Mikrowelten mit großer Wirkung: Analysesysteme aus dem Ruhrgebiet

Das inhabergeführte Unternehmen ANASYSTA e.K. mit Sitz in Mülheim an der Ruhr wurde 2004 gegründet und ist auf physikalische Analyselösungen für Partikel in Flüssigkeiten spezialisiert. Ursprünglich als Fachhandel für Laborbedarf gegründet, umfasst das erweiterte Geschäftsmodell heute auch die Entwicklung und Herstellung intelligenter Messsysteme sowie die Bereitstellung maßgeschneiderter Serviceleistungen. Der erste Berührungspunkt zu ZENIT und dem Förderteam entstand durch die Begleitung des neuen Mitglieds im Netzwerk ZENIT e.V. bei der erfolgreichen Einwerbung einer Forschungszulage.

„Wir entwickeln, vertreiben und betreuen Systeme zur Charakterisierung von Partikeln – dazu zählen Emulsionen, Dispersionen und Zellen – sowie Verfahren zur Analyse molekularer Wechselwirkungen“ erklärt Inhaber Axel Wilde. „Unsere Kunden stammen aus Forschung, Industrie und Qualitätssicherung, darunter Pharma, Chemie, Biotechnologie, Wasserwirtschaft, Lebensmittel-, Halbleiter- und Energiewirtschaft. Unsere Geschäftstätigkeit beschränkte sich lange auf den europäischen Markt, inzwischen überzeugen unsere Produkte auch den asiatischen Markt.“

Technik und Service      
Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der ANASYSTA e.K. umfasst Systemlösungen und Fachkompetenz zu allen Fragestellungen der Partikelanalytik in flüssigen Medien – von der Bestimmung von Größenverteilungen und Konzentrationen über die Analyse molekularer Wechselwirkungen bis hin zu Themen wie Morphologie, Partikelzählung, Partikelgrößenanalyse, Stabilität und der Klassifizierung von Mikroorganismen. Dazu gehören sowohl die Beratung zu physikalischen Messprinzipien und geeigneten Verfahrensweisen als auch Produktdemonstrationen, der Aufbau und die Inbetriebnahme von Testsystemen sowie professionelle Laboranalysen. Eine besondere Stärke liegt in der individuellen Methodenentwicklung – von der Probenaufbereitung bis zur Optimierung von Messprozessen, insbesondere im regulierten GMP-Umfeld.

ANASYSTA bietet einen ganzheitlichen Service über den gesamten Lebenszyklus der eingesetzten Geräte: Installation, Schulung, Wartung, Support, Austausch und Entsorgung greifen dabei nahtlos ineinander. Ergänzend betreibt das Unternehmen ein Dienstleistungslabor, das Analysen sowohl im Einzelauftrag als auch im Rahmen wiederkehrender Rahmenvereinbarungen durchführt. In enger Kooperation mit Herstellern, unter anderem von Softwarelösungen zur automatisierten Partikelzählung und -klassifizierung, werden manuelle Arbeitsschritte in Forschung und Qualitätskontrolle deutlich reduziert – etwa bei der schnellen Kategorisierung von Partikeln in der Pharmaproduktion oder der Prozessüberwachung im Wasser- und Umweltbereich.

Forschungszulage eingeworben

Mit der Erweiterung des Geschäftsfelds durch eigene Entwicklungen sind naturgemäß auch erhöhte Kosten verbunden. Dank dem Forschungszulagengesetz können Teile davon jedoch steuerlich geltend gemacht werden. Da ZENIT dazu schon lange berät (s. Angebot), war der Weg des Mülheimer Unternehmens zu ZENIT nur ein Katzensprung. Zum Abschluss der erfolgreichen Beratung freute sich ANASYSTA über eine Rückerstattung von mehr als 170.000 Euro. Steuerlich anerkannt wurde damit die Entwicklung eines Flow Imaging Microscopy (FIM)-Messgeräts für Wasser-/Pharmaanalytik mit deutlich verbesserter Auflösung, selbst entwickelter Flusszelle und modularem Aufbau. Besonders interessant zum Beispiel für die Anwendung im Bereich Pharmazie ist es, erstmals auch gegen die übliche Verfahrensrichtung messen zu können.

„Wir glauben an Netzwerke und deren messbaren Nutzen. Ein Perspektivwechsel bringt Unternehmen voran. Als Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. nutzen und unterstützen wir daher bewusst die Angebote von ZENIT – von Fördermitteln über Internationalisierung bis hin zu weiteren Impulsen für Wachstum und Innovation.“ ANASYSTA-Inhaber Axel Wilde

Homepage ANASYSTA e.K.


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