Projekte

Mit Unterstützung von Land, Bund und EU entwickeln wir für unsere technologie-orientierten Kunden Inhalte, die sich in verschiedensten Projekte wiederfinden. So unterschiedlich deren Inhalte auch sind; sie alle tragen dazu bei, den Mittelstand innovativer und internationaler zu machen. Hier eine Auswahl unserer aktuellen Projekte:

NRW.Europa : Wer neue internationale Geschäfts- oder Kooperationspartner sucht, innovative Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe ergänzender Technologien noch attraktiver machen möchte, Informationen z.B. über europäische Gesetzgebung, Förderprogramme oder Hilfestellung beim Wissens- und Technologietransfer benötigt, ist bei NRW.Europa an der richtigen Adresse. NRW.Europa ist ein Konsortium aus ZENIT GmbH, NRW.BANK sowie NRW.International und agiert im Auftrag der EU und mit finanzieller Unterstützung des Landes und der NRW.BANK. Seit Anfang 2008 ist es zentrale Anlaufstelle sowohl für den nordrhein-westfälischen Mittelstand als auch für Forschungseinrichtungen und Universitäten. NRW.Europa ist Teil des internationalen Enterprise Europe Network, zu dem rund 600 Organisationen in über 60 Ländern gehören.
Zukunft durch Innovation : Zentrales Ziel der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (kurz: zdi) ist es, Jugendliche für MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des MINT-Nachwuchses in den Regionen Nordrhein-Westfalens. Um den jährlich rund 300.000 Schülerinnen und Schülern spezifische MINT-Angebote zu unterbreiten, hält die Initiative verschiedene Instrumente vor. Diese werden über mehr als 40 zdi-Zentren und rund 60 zdi-Schülerlabore umgesetzt, die von der ZENIT GmbH als Teil der zdi-Landesgeschäftsstelle unterstützt und beraten werden. Mittlerweile engagieren sich rund 4.000 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung als Partner in der Initiative.

NRW.Innovationspartner : Die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu steigern, ist Ziel des Projekts NRW.Innovationspartner. Das zentrale Back Office wird von der NRW.BANK betreut, die ZENIT im August 2017 als Unterauftragnehmer mit den Themen Bereitstellung von Wissen sowie der Entwicklung von Methoden und Tools beauftragte. Während sich die NRW.BANK bis zum Projektende im Dezember 2021 um das Thema „Förderbezogene Dienstleistungen“ kümmern wird, fokussiert sich ZENIT auf Bereiche der „Innovationsbezogenen Dienstleistungen“. Dabei gilt es vor allem, die Multiplikatoren in den Regionen bei ihren Angeboten für Unternehmen zu unterstützen. Der zweite Themenschwerpunkt unter der Headline „Entwicklung von Methoden und Tools“ umfasst vor allem den Aufbau einer virtuellen Plattform für interaktives Wissensmanagement sowie Tools zum Innovationsmanagement und -transfer.
Synergien NRW : Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen initiierte und von der EU geförderte Projekt dient der Stärkung von Forschung und Innovationen unter der Thematik „Gesundes Leben und Nachhaltige Energie“ in den drei Innovationsfeldern „Gesundheit, Food und Energie“. Es unterstützt die Planung und Umsetzung der Forschungs- und Innovationspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Mission beinhaltet drei große Ziele: die Vermittlung von Orientierung für konkrete Synergien in der Förderlandschaft, die Entwicklung von Methoden und Leitfäden für Politik, Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und deren Etablierung durch gezielte Information, Begleitung und Beratung sowie die Information darüber, wie Synergien zu schnelleren und besseren Forschungs- und Innovationsergebnissen führen.
KOINNO : Seit Anfang 2017 ist die ZENIT GmbH EU-Kontaktstelle für die öffentliche Beschaffung von Innovationen in Deutschland. Eingebettet ist die Anlaufstelle in das Kompetenzzentrum Innovative Beschaffung (KOINNO), das federführend vom Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik e.V. (BME) geleitet und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert wird. Die ZENIT GmbH ist Unterauftragnehmer des BME und führt in diesem Projekt seine erfolgreichen Informations- und Beratungsangebote für innovative öffentliche Beschaffer fort.
AnGeWaNt : Die Erweiterung von Produkten um datenbasierte Zusatzleistungen wird als hybride Wertschöpfung bezeichnet. Wie Unternehmen damit Geld verdienen können und die Arbeitsgestaltung dazu aussehen muss, wird am ifaa, dem Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., im Anfang 2019 gestarteten Projekt AnGeWaNt (Arbeit an geeichten Waagen für hybride Wiegeleistungen an Nutzfahrzeugen) erforscht. Gefördert wird das Forschungs- und Entwicklungsprojekt vom BMBF und dem Europäischen Sozialfonds (ESF), betreut vom Projektträger Karlsruhe. Drei Jahre lang beschäftigt es sich mit der Erschließung von Potenzialen des Einsatzes der Digitalisierung zur Hybridisierung von Geschäftsmodellen, der Unterstützung von Eichprozessen sowie der innovativen Weiterentwicklung und Anpassung der Arbeitsgestaltung. Die ZENIT GmbH wird sich um die Entwicklung und den Transfer von Methoden zur Gestaltung hybrider Geschäftsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen kümmern.
spin : Wie sehen die Energiesysteme der Zukunft aus und wie gelingt die Systemtransformation der Industrie insbesondere im Energiebereich? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Pilot- und Kooperationsprojekte im Spitzenclusters Industrielle Innovationen und der Verein SPIN e.V. Energie-und Industriekonzerne, Forschungseinrichtungen, Mittelständler und Start-ups aus dem Ruhrgebiet versuchen seit Ende 2019 sich und die einstige Energieregion Ruhr im weltweiten Wettbewerb um neue Technologien neu zu positionieren und die Modernisierung der Industrie in Zeiten der Digitalisierung, der Energiewende und des beschleunigten Klimaschutzes voranzutreiben. Zu den Initiatoren und Gründungsmitgliedern des Spitzenclusters gehört auch die ZENIT GmbH. In einer Zeit, in der vor allem Schnelligkeit über den Erfolg industrieller Innovationen bestimmt, schafft die Plattform neue Allianzen aus Industrie, Start-ups, Digitaltechnologie und anwendungsbezogener Forschung. Ziel ist es, über Sektoren und Branchen hinweg Lösungen für industrielle Anwendungen insbesondere im Energiebereich zu entwickeln, schnell zu implementieren und in die Welt zu exportieren. Dafür setzen die Mitglieder auf projektbezogenen Kooperationen. Weitere Mitglieder und Projektideen sind willkommen.
ManuBrain : Warum steht eine Maschine zehn Prozent der Zeit still? Könnte sie vielleicht anders eingerichtet werden? Welchen Einfluss haben äußere Bedingungen wie die Temperatur auf das Produkt? Ziel von ManuBrain ist die Entwicklung einer universell einsetzbaren KI-Plattform für verschiedenste industrielle Anwendungen, die diese und ähnliche Fragen beantworten hilft: quasi ein Baukasten-System mit Algorithmen, auf den Unternehmen zugreifen können. Der Einsatz von KI verspricht in verschiedensten Bereichen große Potenziale. Schlüssel für eine erfolgreiche Anwendung ist dabei der Technologie- und Know-How-Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft, aber auch von der Mathematik und Informatik in den Maschinen- und Anlagenbau. ZENIT misst diesem Thema seit Jahren hohe Bedeutung zu und ist neben seiner aktiven Teilnahme in dem Projekt ManuBrain auch Netzwerkmanager des ZIM-Kooperationsnetzwerks KI-MAP, in dem alle relevanten Akteure intensiv miteinander vernetzt werden.
iProduce : Das europäische Horizon2020-Projekt iPRODUCE (A Social Manufacturing Framework for Streamlined Multi- stakeholder Open Innovation Missions in Consumer Goods Sectors) will eine neuartige soziale Produktionsplattform entwickeln. Diese soll Interaktionen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessengruppen ermöglichen und Raum für Nutzer-getriebene offene Innovationen und Co-Kreationen schaffen. Geleistet wird damit ein wichtiger Beitrag für die Zusammenarbeit zwischen Makern, Verbrauchern sowie kleinen und mittleren Unternehmen in der Produktion. ZENIT ist Partner der deutschen Pilotregion. Zusammen mit dem MakerSpace Bonn und dem Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik sprechen wir Unternehmen und andere interessierte Akteure an, um die Makerbewegung kennenzulernen und erste Erfahrungen im MakerSpace Bonn zu machen.
ZIM-Kooperationsnetzwerk „CopServ International“ : Das Netzwerk will Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenbringen, um innovative Ideen und neue Geschäftsmodelle für die kommerzielle Verwendung zu entwickeln – mit Daten aus dem europäischen Satellitenprogramm „Copernicus“. Seit März 2018 (Projektphase 2) läuft das Projekt unter dem Namen CopServ International. Auf Grundlage der Kombination aus Satellitendaten, terrestrischen Beobachtungssystemen und Datenbaken stellt es Informationen zur Verfügung, die dabei helfen können, auf aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel effizienter zu reagieren oder neue Wachstumsmärkte zu erschließen. Mögliche Anwendungsfelder liegen ua.a. in der Energiewirtschaft mit Schwerpunkten im Bereich der Erneuerbaren Energien, der Wasserwirtschaft und der Landwirtschaft.
ZIM-Kooperationsnetzwerk „FOresIght“ : Seit Ende 2017 leitet ZENIT das Kooperationsnetzwerk „FOresIght – Funktionsintegration und neue Oberflächen für das Automobilinterieur der Zukunft“, in dem rund 40 KMU-, F&E-Einrichtungen und andere Partner zusammenarbeiten. Dazu gehören Vertreter*innen aus der Automobilindustrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie zehn assoziierte Partner entlang der gesamten Wertschöpfungsketten. Ziel des Netzwerks ist es, Innovationen im Automobilinterieur in den Technologiebereichen Oberflächen, funktionale Oberflächen, Echtmaterialhinterspritzung (z.B. von Holz, Glas, Stein, Metall), (gedruckte) Elektronik, Beleuchtung (LEDs, OLEDs, EEL), Design, Digitalisierung, Werkzeug- und Formenbau, Textilien und Hybride Materialien kooperativ zu entwickeln und wirtschaftlich in Wert zu setzen.
ZIM-Kooperationsnetzwerk „Künstliche Intelligenz in Maschinen, Anlagen und Produktion“ : Die zentralen Fragen von 2018 gestarteten Projekt KI-MAP lauten u.a.: Wie funktioniert Künstliche Intelligenz in der Praxis? Welchen Nutzen kann ihr Einsatz in der Produktion stiften und welche Potenziale, aber auch Gefahren stecken in der Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen? Das Netzwerk beschäftigt sich mit anwendungsnaher Forschung und Entwicklung von Technologien, Systemen, neuartigen Produkten und Verfahren für Maschinen, Anlagen und Produktionsprozesse auf Grundlage von Methoden der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens. Ziel von KI-MAP ist die Entwicklung von Strategien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Praxis und das Anstoßen von Ideen für smarte, KI-basierte Produkte oder Prozesse. Die darüber angestoßenen Entwicklungsprojekte sollen anschließend mit Hilfe öffentlicher Förderung umgesetzt werden.
ZIM-Kooperationsnetzwerk „MUPAM“ : Den 3D-Druck (im industriellen Umfeld auch „Additive Manufacturing“ genannt) bezeichnen führende Marktanalysten als eine DER zukunftsweisenden Technologien mit enormen Wachstumsraten. Noch aber schrecken hohe Anschaffungskosten für Anlagen und ungeklärte technische Fragestellungen gerade KMU vor einem Einstieg ab. Ziel des 2019 gestarteten Netzwerks MUPAM – Multiplikative Produkte im Additive Manufacturing – ist es, innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen mit Hinblick auf eine einfache Technologieintegration im Unternehmen zu entwickeln und damit insbesondere für KMU Potenziale zu erschließen. Im Vordergrund stehen die Initiierung von F&E-Projekten, die Erschließung neuer Marktsegmente und die Bildung nachhaltiger Kooperationen.
ZIM-Kooperationsnetzwerk „ReNewTex“ : „Vernetzung“ ist das Zauberwort bei der Lösung von Problemen, wie sie unter anderem beim Thema Recycling entstehen. Vor dem Hintergrund einer erwarteten EU-Richtlinie müssen in Zukunft auch in Deutschland neue Wege beschritten werden, um eine signifikant höhere Rohstoffausbeute in Recyclingprozessen sicherzustellen. Genau das hat sich das bei ZENIT angesiedelte ZIM-Kooperationsnetzwerk vorgenommen, das im Januar 2020 startete. Am Netzwerk ReNewTex (Nachhaltige Kreislaufwirtschaft für faserbasierte Wertstoffe durch Informationstransparenz und dezentrale Recyclingnetzwerke in Hochlohnländern) sind innovative, renommierte Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft beteiligt. Die drei wichtigsten Projektziele sind die Konzeption und Etablierung eines Modells für die Kreislaufwirtschaft faserbasierter Produkte, der Aufbau einer Software-Lösung zur Verstetigung der Wertstoffströme sowie die Diskussion und Weiterentwicklung von Recyclingstrategien.
 
 
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