Kreislaufwirtschaft in NRW: ZENIT begleitet Umsetzung der neuen Landesstrategie

03. September 2026

Nordrhein-Westfalen will sich zu einer führenden Drehscheibe für Circular Economy in Europa entwickeln. Mit der neuen Kreislaufwirtschaftsstrategie und der Allianz Circular.NRW schafft das Land dafür einen gemeinsamen Rahmen. ZENIT ist als Gründungsunterzeichner der Allianz und Mitglied im Steuerungskreis der Kreislaufwirtschaft an den Aktivitäten beteiligt und bringt insbesondere die Perspektive des innovativen Mittelstands ein. Foto: NRW.Energy4Climate

Wie kann Nordrhein-Westfalen den Übergang von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaftsweise beschleunigen – und welche Chancen ergeben sich daraus für Unternehmen? Diese Fragen standen am 2. September bei der Fachtagung „Wirtschaftsfaktor Circular Economy – Strategien zur Umsetzung in Nordrhein-Westfalen“ in Duisburg im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung fiel mit der Veröffentlichung der ersten Kreislaufwirtschaftsstrategie des Landes zusammen. Sie soll dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Rohstoffabhängigkeiten zu verringern und gleichzeitig Innovationen sowie neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen. Wirtschafts- und Umweltministerium verfolgen dabei einen gemeinsamen Ansatz, der ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander verbindet.

Dass Circular Economy bereits heute ein relevanter Wirtschaftsfaktor ist, zeigen die Zahlen: In Nordrhein-Westfalen stehen mehr als 20 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und über 240.000 Arbeitsplätze mit der Kreislaufwirtschaft in Verbindung. Die Landesstrategie soll diese Position weiter ausbauen und Unternehmen, Wissenschaft, Kommunen und weiteren Akteuren Orientierung für die Transformation geben.

Ein Instrument zur Umsetzung ist die neu gegründete Allianz für Circular Economy – Circular.NRW. Sie soll Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Verbänden zusammenbringen und die Zusammenarbeit entlang von Wertschöpfungsketten stärken. ZENIT gehört zu den Gründungsunterzeichnern der Allianz und ist darüber hinaus im Steuerungskreis der Kreislaufwirtschaftsstrategie vertreten.

Damit knüpft ZENIT an sein bestehendes Engagement im Themenfeld Circular Economy an. Als Transformationsagentur des Mittelstands in NRW unterstützt ZENIT insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei, neue Technologien und Geschäftsmodelle zu entwickeln, geeignete Kooperationspartner zu finden und Fördermöglichkeiten für Innovationsvorhaben zu erschließen. Gleichzeitig bringen die Beraterinnen und Berater Erfahrungen und konkrete Bedarfe aus der Unternehmensberatung in landesweite Strukturen ein.

Für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsstrategie ist gerade diese Verbindung zwischen strategischer Ebene und betrieblicher Praxis entscheidend. Neue zirkuläre Wertschöpfungsketten entstehen häufig über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg. ZENIT will deshalb dazu beitragen, geeignete Partner zusammenzubringen und aus neuen Ansätzen konkrete Innovations- und Kooperationsprojekte für den Mittelstand zu entwickeln.

Presseinformation „Mehr Innovation, weniger Abhängigkeit durch Circular Economy: Landesregierung legt Kreislaufwirtschaftsstrategie vor“


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