Aktuelles von Zenit


Welche Maßnahmen können produzierende, energieintensive Unternehmen ergreifen, um auf aktuelle Erfordernisse der Energiewende adäquat und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit zu reagieren? Und auf welche Technologien und Strategien zur Energieerzeugung und -nutzung kann die deutsche Industrie setzen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und weitestgehend klimaneutral produzieren zu können? Beantworten will dies das Mitte 2025 gestartete ZIM-Innovationsnetzwerk „Intelligente Kopplung von Flexibilitätsmaßnahmen für die Energieversorgung in der Thermoprozessindustrie” (HyTherPro), das für die zweite Phase ab Juni 2026 noch weitere Unternehmen sucht. Foto: Dirostahl – Karl Diederichs GmbH & Co. KG
Seit Juni 2025 arbeiten 17 Partner aus Industrie, Forschung und Verbänden an neuen Ansätzen für die wirtschaftliche und effiziente Nutzung von Prozesswärme in Hochtemperaturprozessen beim Ur- und Umformen sowie der Wärmebehandlung von Metallen. Betrachtet wird die gesamte Prozesskette inkl. Energieerzeugung, -nutzung und -speicherung sowie Steuerung.
Ab Juni 2026 soll das Netzwerk für weitere zwei Jahre in die 2. Phase starten.
Die bisherigen Forschungsaktivitäten (Neue Ofenkonzepte mit hybrider oder vollelektrifizierter Energieversorgung und Nachrüstung bestehender Anlagen; Intelligente Regelung für die situative und temporäre, kostenoptimierte Energieträgerwahl sowie Energierückgewinnung, -speicherung und Rückführung) werden fortgeführt und in zwei Schwerpunkten weiter ausgearbeitet:
Allgemeiner Nutzen für Netzwerkpartner:
Für energieintensive mittelständische Unternehmen, die Thermoprozessanlagen betreiben:
Für Hersteller von Thermoprozessanlagen:
Für Entwickler von Komponenten im Umfeld der Energiegewinnung, -speicherung und -regelung:
Unternehmen, die Interesse haben, in der zweiten Projektphase mitzuarbeiten, sind herzlich willkommen.
Download One-Pager HyTherPro (pdf)
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