Webinarreihe Mitarbeiterentsendung in Europa: Chance für Unternehmen – Länder im Fokus

Die Entsendung von Beschäftigten ins europäische Ausland wird für viele Unternehmen immer wichtiger – doch mit der europäischen Mobilität wachsen auch die bürokratischen Pflichten. Eine neue Webinarreihe vom NRW.Europa-Team bei ZENIT in Zusammenarbeit mit den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern nimmt Unternehmen aus NRW an die Hand und zeigt praxisnah, was sie vor, während und nach einer Entsendung beachten müssen. Foto Copyright: IHK NRW auf Grundlage AdobeStock 307573817 / Canva

Ob Montageeinsatz, kurzfristiger Serviceauftrag oder langfristiges Projekt: Für viele Unternehmen gehören Auslandsdienstleistungen längst zum Alltag. Doch jede Entsendung ist mit einem Dschungel an Vorschriften verbunden – national und international. Unterschiedliche Meldepflichten, landesspezifische Anforderungen und administrative Hürden sorgen dafür, dass selbst erfahrene Unternehmen schnell an ihre Grenzen stoßen.

Genau hier setzt die Webinarreihe „Mitarbeiterentsendung in Europa – Länder im Fokus“ an. Sie vermittelt zunächst einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen im Abgangsland Deutschland, bevor sie in länderspezifischen Online-Seminaren detailliert auf Besonderheiten eingeht. Unterstützt wird das Angebot durch das NRW.Europa-Team bei ZENIT, die nordrhein-westfälischen IHKs, IHK NRW sowie die Landes-Gewerbeförderungsstelle des Handwerks.

Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen, die Unternehmen im Alltag immer wieder beschäftigen:

  • Welche Regelungen müssen bereits in Deutschland beachtet werden?
    Von Sozialversicherung bis A1-Bescheinigung – die Basis entscheidet über die Rechtssicherheit im Ausland.
  • Welche Pflichten gelten vor und während einer Entsendung?
    Viele EU-Staaten verlangen Vorabmeldungen, bestimmte Dokumentationen oder Mindestarbeitsbedingungen.
  • Wo lauern die größten Stolpersteine?
    Unterschiedliche Fristen, branchenspezifische Vorgaben oder Sprachbarrieren führen schnell zu Fehlern.
  • Welche Best Practices funktionieren in der Praxis?
    Unternehmer berichten, wie sie interne Prozesse aufbauen, Verantwortlichkeiten definieren und Risiken minimieren.

Ein Angebot speziell für KMU und Kleinstbetriebe

Besonders kleinere Unternehmen verfügen häufig nicht über eigene Rechtsabteilungen oder internationale Personalexperten. Für sie kann jede Entsendung – so kurz sie auch sein mag – zum administrativen Risiko werden. Bußgelder, Projektverzögerungen oder der Ausschluss von Aufträgen sind mögliche Konsequenzen.

Die Veranstaltungsreihe bietet deshalb niedrigschwellige, verständliche und kostenfreie Orientierung. Unternehmen aus NRW können gezielt die Länderwebinare auswählen, die für ihre aktuellen oder geplanten Projekte relevant sind.

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