STM26: Nachhaltigkeit rückt aus dem Fokus – Ergebnispräsentation in Online-Veranstaltung

06. März 2026

Die Priorität für Nachhaltigkeit verliert in Unternehmen an Bedeutung. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Essener Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development. In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert, die Dynamik ist aber verloren gegangen: Betriebe empfinden unsichere politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Marktanreize als stärkste Hemmnisse für mehr Transformation. Für den 10. März um 12 Uhr laden die STM-Verantwortlichen zur digitalen Vorstellung der aktuellen Ergebnisse. Foto: AdobeStock

Bei 59 Prozent der Unternehmen verliert Nachhaltigkeit intern an Priorität. Im Vorjahr waren es nur rund 14 Prozent. Besonders stark verändert hat sich aus Unternehmenssicht die Relevanz der Politik für den Transformationsprozess: In den vergangenen Jahren hatten die Unternehmen sie noch als wichtigen Treiber wahrgenommen. Im STM 2026 sinkt deren Bedeutung erheblich um 31 Prozentpunkte.

Von der Tagesordnung sei die Nachhaltigkeitstransformation dennoch nicht verschwunden: So ist der Anteil der Unternehmen und Banken, die ihre Treibhausgasemissionen erfassen, auf 86 Prozent gestiegen. Auch die Klimaziele werden in der Realwirtschaft überwiegend beibehalten oder sogar weiterentwickelt. Quelle: idr, 26. Februar 2026
Weitere Informationen zum STM26 

Digitale Vorstellung des STM mit NRW-Bezug

Die Ergebnisse des STM26 ermöglichen einen fundierten Blick in den Maschinenraum von Real- und Finanzwirtschaft – ergänzt um eine regionale Auswertung für NRW. Für den 10. März um 12 Uhr laden die STM-Verantwortlichen zur digitalen Vorstellung der aktuellen Ergebnisse. Eine Rolle dabei spielen Fragen, wie verlässliche Rahmenbedingungen, unternehmerisches Handeln und gesellschaftliche Erwartungen wirksam zusammenspielen können und welche Rolle den verschiedenen Akteuren im weiteren Transformationsprozess zukommt. Quelle: Fin.Connect.NRW
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ZENIT unterstützt das Monitoring seit mehreren Jahren, indem es unter anderem seine Kunden aktiv zur Teilnahme aufruft.


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