Neu: Circular Economy-Strategie NRW

Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und Lieferketten widerstandsfähiger machen: Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft gewinnt für Nordrhein-Westfalen zunehmend an Bedeutung. Das Wirtschafts- und das Umweltministerium haben nun Eckpunkte einer „Circular Economy Strategie“ vorgelegt. Einbringen können sich Unternehmen noch bis zum 15. Februar 2026. Foto: AdobeStock

Damit schafft die Landesregierung eine wichtige Grundlage, um die Kreislaufwirtschaft zum Innovationsmotor für neue Produkte, Geschäftsmodelle und Wertschöpfung zu machen und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Ab sofort können sich insbesondere Unternehmen, Verbände, NGOs und Kommunen per Online-Konsultation an der Erstellung der Strategie beteiligen.

Kern der neuen Kreislaufwirtschaftsstrategie sind klare Instrumente und Themenschwerpunkte. Anhand von 14 Eckpunkten legt die Landesregierung erstmals ihre Vorstellungen für die strategische Ausrichtung der Circular Economy in Nordrhein-Westfalen vor. Die Strategie greift Schwerpunktthemen auf, die für den Industriestandort NRW besonders relevant sind. Dazu zählen ein verlässlicher regulatorischer Rahmen, gezielte Förderung und Finanzierung, der Ausbau von Netzwerken und Partnerschaften, eine stärkere Ausrichtung der öffentlichen Beschaffung auf zirkuläre Lösungen sowie konkrete Unterstützungsangebote für Unternehmen. Inhaltlich stehen unter anderem die chemische Industrie, Kunststoffe, zirkuläres Bauen, Technologiebranchen wie Maschinenbau und Elektrogeräte, Circular Cities sowie die Sekundärrohstoffwirtschaft im Fokus.

Akteurinnen und Akteure der Circular Economy können sich bis zum 15.02.2026 zu den 14 Eckpunkten der Strategie auf dem Landesportal „Beteiligung NRW“ einbringen. Die Ergebnisse der Konsultation fließen in die weitere Ausarbeitung der Kreislaufwirtschaftsstrategie NRW ein, die im 1. Halbjahr 2026 vom Kabinett verabschiedet werden soll.
Quelle: MWIKE

Presseinformation

Wer sich für das Thema Nachhaltigkeit und deren Finanzierung interessiert, kann sich an das ZENIT-Nachhaltigkeitsteam wenden.


Zurück