Aktuelles von Zenit


Künstliche Intelligenz verändert Arbeit, Betriebe und Berufsbilder. Eine arbeitspolitische Fachtagung am 26. Juni 2026 in Essen zeigt, wie KI Arbeitsbedingungen verbessern, Fachkräfte sichern und Nordrhein-Westfalen als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort stärken kann. Mit einem Infostand dabei ist das Zukunftszentrum KI NRW, dessen Geschäftsstelle bei ZENIT angesiedelt ist.
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie hält Einzug in Pflege, Handwerk, Industrie und Verwaltung und verändert dort Arbeitsprozesse, Qualifikationsanforderungen und Formen der Zusammenarbeit. Damit rücken zentrale Fragen in den Fokus: Wo ist der Einsatz von KI sinnvoll? Wie können Beschäftigte beteiligt werden? Und kann KI dazu beitragen, Arbeit sicherer, attraktiver und effizienter zu machen?
Antworten darauf sucht die arbeitspolitische Fachtagung „Chancen nutzen: KI als Treiber für die Arbeitswelt“ am 26. Juni 2026 von 10 bis 16 Uhr in der Messe Essen. Die Veranstaltung bringt Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt zusammen, um Chancen, Grenzen und praktische Einsatzmöglichkeiten von KI zu diskutieren.
Eröffnet wird die Tagung von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Inhaltliche Impulse geben unter anderem Prof. Dr. Christiane Woopen, Direktorin des Centers for Life Ethics an der Universität Bonn, mit einem Beitrag zur Arbeit mit KI für eine menschliche Zukunft, sowie Prof. Dr. Isabell M. Welpe von der TU München, die einen Praxis-Check zu den heutigen Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz vornimmt. Weitere Perspektiven bringen Sebastian Dettmers, CEO der Stepstone Group, und Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW, ein.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf konkreten Beispielen aus Nordrhein-Westfalen. Im „Spotlight NRW“ werden betriebliche Anwendungen aus Pflege, Handwerk und Industrie vorgestellt. Ergänzend bietet ein „Markt der Möglichkeiten“ Raum für Praxisbeispiele, Austausch und Vernetzung.
In vier parallelen Foren diskutieren die Teilnehmenden zentrale Handlungsfelder: Beteiligung von Beschäftigten bei der Einführung von KI, notwendige Kompetenzen und Weiterbildung, Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie die Frage, wie KI die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen am Arbeitsleben erleichtern kann.
Anmeldungen sind bis zum 22. Juni 2026 möglich.
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