Aktuelles von Zenit


Aus Mülheim an der Ruhr heraus will die 2024 gegründete INFINTEQ GmbH mit den Themen Informationsgewinnung, Informationsbereitstellung und Informationsauswertung einen signifikanten Beitrag für eine vernetzte, sichere Zukunft leisten. Als Systemhaus für Drohnen unter dem Motto „Connecting Smart Drones“ kombiniert das neue Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. Luft- und maritime Technologien, um hochsichere, flexible und KI-gestützte Lösungen für sicherheitskritische Anwendungen zu schaffen.
Das hoch motivierte Team, das gerade ambitionierte Ingenieure sucht, entwickelt, produziert, wartet und vertreibt unbemannte Flugsysteme sowie die zugehörige Steuerungselektronik, Sensorik und Software. „Damit decken wir den gesamten Lebenszyklus moderner Drohnentechnik ab – von der Konstruktion über die Instandhaltung bis hin zur Bereitstellung spezialisierter Einsatzsoftware“, sagt Geschäftsführer André Komp.
Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen autonome, vernetzte Drohnensysteme, die für komplexe und sicherheitskritische Einsätze konzipiert sind. Das Start-up setzt dabei auf multimodale Plattformen, die luftgestützte und maritime Systeme in einem hochsicheren Mesh-Netzwerk verbinden. Die Technologie erlaubt präzise Echtzeit-Datenerfassung, zuverlässige Koordination und flexible Steuerung – selbst unter anspruchsvollen Umwelt- und Einsatzbedingungen. Die Systeme sind darauf ausgelegt, missionskritische Informationen auszuwerten, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und operative Entscheidungen zu unterstützen.
INFINTEQ ist bereits aktiv im internationalen Einsatzumfeld und profitiert insbesondere von der engen Zusammenarbeit mit Partnern in der Ukraine. Die aktuelle Auftragslage ist sehr gut; gleichzeitig erweist sich der direkte Austausch mit Kunden vor Ort als äußerst wertvoll, da deren Erfahrungswerte unmittelbar in die Weiterentwicklung der Systeme einfließen. Diese Praxiserfahrungen werden durch internationale Übungen ergänzt: So konnten bei einer NATO-Übung 2025 in Portugal unterschiedliche Szenarien realitätsnah durchgespielt werden. Zudem war das Unternehmen in die SeaSEC Challenge Weeks 2026 in Warnemünde im April eingebunden, bei denen verschiedene Challenges mit dem Ziel stattfanden, Aufklärungslösungen zum Schutz kritischer Infrastruktur wie Pipelines oder Offshore-Windparks zu testen. Darüber hinaus rückt auch der arabische Raum zunehmend in den Fokus zukünftiger Aktivitäten – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen.
Ein wichtiger Baustein im Portfolio ist die technologische Erweiterung durch die Partnerschaft mit EvoLogics, einem führenden Anbieter maritimer Kommunikationstechnologie. Als exklusiver Partner integriert INFINTEQ deren Unterwasser- und Überwasserdrohnen in die eigenen Systeme. Dadurch wurde ein umfassendes Ökosystem für vernetzte Missionen aufgebaut, das sowohl unter Wasser als auch in der Luft operierende Systeme nahtlos verbindet. Möglich werden dadurch vielfältige Einsatzmöglichkeiten – von Infrastruktur- und Gebietsschutz über Aufklärung bis hin zu zivilen Anwendungen wie dem Umweltmonitoring.
Die Systeme sind für höchste Betriebssicherheit konzipiert, arbeiten mit verschlüsselter Kommunikation und erlauben eine kontrollierte, transparente Autonomie.
Neben der technischen Innovation positionieren sich die Mülheimer auch als sicherheits- und gesellschaftspolitischer Akteur. Auf Fachveranstaltungen und in Netzwerken präsentiert das Unternehmen seine Vision vernetzter Sicherheitsarchitekturen, die kritische Infrastrukturen schützen und demokratische Werte durch technologische Souveränität stärken sollen.

„Unser Eintritt ins Netzwerk ZENIT ist daher nur konsequent. Je mehr Akteure aus unterschiedlichsten Branchen dazu beitragen, den Herausforderungen der heutigen Zeit mit dem Einsatz intelligenter Systeme zu begegnen, umso besser.“
INFINTEQ-Geschäftsführer André Komp
Homepage INFINTEQ
Interview auf Defence-Network.com mit André Komp