Cyber Resilience Act: Erster Cascade-Call für mehr Cybersicherheit veröffentlicht

Die Bundesregierung stuft die Gefährdungslage Deutschlands durch Wirtschaftsspionage als erhöht ein. Neben cybergestützten Aktivitäten gewinnen auch verdeckte Beschaffungs- und Sabotagehandlungen an Bedeutung – insbesondere im Bereich von Hoch- und Schlüsseltechnologien mit Dual-Use-Charakter. Auch die EU ist alarmiert. Zur Vorbereitung von KMU auf den Cyber Resilience Act (CRA) hat die EU jetzt die Ausschreibung SECURE gestartet. Der erste Call läuft seit Ende Januar bis zum 29. März 2026. ZENIT berät interessierte Unternehmen.

Auch wenn der CRA erst 2027 gilt, wollen und müssen viele Unternehmen ihre Prozesse, Produkte und Sicherheitskonzepte deutlich früher anpassen. Betroffen ist dabei jedes KMU, das digitale Produkte oder Hardware entwickelt, herstellt oder vertreibt.

Ziel von SECURE ist es, die Cybersicherheit europäischer Kleinst- sowie kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, indem ihnen durch die Veröffentlichung offener Ausschreibungen dabei geholfen wird, die Anforderungen des Cyber Resilience Act zu erfüllen. Die Ausschreibungen bieten direkte finanzielle Unterstützung zur Kofinanzierung konkreter Projekte, die darauf abzielen, die Einhaltung des CRA zu verbessern und die Cybersicherheitspraktiken zu optimieren.
In den kommenden Jahren wird es verschiedene Ausschreibungen (Cascade Funding) geben, die konkrete Projekte finanzieren,  die Cybersicherheitspraktiken stärken und einen harmonisierten Ansatz für die Widerstandsfähigkeit in der gesamten EU zu fördern.

Benefits
– bis zu 30.000 Euro Förderung pro Projekt
– 50 Prozent Förderquote
– Gesamtbudget 5 Mio. € (entsprechend hohe Förderchancen)
– 166 Projekte werden gefördert

Unternehmen, die prüfen möchten, ob und wie eine Beteiligung am Call „SECURE“ sinnvoll ist, können sich an das ZENIT-Förderexpertenteam wenden, um das Programm und mögliche Beteiligungsoptionen einzuordnen.

Informationen zum Call SECURE


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