Vergabe öffentlicher Aufträge: Kommission schlägt einfachere und strategischere Vorschriften vor

19. September 2026

Die Europäische Kommission hat am 9. September einen Vorschlag für eine neue Verordnung zur Modernisierung und Vereinfachung des EU-Rahmens für die Vergabe öffentlicher Aufträge angenommen, um wirksame Investitionen in öffentliche Dienstleistungen und Infrastrukturen im Einklang mit den politischen Zielen der Union zu unterstützen. 

Auf der Grundlage umfassender Konsultationen mit öffentlichen Auftraggebern, Unternehmen, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft schlägt die Kommission eine ehrgeizige Reform vor, um das öffentliche Beschaffungswesen einfacher, flexibler und wirksamer zu machen. Sie wird dazu beitragen, den Binnenmarkt für das öffentliche Auftragswesen zu vollenden, auf den rund 15 % des BIP der EU entfallen.

Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist sowohl für die europäische Wirtschaft als auch für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung und reicht von Verkehr, Infrastruktur und Energiesystemen bis hin zu Schulen und Gesundheitsdiensten. Der Vorschlag dürfte zu erheblichen jährlichen administrativen Einsparungen in Höhe von 650 Mio. EUR führen, die sich aus einer Verringerung des Verwaltungsaufwands um 80 Mio. EUR für öffentliche Auftraggeber und um 570 Mio. EUR für Wirtschaftsteilnehmer ergeben.
Quelle: EU-Kommission

Vollständige Presseinformation

Beitrag der Rheinischen Post: Brüssel stärkt Europas Industrie – Öffentliche Aufträge umfassen 15 Prozent der EU-Wirtschaft. Künftig stärken sie heimische Unternehmen. (pay-content)


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