Forschungszulage: erstmalig probiert, mit Unterstützung eingeworben, Wiederholung geplant

19. August 2026

Mitten im Ruhrgebiet finden Theater, Musicalhäuser und Unternehmen bei der Fülling & Partner Ingenieurgesellschaft mbH den richtigen Ansprechpartner für Industrieautomation und intelligente Steuerungslösungen. Seit 2024 ist das Unternehmen Teil der SCALA Stage Systems & Services GmbH, einem führenden Anbieter für Bühnentechnik und bühnentechnische Gesamtsysteme. Gemeinsam bündeln beide Unternehmen ihre Kompetenzen in den Bereichen Automatisierung, Steuerungstechnik und Bühnentechnik. Bei der Einwerbung der Forschungszulage für die Entwicklung eines ganzheitlichen Bedien- und Automatisierungskonzeptes komplexer bühnentechnischer Anlagen nutzte das Unternehmen aus Castrop-Rauxel eine ZENIT-Beratung. Wie das funktioniert hat, erzählt Julia Lennemann, COO Scala stage systems & services GmbH. Foto: STARLIGHT EXPRESS/Joshua A. Hoffmann

Fülling & Partner blickt auf rund 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung anspruchsvoller Automatisierungs- und Steuerungslösungen zurück. Seit der Übernahme durch die SCALA Stage Systems & Services GmbH im Jahr 2024 ist das Unternehmen Teil einer Unternehmensgruppe, die sich insbesondere auf innovative Bühnentechnik für Theater, Musicals und Showproduktionen spezialisiert hat. Ein Beispiel für diese Innovationskraft ist die Entwicklung einer hochmodernen, integrierten Systemlösung aus Hard- und Software zur Steuerung komplexer bühnentechnischer Anlagen. Die stetig wachsende Komplexität und Größe moderner Bühnensysteme – von beweglichen Plattformen bis hin zu Effektmodulen – erfordert neue technische Ansätze. Im Fokus standen dabei sowohl eine intuitive Bedienergonomie zur Minimierung von Risiken für das Bühnenpersonal als auch die Sicherstellung eines störungsarmen Veranstaltungsbetriebs. Um jederzeit den angesteuerten Planzustand aller beweglichen Komponenten zu gewährleisten, mussten große Mengen an Sensordaten in Echtzeit verarbeitet werden. Einen Teil der Entwicklungskosten konnte das Unternehmen mithilfe der steuerlichen Forschungszulage und der Unterstützung von ZENIT refinanzieren.

Welche Erfahrungen hatten Sie bis dahin mit dem Thema Forschungszulage?
Überhaupt keine. Wir wussten, dass es sie gibt, aber genutzt hatten wir sie noch nicht. Angedacht hatten wir das Thema zwar und zufällig erhielten wir just zu diesem Zeitpunkt eine Einladung der Wirtschaftsförderung zu einer Infoveranstaltung. Referent war ein ZENIT-Experte, der die Potenziale der steuerlichen Förderung sehr praxisnah geschildert hat. Sehr schnell haben wir dann einen persönlichen Kontakt hergestellt.

Warum sind Sie das Thema nicht intern angegangen?
Uns fehlten das notwendige Knowhow und auch die Kapazitäten, um uns in diese komplexe Materie inklusive der gesetzlichen und fachlichen Anforderungen einzuarbeiten. Allein das Wording ist schon sehr speziell.

Erfahrungen und Nutzen im Rückblick
Vom Erstgespräch, über einen Kick-off bis zum Abstimmungsprozedere war der gesamte Prozess sehr unkompliziert und hat nur wenige Wochen gedauert. Die Effizienz der Zusammenarbeit war sehr hoch und das Ergebnis genau so, wie wir gehofft hatten. Wir sind damit so zufrieden, dass wir bereits die nächsten Einreichungen gemeinsam geplant haben.

ZENIT-Beratung zur steuerlichen Forschungszulage

Viele Unternehmen haben mehr förderfähige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Haus, als ihnen bewusst ist. Über die steuerliche Forschungszulage können sie sich einen Teil der entsprechenden Aufwendungen erstatten lassen – unter bestimmten Voraussetzungen auch rückwirkend für Projekte ab dem Jahr 2022. Je nach Projektvolumen und Unternehmensgröße kann die Förderung dabei bis in den Millionenbereich reichen. Die ZENIT-Förderexperten prüfen, ob ein Vorhaben anspruchsberechtigt ist, bewerten die förderfähigen Kosten und begleiten Unternehmen professionell bei der Antragstellung. So lassen sich Innovationsprojekte auch im Nachhinein finanziell entlasten – mit überschaubarem Aufwand und fachlich belastbarer Begleitung.

Mehr zum ZENIT-Angebot zur Forschungszulage
Homepage Fülling & Partner Ingenieurgesellschaft mbH


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