Aktuelles von Zenit


Mit der Veröffentlichung einer Arbeitspolitischen KI-Erklärung setzt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) ein deutliches Signal für einen verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz. An der Erarbeitung der Erklärung wirkte auch ZENIT mit. Als Mitglied des Fachbeirats brachte Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier die bei ZENIT angesiedelte Perspektive des Zukunftszentrums KI NRW in den Entwicklungsprozess ein. Foto: AdobeStock
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt grundlegend. Sie kann Beschäftigte entlasten, Prozesse beschleunigen, Sprachbarrieren überwinden und durch intelligente Datenanalysen die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Qualifizierung, Mitbestimmung und den verantwortungsvollen Umgang mit KI. Vor diesem Hintergrund hat das MAGS die arbeitspolitische KI-Erklärung „KI in der Arbeitswelt“ veröffentlicht.
Die Erklärung beschreibt die Leitlinien der Landesregierung für einen menschenzentrierten Einsatz Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, die Potenziale von KI für gute Arbeit, Fachkräftesicherung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen und gleichzeitig Risiken wie Diskriminierung, unzulässige Überwachung oder gesundheitliche Belastungen wirksam zu begrenzen. Das Ministerium spricht sich dabei ausdrücklich für einen verantwortungsvollen, sozialpartnerschaftlich gestalteten KI-Einsatz aus, der gemeinsam von Unternehmen, Beschäftigten und Interessenvertretungen entwickelt wird.
Unter anderem als Geschäftsstelle des Zukunftszentrums KI NRW begleitet ZENIT kleine und mittlere Unternehmen seit vielen Jahren bei der Einführung digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz. ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier brachte diese Erfahrungen als Mitglied des Fachbeirats „KI in der Arbeitswelt“ in die Erarbeitung der Erklärung ein.
„Als Geschäftsstelle des Zukunftszentrums KI NRW unterstützen wir Unternehmen bei der Digitalisierung und dem Einsatz von KI. Dabei verfolgen wir konsequent einen sozialpartnerschaftlichen, menschenzentrierten Ansatz und beziehen Beschäftigte sowie Betriebsräte aktiv in den Veränderungsprozess ein“, betont Schnitzmeier.
Neben politischen Leitlinien enthält die Erklärung auch konkrete Impulse für die Praxis. Unternehmen, Beschäftigte und Bildungseinrichtungen werden dazu aufgerufen, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und die erforderlichen Kompetenzen aufzubauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Aus- und Weiterbildung. So startet das Land im September 2026 mit „AzubiTrain“ eine kostenfreie KI-Basisschulung für Auszubildende und Ausbildende in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, KI-Kompetenzen frühzeitig zu vermitteln und die Fachkräfte von morgen auf die digitale Transformation vorzubereiten.
Mit seiner Mitwirkung an der arbeitspolitischen KI-Erklärung unterstreicht ZENIT seine Rolle als wichtiger Impulsgeber an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.