Das ZIM-Innovationsnetzwerk „Sicherheitsregion Niederberg – Netzwerk für Zivilschutz, KRITIS & Verteidigung“ vernetzt führende Unternehmen, Forschungspartner und Anwender aus der Region Niederberg und darüber hinaus. Gemeinsam entwickeln die Partner marktreife Lösungen für Zivilschutz, kritische Infrastrukturen (KRITIS) und Verteidigung – von mechanischer Sicherheitstechnik über Sensorik und IT-Security bis hin zu Notstrom- und Schutzraumkonzepten.

Im Zentrum steht die Idee einer regionalen Referenzarchitektur „Safety as a Service“: modulare Gesamtsysteme, die physische Sicherheit, digitale Resilienz, Energieversorgung und Betrieb aus einer Hand denken – inklusive Nachweisführung zu KRITIS-Dachgesetz, NIS2 und weiteren Vorgaben. So werden Lösungen entwickelt, die Schutz und Versorgung auch in Stresslagen verlässlich sicherstellen.

Nutzen Sie die Chance, Synergien zu heben, konkrete Use Cases zu entwickeln und Ihr Produkt- und Leistungsportfolio auf einem wachsenden Markt für Sicherheits- und Resilienzlösungen zu positionieren – gefördert durch ZIM und begleitet durch ein professionelles Netzwerkmanagement.

Werden Sie Teil der Sicherheitsregion und gestalten Sie aktiv mit, wie Deutschland und Europa ihre kritischen Infrastrukturen und Bevölkerung künftig schützen.


Schwerpunkte der Sicherheitsregion

Schwerpunkt 1: Physische Sicherheit & Zutrittslösungen für KRITIS-Liegenschaften

  • Hochsichere mechanische und mechatronische Schließsysteme
  • Zutritts- und Zugangslösungen für kritische Infrastruktur, Behörden und Einsatzgebäude
  • Sensorik, Zustandsüberwachung und Manipulationserkennung an Türen, Klappen, Containern und Anlagen
  • Dual-Use-Produkte, die sich sowohl im zivilen KRITIS-Umfeld als auch in der Verteidigung einsetzen lassen

Schwerpunkt 2: Sichere Elektronik, Fernwirktechnik & digitale Resilienz

  • Sichere IoT-/OT-Anbindung von Anlagen, Schließsystemen und Energiekomponenten
  • Middleware, Leitstands- und Monitoringlösungen für Betrieb, Incident-Response und Wartung
  • IT-Security-Architekturen nach BSI/NIS2, Zero-Trust-Ansätze und verschlüsselte Kommunikation
  • Werkzeuge für Risikoanalysen, Resilienzpläne und Prüf-/Abnahmechecklisten („Compliance by Design“)

Schwerpunkt 3: Energie, Notstrom & modulare Schutzräume

  • Leise, emissionsarme Notstromeinheiten auf Basis von Wasserstoff und hybriden Lösungen
  • Energieautarke Insel- oder Hybridkonzepte für KRITIS-Standorte und Leitstellen
  • Modulare Schutz- und Rückzugsräume für private und öffentliche Nutzung (Filter/HVAC, Luftqualität, Energie, Kommunikation)
  • Bauliche und technische Schutzkonzepte für Kommunen, Betreiber und Einsatzorganisationen

Wen suchen wir?

Wir adressieren vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie strategische Partner aus folgenden Bereichen:

  • Hersteller von Sicherheits- und Beschlagtechnik
    Mechanische und elektronische Schließsysteme, Beschläge, Präzisionsteile, Tür- und Gehäusetechnik.
  • Unternehmen aus Elektronik, Sensorik und Embedded Systems
    Sensorik, Steuer- und Regeltechnik, Industrieelektronik, robuste Kommunikationsmodule.
  • IT-Security- und Softwareunternehmen
    Sichere Plattformen, Verschlüsselung, Identity- und Access-Management, sichere Remote-Anbindungen.
  • Energie- und Notstromspezialisten
    Wasserstoffsysteme, USV-Lösungen, Energieinseln, Infrastruktur für krisenfeste Versorgung.
  • Anwender und Betreiber
    Stadtwerke, Krankenhäuser, Betreiber von Rechenzentren, Verkehrsbetriebe, Entsorger sowie Zivil- und Katastrophenschutz.
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
    Mit Kompetenzen in Sicherheitstechnik, Sensorik, IT-Security, Energie, Baustoffen, Schutzraumtechnik.

Diese Liste ist bewusst offen gehalten: Gesucht werden Partner, die die Vision einer starken Sicherheitsregion teilen und ihr Know-how in gemeinsame Projekte einbringen möchten.


Was bietet Ihnen die Sicherheitsregion Niederberg?

Damit Sie den größtmöglichen Nutzen aus Ihrer Teilnahme ziehen, bietet das Netzwerk ein Bündel an Leistungen, abgestimmt auf Ihre Ausgangslage und Ziele:

  • Starkes ZIM-Netzwerk mit passenden Wirtschafts- und Wissenschaftspartnern
  • Systematische Bedarfsanalyse von Kommunen und Betreibern (KRITIS-Dachgesetz, NIS2, OPLAN DEU) als Basis für konkrete Use Cases
  • Technologie- und Roadmapping-Workshops, um Ihre Ideen in tragfähige FuE-Projekte zu überführen
  • Individuelle Fördermittelberatung (ZIM, Sicherheitsforschung, Wasserstoffprogramme u.a.) und Unterstützung bei der Antragstellung
  • Matchmaking und Netzwerktreffen, um Konsortien zu bilden und Partnerschaften zu vertiefen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarke „Sicherheitsregion“, die Ihre Sichtbarkeit bei Kunden, Politik und Fachkräften erhöht
  • Unterstützung bei Regulatorik und Zertifizierung, z. B. zu KRITIS-Dachgesetz, BSI-Anforderungen und verteidigungsrelevanten Zulassungen

Zielstellung des Förderprogramms​

Das ZIM-Netzwerk zielt darauf ab, Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sowie Forschungseinrichtungen miteinander zu vernetzen. Der Fokus liegt auf der gemeinsamen Identifizierung und Entwicklung innovativer Projekte, die den teilnehmenden Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen sollen. 

Unterstützt vom Netzwerkmanagement arbeiten die Teilnehmer eng zusammen, um technologische Innovationen, neue Dienstleistungen und nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben. Unternehmen können von den Erfahrungen anderer Teilnehmer profitieren, gemeinsam Projekte realisieren oder einfach im Austausch von Know-how und Best Practices voneinander lernen. Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen ermöglicht darüber hinaus den Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Forschungskapazitäten, wodurch die Innovationskraft der Unternehmen zusätzlich gefördert wird. 

Das ZIM-Netzwerk bietet zudem Zugang zu Fördermitteln, die die Entwicklung und Umsetzung innovativer Projekte finanziell unterstützen. Das branchen- und technologieoffene ZIM-Programm beispielsweise erleichtert es Unternehmen durch nicht rückzahlbare Zuschüsse, ihre Projekte mit weniger finanziellem Risiko zu realisieren. Darüber hinaus unterstützt das Netzwerkmanagement die Teilnehmer bei der Projektkoordination und der Antragstellung, sodass sich die Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. 

Das Netzwerkmanagement gilt als „neutraler Intermediär“ und hat damit kein eigenes wirtschaftliches Interesse an den Ergebnissen des Netzwerks. Damit ist eine professionelle und gleichberechtigte Betreuung aller Netzwerkmitglieder sichergestellt.

Mit der ZENIT GmbH wählen Sie ein Netzwerkmanagement, dass sich bereits seit 40 Jahren  ausgesprochen erfolgreich mit den Themen Netzwerk- und Projektmanagement, Innovations- und Technologietransfer, Internationalisierung und der intensiven Begleitung bei Förderanträgen in NRW, Deutschland und ganz Europa beschäftigt.

Die Teilnahme an einem ZIM-Innovationsnetzwerk bringt vielfältige Vorteile für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit sich:

Intensiver Wissensaustausch und Synergien: Durch die Vernetzung mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren Sie von einem intensiven Wissensaustausch und können Synergien nutzen, die die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens nachhaltig stärken.

Direkter Zugang zu Förderprogrammen: Das Netzwerk erleichtert den Zugang zu finanziellen Mitteln und technologischer Unterstützung durch gezielte Förderprogramme.

Hohe Bewilligungsquote: Insbesondere Antragsteller mit Fördererfahrung profitieren von einer höheren Erfolgsquote im ZIM-Programm, was die Chancen auf erfolgreiche Anträge deutlich erhöht. Das bedeutet mehr Mittel für Ihre Projekte und weniger bürokratischen Aufwand.

Optimale Unterstützung durch hohe Fördermittel: Netzwerkmitglieder erhalten oft die höchsten bewilligten Mittel pro Antrag, was eine optimale Unterstützung Ihrer Innovationsprojekte sicherstellt.

Effiziente Antragstellung: Die Zusammenarbeit im Netzwerk ermöglicht es, Förderanträge gemeinschaftlich vorzubereiten. Erfahrene Netzwerkmanager übernehmen administrative Aufgaben bis hin zur Konzeptionierung der Anträge, sodass Sie sich voll und ganz auf die Entwicklung und Umsetzung Ihrer Ideen konzentrieren können.

Intensiver Wissensaustausch und Synergien: Durch die Vernetzung mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren Sie von einem intensiven Wissensaustausch und können Synergien nutzen, die die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens nachhaltig stärken.

Egal ob KMU, Hochschule oder Forschungseinrichtung – die Mitgliedschaft im Innovationsnetzwerk bietet Ihnen die ideale Plattform, um Fördermittel effektiv zu nutzen und gemeinsam innovative Projekte voranzutreiben.

Hohe Fördermittel und Erfolgsquote: Netzwerkmitglieder profitieren von einer höheren Erfolgsquote bei Anträgen im ZIM-Programm, insbesondere für Antragsteller mit Fördererfahrung. Dadurch erhalten Sie oft die höchsten bewilligten Mittel pro Antrag, was Ihre Innovationsprojekte optimal unterstützt und den bürokratischen Aufwand reduziert.

Das Schaubild veranschaulicht die finanzielle Struktur des Innovationsnetzwerks: 90% der Kosten werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert, während nur 10% als Eigenanteil von den Unternehmen im Konsortium getragen werden müssen. 

Diese Aufteilung bringt Ihnen als teilnehmendes Unternehmen klare Vorteile. Mit einem minimalen finanziellen Einsatz von nur 10% sichern Sie sich eine umfassende Unterstützung und profitieren von der vollen Leistung durch ZENIT, die Sie während des gesamten Projekts begleitet. Dadurch minimieren Sie Ihr finanzielles Risiko und maximieren gleichzeitig den Nutzen aus Ihrer Teilnahme am Netzwerk. Die hohe Förderquote ermöglicht es Ihnen, sich voll und ganz auf die Entwicklung innovativer Lösungen zu konzentrieren, ohne Ihr Budget stark zu belasten.

Als Public Private Partnership und Innovations- und Europaagentur des Mittelstands und des Landes NRW sind wir bereits seit 40 Jahren aktiv und erfolgreich. Vertrauen Sie dieser Erfahrung, damit Sie sich auf Ihr Business als innovatives Unternehmen konzentrieren können.   

  • Durch Aufwandsreduzierung des komplexen Antragverfahrens erhalten Sie mehr zeitliche Kapazitäten 
  • Sie profitieren von maximaler Planungssicherheit und Minimierung der finanziellen Risiken 
  • Sie reduzieren den zeitlichen Aufwand auf ein Minimum 
  • Sie steigern die Bewilligungschance Ihres Antrags auf Bescheinigung​ signifikant 
  • Sie nutzen die Vorteile einer transparenten Kosten-Nutzen-Darstellung​ 


Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Velbert

Nick Bischoff
Projektmanager Branchenstruktur
Wirtschaft und Standortentwicklung
Stadt Velbert
Thomasstr. 1 | 42551 Velbert
Telefon 02051/26-2192
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