EU-Binnenmarkt als Chance für Innovation und Transformation: NRW.Europa diskutiert mit Europa-Minister Nathanael Liminski

Die Chancen für Innovation und Transformation standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung am 13. November bei 3M in Neuss. Europa-Minister Nathanael Liminski: „30 Jahre europäischer Binnenmarkt haben unsere Wirtschaft nachhaltig verändert, aber auch die politische Einheit in Europa vorangetrieben. Der Binnenmarkt ist der Schlüsselfaktor, der Europa auch in Zeiten tiefgreifender Transformationen zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand führt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, muss die nächste EU-Kommission die Industriestrategie und die europäische Souveränität noch sehr viel stärker in den Mittelpunkt stellen.“
im Bild: Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreis Neuss, ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier, Europaminister Nathanael Liminski, Christin Schack, Vorsitzende der Geschäftsführung von 3M Deutschland und ZENIT-Geschäftsführer Hans H. Stein (v.l.)

Über 100 Besucherinnen und Besucher aus Wirtschaft und Politik waren der Einladung des bei der Mülheimer ZENIT GmbH angesiedelten NRW.Europa-Teams gefolgt. Gemeinsam mit 3M und dem Rhein-Kreis Neuss hatte NRW.Europa den nordrhein-westfälischen Europaminister und Chef der Staatskanzlei eingeladen, einen Blick auf die Zukunft des europäischen Binnenmarkts zu werfen, der in diesem Jahr 30 Jahre besteht.

Begrüßt wurden die Gäste von Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreis Neuss und Hans H. Stein. Der ZENIT-Geschäftsführer stellte dabei eine gemeinsam mit IHK NRW unter wissenschaftlicher Leitung des IW Köln Anfang November publizierte Außenhandelsstudie vor. Diese zeigt, wie wichtig der europäische Binnenmarkt für die nordrhein-westfälische Wirtschaft ist.

Christin Schack, Vorsitzende der Geschäftsführung von 3M Deutschland, nutzte die Gelegenheit, ihr Unternehmen und dessen Transformationsbestrebungen vorzustellen.

Im Anschluss sprachen in einer von der Journalistin Judith Schulte-Loh moderierten Diskussion Eva Faulenbach aus dem NRW-Wirtschaftsministerium und Niclas Beutler, Geschäftsführer der Nature Compound GmbH aus Schwerte, über die Chancen der Transformation.

Im Auftrag von EU, Bund und Land NRW berät die ZENIT GmbH vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen bei deren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten. Das Konsortium NRW.Europa ist mit ZENIT (als Koordinatorin), der NRW.BANK, NRW.Global Business und IHK NRW e.V. Partner im Enterprise Europe Network, dem weltweit größten Netzwerk von Informations- und Beratungsstellen der Europäischen Kommission. NRW.Europa ist seit 2008 zentraler Ansprechpartner und Dienstleister für Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Resilienz, Internationalisierung und Innovationsförderung sowie Technologie- und Wissenstransfer.
Informationen zur Studie „Außenhandel zwischen Deglobalisierung und Diversifizierung – Chancen und Herausforderungen für die NRW-Wirtschaft“


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