Internationales Projekt: 130.000 Euro EU-Förderung für Robotikunternehmen hibot

11. September 2026

Mit Unterstützung des NRW.Europa-Teams bei ZENIT hat die hibot Europe GmbH aus Aachen, ein Spin-off des Tokyo Institute of Technology, 130.000 Euro aus einer EU-Cascade-Ausschreibung eingeworben. Die mit Hilfe des NRW.Europa-Teams bei ZENIT akquirierte Förderung, für die ein zweiter Partner nötig war, ermöglicht die Weiterentwicklung der innovativen Robotiklösung „Float Arm“ zur automatisierten Inspektion industrieller Anlagen und führte zu einer Pilotkooperation mit BASF Antwerpen.

Mit dem Float Arm und der Plattform HiBox setzen die Aachener auf ein Geschäftsmodell, das Kosten senkt, Risiken reduziert und Daten nutzbar macht. Vor allem will es mit AI-gesteuerten Robotern Menschen aus gefährlichen oder schwierigen Arbeitsumgebungen herausnehmen. Inspektion und Wartung kritischer Infrastrukturen durch Robot-as-a-Service (RaaS) sollen damit revolutioniert werden.

Der Float Arm ist ein mehrgliedriger Roboterarm mit modularer Sensorik, der schwer zugängliche Bereiche industrieller Anlagen – etwa Rohrleitungen oder Tanks – automatisiert inspizieren kann. Um die Technologie weiterzuentwickeln, suchte hibot nach geeigneten europäischen Fördermöglichkeiten und steht seit 2024 im Austausch mit dem Enterprise Europe Network (EEN) bei ZENIT.

ZENIT-Support

Im Rahmen der Beratung machte das NRW.Europa-Team das Unternehmen auf das europäische JARVIS-Programm aufmerksam. Der Cascade Call unterstützt Innovationen in den Bereichen Robotik und digitale Inspektionstechnologien. In mehreren Gesprächen erläuterten die ZENIT-Berater die Besonderheiten der Förderung, unterstützten bei der Entwicklung der Projektstruktur und begleiteten die Antragserstellung. Darüber hinaus prüfte es den Projektvorschlag im Detail und gab konkrete Hinweise zur inhaltlichen Optimierung.

Das NRW.Europa-Team unterstützte darüber hinaus bei der Auswahl geeigneter Projektpartner. Gemeinsam wurden bestehende internationale Kontakte analysiert und die Zusammenarbeit mit BASF Antwerpen als industriellem Endanwender weiter ausgebaut. Damit erfüllte das Projekt die Anforderungen der Ausschreibung, die ein grenzüberschreitendes Mikro-Konsortium aus Technologieanbieter und Industriepartner vorsah.

Der Antrag überzeugte die Gutachter und wurde mit einer 100-prozentigen Förderung in Höhe von 130.000 Euro positiv beschieden.

Mit der Förderung kann das Unternehmen seine Inspektionslösung weiterentwickeln und gemeinsam mit BASF Antwerpen unter realen Industriebedingungen erproben.

Die entwickelte Lösung wurde inzwischen erfolgreich im BASF-Werk in Antwerpen getestet. Aufbauend auf den überzeugenden Ergebnissen führen beide Unternehmen derzeit Gespräche über eine langfristige kommerzielle Zusammenarbeit.

„Ohne den Support des NRW.Europa-Teams bei ZENIT hätten wir die Förderung von 130.000 Euro für die Weiterentwicklung unseres Float Arms nicht einwerben können.“
Michele Guarnieri, Geschäftsführer der hibot europe GmbH

Unternehmensseite hibot europe


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