Junge Menschen für MINT begeistern: neues zdi-Technikum in Waltrop

Mit Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann besuchten am 8. November gleich zwei Minister die Eröffnung des neuen zdi-Technikums. Entstanden ist es in Zusammenarbeit der beiden Landesinitiativen Zukunft durch Innovation.NRW (zdi.NRW) und Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA).

Im Bild (v.l.n.r).: Marcel Mittelbach, Magdalena Hein, Nika Rogar, Theo Milte, Nico Dittrich, Ina Brandes, Karl-Josef Laumann, Ahmet Akbulut, Markus Real, Astrid Fuhrmann und Josef Hovenjürgen Foto: zdi.NRW

Die Werkstatt des zdi-Technikzentrums bietet Schüler:innen an 15 Arbeitsplätzen umfangreiche Möglichkeiten, sich auszuprobieren und MINT ganz praktisch zu erleben. Neben Laptops, Tablets, Videokonferenz- und Präsentationstechnik stehen dort auch Werkzeuge und Maschinen zur Metall- und Holzbearbeitung für Schüler:innen bereit. Gleich mehrere lokale Unternehmen aus dem Partner:innenkreis des zdi-Netzwerks MINT.REgio engagieren sich hier, um gemeinsam den Fachkräfte-Nachwuchs zu fördern.
Das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss” (kurz: KAoA) sorgt landesweit für eine frühzeitige Berufsorientierung, um nach dem Schulabschluss zügig eine Anschlussperspektive für eine Berufsausbildung oder ein Studium zu eröffnen. Das zdi-Technikzentrum Waltrop zeigt, wie gut sich die Programme zdi.NRW und KAoA ergänzen können. Durch ihre Zusammenarbeit in konkreten Workshopangeboten bieten sie jungen Menschen Maßnahmen zur Berufsorientierung, die in ihrer Lebenswirklichkeit stattfinden und ermöglichen disziplinübergreifende Einblicke.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Die großen Klima- und Energie-Herausforderungen werden wir dann erfolgreich meistern, wenn sich mehr Schülerinnen und Schüler für Themen wie Umwelttechnik interessieren. Das zdi-Zentrum in Waltrop ist eine großartige Initiative, die Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vermittelt und im Wortsinn begreifbar macht. Ich kann die Schülerinnen und Schüler nur ermutigen: Nutzt die Gelegenheit, Neues zu entdecken in Naturwissenschaft und Technik. Mit diesem Wissen werdet ihr beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben!“

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir benötigen junge Menschen, die sich für MINT-Berufe begeistern und gewinnen lassen. Dafür müssen die MINT-Fächer für sie praktisch erlebbar sein. Und die Jugendlichen müssen dort abgeholt werden, wo sie gut erreichbar sind. Die Ansiedlung des neuen zdi-Technikzentrums an einer Schule ist genau der richtige Weg. Schülerinnen und Schüler können hier ohne Schulnotendruck lernen und ausprobieren. Dadurch, dass auch Beschäftigte und Auszubildende aus Unternehmen zur Vermittlung praxisnaher Erfahrungen einbezogen werden, entstehen zudem wertvolle Kontakte ins Berufsleben. Eine Win-win-Situation“.
Quelle: MKW

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft
zdi-Blogbeitrag zur Eröffnung

Zukunft durch Innovation.NRW ist mit über 5.000 Partnerschaften mit Akteur:innen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Schule, Politik und Gesellschaft europaweit das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Flächendeckend gibt es zdi-Angebote in allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW. Über 100 Schüler:innenlabore bieten Kindern und Jugendlichen Räume, um MINT zu erleben, ihrer Begeisterung für MINT nachzugehen und sich über MINT-Ausbildungs- und Studiengänge zu informieren. Koordiniert wird zdi.NRW vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Landesweite Partner:innen sind unter anderem die Ministerien für Schule und Bildung und für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Gemeinsam mit der matrix GmbH & Co. KG fungiert ZENIT seit 2005 als zdi-Landesgeschäftsstelle im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.


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