Aktuelles von Zenit


Erst 2014 gegründet, gehört die Dortmunder ORONTEC GmbH & Co.KG heute zu den führenden Anbietern digitaler Systemlösungen für Messmethoden in der Lack- und Farbenindustrie. Dabei überzeugt sie ihre Kunden vor allem durch Fehlervermeidung und Prozessoptimierung. Bei der Einwerbung der Forschungszulage für drei Entwicklungsprojekte nutzte das Unternehmen 2024 und 2025 das ZENIT-Knowhow. Wie das funktioniert hat, erzählt Geschäftsführer Hendrik Hustert.
ORONTEC entwickelt digitale Mess-, Automatisierungs- und Softwarelösungen, mit denen Produktions- und Qualitätsprozesse präziser, effizienter und reproduzierbarer gestaltet werden können. Einen besonderen Stellenwert legt das Unternehmen dafür auf Forschung und Entwicklung: Die Dortmunder arbeiten unter anderem an neuen Messverfahren, automatisierter Farbmetrik sowie daten- und KI-gestützten Lösungen, die Erkenntnisse aus Entwicklung, Rohstoffen und Produktion miteinander verknüpfen. Mit eigenen Messsystemen und der Software Q-Chain® Process AI überführen sie Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen und tragen damit zur Digitalisierung und Automatisierung der Lackproduktion bei.
Besonders stolz ist man auf das innovative Korrosionsschutzgerät DELCOR. Mit einer neu entwickelten Sensorik lassen sich Korrosionsprüfbleche in wenigen Minuten scannen, ohne dass das Blech zerstört wird. Als Ergebnis erhalten die Nutzer einen Report in Anlehnung an die DIN EN ISO 4628-8. Das Gerät ist einfach zu bedienen und passt auf jeden Labortisch.
Für dieses und zwei andere Entwicklungsprojekte nahm das Unternehmen die ZENIT-Beratung zur Forschungszulage in Anspruch.

Warum wollten Sie die Forschungszulage beantragen und wo lagen die Herausforderungen?
Die Forschungszulage ist eine attraktive Möglichkeit, Forschungs- und Entwicklungskosten zu minimieren und einen kontinuierlichen Innovationsprozess nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Ihre Beantragung ist allerdings anspruchsvoll, weil Unternehmen ihr F&E-Vorhaben fachlich präzise von routinemäßiger Entwicklung abgrenzen, die Förderfähigkeit nachvollziehbar darstellen und anschließend das zweistufige Verfahren über die Bewilligungsstelle und das Finanzamt durchlaufen müssen.
Warum haben Sie eine externe Beratung der internen Bearbeitung vorgezogen?
Weil wir ZENIT aus früheren Zusammenhängen kannten, haben wir uns erst einmal beraten lassen. Dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass wir das komplexe Antragsverfahren nicht alleine stemmen können würden. Wir wollten unsere Arbeitszeit nicht mit der Ausarbeitung von Anträgen und Formularen auslasten oder einen nur dafür zuständigen Mitarbeiter einstellen, sondern uns mit unserem kleinen Team ausschließlich um innovative Ideen und deren Umsetzung und Vertrieb kümmern.
Welche Erfahrungen haben Sie mit der Beratung gemacht, insbesondere hinsichtlich Effizienz, Vereinfachung und Ergebnisqualität, und würden Sie diesen Ansatz weiterempfehlen?
Die Beauftragung des ZENIT-Teams hat sich in allen drei Projekten, für die wir die Forschungszulage beantragt haben, uneingeschränkt gelohnt. Überzeugt hat uns vor allem der stringente Aufbau der Argumentation und die Fehlervermeidung, die eine Förderung vielleicht verzögert oder hätte gefährden können. Ohne die Unterstützung hätten wir den Antrag nicht hinbekommen und auch bei den nächsten Beantragungen werden wieder auf das Knowhow der Mülheimer setzen.
Über 13.000 F&E-Vorhaben hat die Bescheinigungsstelle Forschungszulage im Jahr 2025 positiv bescheinigt. Geführt hat dies zu einem Anspruch in Höhe von geschätzt 3,1 Mrd. Euro. Die Forschungszulage kann nicht nur für laufende und künftige F&E-Vorhaben, sondern auch rückwirkend für förderfähige Projekte der vergangenen vier Jahre beantragt werden. Sie ist damit eine mögliche Alternative zu momentan nicht beantragbaren ZIM-Projekten. Um den Rechtsanspruch geltend zu machen, bietet ZENIT zwei unterschiedlich umfangreiche Unterstützungspakete an.
ZENIT-Angebot zur Forschungszulage
Homepage ORONTEC GmbH & Co. KG