Der Interreg VI A Kleinprojektefonds (KPF) FoodPlus unterstützt die nachhaltige Transformation des Agrar- und Lebensmittelsektors im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Der Fonds fördert Aktivitäten und Innovationen, die zur Reduzierung von Ammoniak- (NH₃), Treibhausgas- und Nitratemissionen beitragen. Durch Machbarkeitsstudien und Innovationsprojekte stärkt KPF FoodPlus die Zusammenarbeit zwischen niederländischen und deutschen KMU und leistet einen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität auf europäischer und regionaler Ebene.

  • Präzisionslandwirtschaft
  • Lebensmittelverluste & -verschwendung
  • Zirkuläre Lebensmittelsysteme
  • Energieeffiziente Lebensmittelproduktion 

Durch…

  • …die Reduzierung von Treibhausgas-, Ammoniak- und Nitratemissionen in der Agrifood-Produktion
  • …Machbarkeitsstudien und Innovationsprojekte
  • …die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen KMU
  • …die Unterstützung von Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen zur nachhaltigen Entwicklung
  • …die Entwicklung skalierbarer Lösungen zur Emissionsreduktion in Produktion und Verarbeitung

Informationen zu Förderung und Einreichung

  • Machbarkeitsstudien: 50 % Förderung bis zu 20.000 € (TRL 4–5)
  • Innovationsprojekte: 50 % Förderung bis zu 100.000 € pro Projekt (TRL 6–8)
  • Einreichungstermine: 1. Februar, 1. Mai, 1. September, 1. Dezember (letzter Call im Dezember 2028)
  • Anträge werden innerhalb von 8–12 Wochen bewertet
  • Feste Sätze und unkomplizierte Verfahren

KPF FoodPlus erzielt konkrete Wirkung in der Grenzregion:
• Umsetzung von mindestens 65 Machbarkeitsstudien (TRL 4–5) und 65 Innovationsprojekten (TRL 6–8).
• Unterstützung von über 130 KMU
• Durchführung von 18 öffentlich zugänglichen Veranstaltungen sowie mehr als 50 Kommunikationsaktivitäten

Das Projekt KPF FoodPlus wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Niederlande durchgeführt und von der Europäischen Union, dem niederländischen Ministerium für Wirtschaft (EZ), MWIKE NRW und der Niedersächsischen Staatskanzlei sowie den Provinzen Groningen, Fryslân, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Nordbrabant und Limburg kofinanziert. 

Gesamtbudget: 9,55 Mio. €

Zusätzlich sind verschiedene Organisationen als assoziierte Partner eingebunden, darunter u. a. Agro Agenda Noord-Nederland, Brightlands Campus Greenport Venlo, Stichting Food Valley, Emsland GmbH, Agrobusiness Niederrhein, RF-Frontend GmbH, Food Hub (Rabobank), Hochschule Niederrhein und Seedhouse.