Editorial

Neue Beratungsangebote

Bund und Land tun einiges, um kleine und mittlere Unternehmen fit zu machen für die digitalen Herausforderungen der Zukunft. Erstmals gibt es vom Land Nordrhein-Westfalen mit dem Innovationsgutschein Digitalisierung jetzt auch konkrete Sachleistungen für Beratungen. Es winken lukrative Fördersätze für Unternehmen, die sich von nichtkommerziellen Anbietern, zu denen auch ZENIT zählt, beraten lassen. Dabei sind es gar nicht immer die ganz großen Geschütze, die aufgefahren werden müssen, um erfolgreiche Problemlösungen zu finden. Mehr dazu in unserer Titelgeschichte.

Um schnell wachsende Unternehmen geht es in einem neuen Angebot, das unser NRW.Europa-Team mit Inhalt füllt. ScaleUp heißt es und wird rund 40 Akteure dabei unterstützen, die mit dem schnellen Wachstum verbundenen Risiken zu minimieren und die Unternehmen fit zu machen für den globalen Wettbewerb. Zu den kostenlosen Dienstleistungen gehören individuell angepasste Trainingsinhalte und eine persönliche Begleitung durch erfahrene ZENIT-Berater. Parallel dazu werden auch regionale bzw. landesspezifische Einrichtungen wie die NRW.BANK z. B. für den Zugang zu Kapital eingebunden.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns auf Ihr Feedback.
Dr. Herbert Rath, Geschäftsführer

Innovationsgutschein Digitalisierung
Land fördert KMU - ZENIT berät

Bis zu 25.000 Euro bzw. 80 Prozent der anfallenden Kosten erhalten kleine und mittlere Unternehmen vom Land, wenn sie den „Innovationsgutschein Digitalisierung“ bei ZENIT einlösen. Ziel des vom NRW-Wissenschaftsministerium neu aufgelegten Programms ist es, KMU dabei zu unterstützen, unternehmerische Potenziale durch die Digitalisierung zu erkennen und umzusetzen oder IT-Systeme sicher zu gestalten.

Noch immer gibt es im Mittelstand Hemmschwellen bei der Einführung von neuen IT-Technologien oder digitalen Geschäftsmodellen. Zu den Gründen dafür zählen laut Ministerium häufig die unzureichenden F&E-Kapazitäten auf diesen Gebieten, die Unkenntnis von Chancen und Risiken oder die Unsicherheit über notwendige Investitionen. Mit dem neuen Angebot sollen Unternehmen befähigt werden, den Weg hin zu „Industrie 4.0“ erfolgreich zu beschreiten.Das Programm ist Teil der Initiative „Mittelstand.innovativ!“, die mit dem „Innovationsassistenten“ und einem zweiten „Innovationsgutschein“ noch weitere Förderbausteine beinhaltet.

Mit dem neuen Baustein ergänzt das Land bereits bestehende Informationsangebote aus Bund und Land erstmals mit konkreten Sachleistungen. Zur Verfügung stehen für das laufende Jahr eine Million Euro, aufgeteilt in den Innovationsgutschein Digitalisierung A (Analyse und Bewertung mit einer maximalen Zuwendungshöhe von 10.000 Euro) und den Innovationsgutschein B (Befähigung und Umsetzung mit einer maximalen Zuwendung in Höhe von 15.000 Euro). Die Förderquoten sind abhängig von Unternehmensgröße und der Art der beauftragten Beratungseinrichtung.Wie bei anderen Forschungs- und Innovationseinrichtungen ist der Zuschuss für KMU, die mit ZENIT kooperieren, um bis zu 30 Prozent höher als bei kommerziellen Anbietern. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro. Die maximale Förderquote von 80 Prozent können Kleinst- und kleine Unternehmenmit weniger als zehn Mitarbeitern und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz erhalten, mittlere Unternehmen bekommen bei einer Beauftragung von ZENIT 50 Prozent.

Erfahrungen mit der Beratung rund um das Thema Digitalisierung gibt es bei ZENIT bereits lange. So entstand im Auftrag des BMWi im Jahr 2015 die Studie „Industrie 4.0 für den Mittelstand“und im Rahmen des Bundesprogramms „go-digital“ konnten zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen im Ruhrgebiet beraten werden. So wie die Aluminiumgießerei Miguss Peter Mies GmbH aus Heiligenhaus, die den Ausschuss beim manuellen Aluminiumgießen deutlich senken wollte. Geschäftsführer Peter Mies favorisierte in ersten Gesprächen zunächst digitaleAssistenzsysteme wie eine Spezialbrille, allerdings ergaben Analysen durch die ZENIT-Experten, dass ein solcher Lösungsansatz nicht zum angestrebten Ziel führen würde. Vielmehrstellte sich heraus, dass die Vernetzung der Produktion über das Internet der Dinge viel zielführender sein würde. Da ein Großteil der Produktion nicht manuell, sondern automatisch über Gießroboter abläuft, lag das eigentliche Problem nämlich an anderer Stelle. „In der Beratung haben wir uns die Fertigungsparameter ganz genau angesehen und arbeiten jetzt mit Sensorsystemen, die dazu beitragen, viel weniger Ausschuss zu produzieren unddamit eine bessere Qualität zu erzielen“, berichtet Geschäftsführer Peter Mies und ist froh, von der ursprünglichen Idee der digitalen Assistenzsysteme abgerückt zu sein.

Kontakt:
Michael Guth/Dr. Mark Kaspers
Telefon: 0208 30004 56 bzw. -51
E-Mail senden an Michael Guth oder an Mark Kaspers

Unterstützung schnell wachsender, junger Unternehmen
ScaleUp.NRW

Neue Geschäftsmodelle, die mit schnellem Wachstum verbunden sind, haben ein relativ hohes Risiko zu scheitern. Analysen bestätigen besondere Herausforderungen bzgl. Finanzierungsbedarf, Internationalisierung, Organisationsaufbau und Humankapital. Das ScaleUp-Team bei ZENIT reagiert darauf mit einem neuen Angebot.

Schnell wachsende, innovative Unternehmen sind in letzter Zeit in den Fokus der europäischen Wirtschaftspolitik gerückt, weshalb sich auch das Enterprise Europe Network als weltweit größtes Technologienetzwerk inhaltlich damit beschäftigt. „ScaleUp.NRW“ will die entsprechende Zielgruppe frühzeitig identifizieren und unterstützen. Über Trainings, Mentoring und Coaching-Maßnahmen in Kombination mit speziellen Beratungsdienstleistungen sollen sie in die Lage versetzt werden, ihre Kapazitäten wie Wissen, Personal, Finanzen und internationale Partnerschaften auszubauen, um sich im globalen Wettbewerb erfolgreich zu platzieren.

Beraten möchte das ScaleUP-Team rund 40 Unternehmen, die im Vorfeld über ein needs assessment bewertet werden. Mit den selektierten Akteuren soll ein Maßnahmenplan erarbeitet und individuell angepasste Trainingsinhalte entwickelt werden. Zudem wird ein ZENIT-Berater den Prozess dauerhaft begleiten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Parallel dazu werden auch regionale bzw. landesspezifische Einrichtungen wie die NRW.BANK z. B. für den Zugang zu Kapital eingebunden. Auch wird eine Brücke zu europäischen Strukturen zur Unterstützung junger Unternehmen geschlagen. So können z. B. über das KMU-Instrument, ein europäisches Förderprogramm, der Markteintritt gefördert oder europäische Initiativen zur Finanzierung und Bereitstellung von Venture Capital eingebunden werden.

Hintergrund
ScaleUp.NRW ist angelehnt an das Enterprise Europe Network. Dieses ist im Auftrag der Europäischen Union in über 60 Ländern aktiv und unterstützt Wirtschaft und Wissenschaft unter anderem in den Bereichen Finanzierung, Internationalisierung und Innovationsmanagement. Über das Konsortium NRW.Europa – bestehend aus ZENIT GmbH – NRW.BANK und NRW.International können die schnell wachsenden Unternehmen Dienstleistungen und internationale Netzwerke kostenlos nutzen.

Kontakt:

Benno Weißner
Telefon: 0208 30004 59
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RuhrNetwork: Start-up trifft Kapital
Gemeinsam mit der Start-up-Initiative von EY (Ernst & Young), der europäischen Knowledge Innovation Community der EU InnoEnergy und der 360° Online Performance Group hat ZENIT die Initiative RuhrNetwork gegründet.

Die Initiative versteht sich als Bindeglied zwischen Innovation und Kapital und will interessierte Akteure zusammenbringen. Am 28. September findet das exklusive Start-ups meet Family Offices & Private Investors Event in Dortmund statt. Dort werden ausgewählte Start-ups ihre Geschäftsmodelle in einem besonderen Ambiente präsentieren. Im Fokus der Veranstaltung stehen junge Unternehmen aus dem Bereich Smart Industry (IoT, Big Data, Cloud Computing etc.) sowie angrenzenden bzw. unterstützenden
Geschäftsfeldern.

Initiativenhomepage

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Benno Weißner
Telefon: 0208 30004 59
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Praxisfall Drittlandgeschäft
Fit fürs außereuropäische Ausland

Seit 1993 steht der Name Löbbing nicht nur im münsterländischen Reken für die Produktion von Hakenliften und landwirtschaftlichen Spezialfahrzeugen.
Maschinen- und Anlagenbauteile sowie Sonderanfertigungen werden auch ins Ausland exportiert – mit Hilfe des NRW.Europa-Teams jetzt auch in Nicht-EU-Länder.


Die Löbbing GmbH fertigt Fahrzeuge von der Zeichnung bis zum Endprodukt im eigenen Haus und man ist stolz darauf, damit sehr flexibel auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können und die Grenze zwischen Serienproduktion und Einzelanfertigung verschwimmen zu lassen. Neben dem Fahrzeugbau und der Reparatur und Wartung von Landmaschinen ist der Metallbau ein zweites Unternehmensstandbei. Im Auftrag, nach Zeichnung und Kundenvorgaben produziert der kleine Mittelständler Maschinen- und Anlagenbauteile vom Einzelstück bis zur Reihenproduktion.

Aufgrund seiner Nischenposition exportiert Löbbing seit vielen Jahren auch ins europäische Ausland. Mit einem ersten außereuropäischen Auftrag in der Schweiz stand das Unternehmen 2016 allerdings vor neuen administrativen Herausforderungen und musste erstmalig Zollformalitäten für eine Ausfuhr in die Schweiz abwickeln.
Sehr schnell war klar, dass dies alleine kaum zu bewältigen war.

Unterstützung fand Geschäftsführer Martin Löbbing beim NRW.Europa-Team bei ZENIT. Im Rahmen einer intensiven Beratung vermittelte Karina Holtkamp als ausgewiesene Ausfuhrexpertin anschaulich und kompakt Grundkenntnisse des Zoll- bzw. Ausfuhrverfahrens (z. B. Ablauf, Dokumente, Codierungen, EORI-Nummer und Warennummern). Damit lernten die Verantwortlichen in Reken sowohl die Zollprozesse und die notwendigen Formulare als auch den damit verbundenen Aufwand kennen. Da die EU mit vielen Ländern – unter anderem der Schweiz – Präferenzabkommen geschlossen hat, die Zollvergünstigungen nach sich ziehen oder sogar zur Zollfreiheit führen können, gehörten auch die dafür wichtigen Nachweise und Dokumente zum Beratungsinhalt. So konnte Löbbing aufgrund des hinzu gewonnenen Knowhows auf attraktive Zollvergünstigungen zurückgreifen. „Der Kunde hätte die Maschine sicherlich nicht bei uns gekauft, wenn er den vollen Zollsatz hätte zahlen müssen. Durch die Präferenzgewährung hatte er einen Wettbewerbsvorteil und wir ein lukratives Geschäft“, fasst Martin Löbbing das Geschäft zusammen.

Die GmbH blickt optimistisch in die Zukunft und will die Chancen, die sich aus Auslandsgeschäften mit Drittländern ergeben, effektiv nutzen. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass die neue Qualifikation das Unternehmen „fit für das außereuropäische Auslandsgeschäft“ gemacht hat.

„Durch die persönliche Beratung haben wir konkrete Hilfe bei der Zollabwicklung erhalten und sind sehr dankbar für die individuelle Begleitung. Es war unser erster Auftrag außerhalb der EU. Uns wurde Schritt für Schritt dargestellt, welche Quoten der Be- oder Verarbeitung (Präferenzkalkulation) wir erfüllen müssen, wie wir die
Herkunft der Vormaterialien nachweisen können und welche Dokumente wir hierzu benötigen. Ohne diese Hilfe wäre der Auftrag nicht machbar gewesen. Eine tolle Erfahrung.“
Martin Löbbing, Geschäftsführer, Löbbing GmbH, Reken


Homepage Löbbing

 

Kontakt:
Karina Holtkamp
Telefon: 0208 30004 0

Innovationsförderung in Schlaglichtern

Neue Webseite Brückenbildung NRW
Einen neuen Internetauftritt hat das Projekt Brückenbildung NRW, das zum Ziel hat, die im Land vorhandenen Innovationspotenziale noch besser auszuschöpfen. Im Fokus der Aktivitäten zur Verbesserung von Innovationsergebnissen steht die Sensibilisierung innovativer Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft für vorhandene Synergien zwischen dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020. Durch die effiziente Abstimmung zwischen Horizon 2020
und den Strukturfonds sollen die Ziele des Landes nachhaltig unterstützt werden. Auftraggeber des seit Oktober 2015 bis September 2018 laufenden Projektes ist das NRW-Wissenschaftsministerium.

www.brueckenbildung-nrw.de

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Dr. Uwe Birk
Telefon: 0208 30004 49
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Beratungsangebot Drittlandgeschäfte
Rund 100 Abend- und Wochenendstunden hat ZENIT-Beraterin Karina Holtkamp bei der IHK Dortmund investiert, um sich berufsbegleitend weiterzubilden und einen Abschluss als „Fachkraft für Zoll und Außenwirtschaft (IHK)“ zu erwerben. Nutznießer sind unter anderem Unternehmen, die sich für Drittlandgeschäfte, also Ex- und Importe außerhalb der EU, interessieren (s. auch Praxisfall). Auf sie warten fundierte Kenntnisse über außenwirtschafts- und zollrechtliche Zusammenhänge und die Vermittlung von Sicherheit, die nötig ist, um Import- und Exportgeschäfte korrekt abzuwickeln. Seit letztem Jahr bietet die ZENIT GmbH auch kostenpflichtige Inhouse-Seminare an, in denen es um die Systematik bei der Durchführung von Geschäften außerhalb der EU anhand ihrer Warennummer geht, eine dafür erforderliche innerbetriebliche Organisation erarbeitet wird und relevante Zollformulare besprochen werden. Unternehmensspezifische Fallbeispiele unterstreichen den praxisorientierten Ansatz.

Kontakt:
Karina Holtkamp
Telefon: 008 30004 0

zdi-Roboterwettbewerb
Bereits zum zwölften Mal organisiert ZENIT den Roboterwettbewerb der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW. Das diesjährige Motto lautet „Intelligente, umweltfreundliche
und integrierte Mobilität“. Teilnehmen werden 165 Teams in zwei Kategorien an 15 Standorten, los geht es Ende September, das Finale findet am 16. Dezember in Mülheim an der
Ruhr statt.

www.zdi-portal.de

Kontakt:
Alexandra Veit
Telefon: 0208 30004 88
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Vorsitz im VDI-PIUS-Ausschuss
ZENIT-Berater Michael Nolden wurde im März als Vorsitzender des renommierten VDI-Richtlinienausschusses, der sich mit Themen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) beschäftigt, bestätigt. Neuer Stellvertretender Vorsitzender ist Dipl.-Ing. Henning H. Sittel von der Effizienz-Agentur NRW, Stakeholder im NRW.Europa-Netzwerk. Die starke Beteiligung aus NRW belegt die vielfältigen Erfahrungen mit der Thematik, die im Land gewonnen werden konnten und jetzt aktiv in die bundesweite Gremienarbeit eingebracht werden wird. Der Richtlinienausschuss beschäftigt sich mit zentralen Anforderungen und branchenbezogenen Maßnahmen zum PIUS. Erklärtes Ziel ist unter anderem, vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen ökonomische und ökologische Vorteile aufzuzeigen und Lösungsansätze vorzustellen.

Kontakt:
Michael Nolden
Telefon: 0208 30004 67
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Vorsitz in der Sektorgruppe Healthcare
Bis 2019 ist ZENIT-Berater Juan Carmona-Schneider erneut Vorsitzender der Sektorgruppe Healthcare des Enterprise Europe Network. Die Expertengruppe hat 46 Mitglieder aus 18 Staaten. Aufgabe der Sektorgruppen ist es unter anderem die Akteure innerhalb des Netzwerks sowie mit externen Akteuren zu vernetzen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Partnersuche für Forschungs- und Technologietransferprojekte sowie bei der Internationalisierung zu unterstützen und Unternehmerreisen und Kooperationsbörsen
zu organisieren.

Kontakt:
Juan Carmona-Schneider
Telefon: 0208 30004 54
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Über Geschlechtergrenzen hinweg
Eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft ist darauf angewiesen, dass junge Menschen ihre Fähigkeiten unter Berücksichtigung ihrer Lebensentwürfe bestmöglich realisieren. Dadurch werden die gesamtwirtschaftlichen Wachstumspotenziale genutzt und ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs geleistet. Die ZENIT GmbH hat sich deshalb dem Netzwerk „Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees“ angeschlossen und möchte mit vielen weiteren Protagonisten auf politischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene auf die gesellschaftliche Relevanz des Themas aufmerksam machen und sich aktiv für dessen Ziele einsetzen. Die bundesweite Initiative des Bundesinstituts für Berufsbildung will alle am Berufswahlprozess Beteiligten für eine Förderung eines klischeefreien Zugangs zu Beruf und Studium sensibilisieren.

www.klischee-frei.de

Kontakt:
Alexandra Veit
Telefon: 0208 30004 88
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Neues Netzwerkmitglied: SHS plus GmbH

Innovativ und gut vernetzt

Das Messen, Analysieren, Simulieren und Optimieren von Prozessen in der Kunststoffverarbeitung ist nicht nur etwas für die großen Player. Auch KMU profitieren von den Chancen miteinander kommunizierender Systeme.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen. Entscheiden Sie sich für die Windmühlen! Herzlich Willkommen bei der SHS plus GmbH“. Besucher der Webseite
des Unternehmens mit Sitz in Oberhausen spüren schnell, dass man hier keine Angst vor innovativem Denken hat.

Kein Wunder, forschten die Unternehmensgründer, die Maschinenbauingenieure Dr. Kenny Saul, Dr. Gregor Hiesgen und Dr. Martin Spitz 2009, dem Jahr der Unternehmensgründung,
parallel noch an der Universität Duisburg-Essen. Anstoß für die Gründung war die steigende Zahl von Nachfragen aus der kunststoffverarbeitenden Industrie nach Maßnahmen und Dienstleistungen zur Steigerung der Produktqualität, Produktivität oder Effizienz.

Während anfangs das Thema Energieeffizienz im Mittelpunkt der Firmenaktivitäten stand, beschäftigen sich die mittlerweile zwölf Mitarbeiter heute mit gleich drei Themenbereichen: dem Consulting, der Simulation und dem Bereich Technologie.

Häufig in Anspruch genommen werden Lösungen für akute Produktionsprobleme, die im Firmenalltag unter dem Stichwort Troubleshooting firmieren. Ebenso in den Bereich Consulting fallen Prozessanalysen zur Ermittlung und Erschließung von Potenzialen oder die Unterstützung bei der Einführung und Pflege von Managementsystemen.
Wichtigstes Produkt des zweiten Firmenstandbeins ist die chillWARE® Abkühlsimulation, die die exakte Prozesssimulation von extrudierten Kunststoffprodukten ermöglicht. Die Anwendungsfelder sind vielfältig, so können die Simulationsergebnisse beispielsweise genutzt werden, um die Produktqualität zu steigern, die Produktivität einer Extrusionslinie zu erhöhen oder den Kühlprozess möglichst energieeffizient zu gestalten.
Mit der Entwicklung der plusMETER/plusWARE® Produktfamilie konnte sich SHS auch im Bereich Technologie/Process-Monitoring einen Namen machen. Das System vereint Funktionen eines Energiemonitorings, einer Prozessdatenerfassung sowie einer Prozesssteuerung und -regelung in einem einzigen Gerät und ist aufgrund des integrierten Lastkreises in der Lage, ganze Schaltschränke zu ersetzen.

Über die Firmengrenzen hinaus
Zu den Kunden der SHS zählen international führende Unternehmen der Kunststoffverarbeitung und des Kunststoffmaschinenbaus weltweit, aber auch viele kleine und mittlere Unternehmen – auch aus anderen Branchen wie etwa der Stahl oder Papierindustrie. "Alle reden von Digitalisierung. Wir auch. Aber wir haben nicht ausschließlich die ganz großen Lösungen im Fokus. Manchmal sind es ganz einfache, nicht komplexe Dinge, die dazu beitragen, Systeme aufeinander abzustimmen und damit Prozesse zu optimieren,“ weiß Kenny
Saul.

SHS entwickelt nicht hinter geschlossenen Türen, sondern kommuniziert Innovationen offen. So auch in der Ausbildung junger Ingenieure und Wirtschaftsingenieure durch die Übernahme von Lehrtätigkeiten an unterschiedlichen Universitäten und Hochschulen (Universität Duisburg-Essen, University of Applied Science Rhine-Waal) sowie durch ehren-
amtliche Mitgestaltung von VDI Richtlinien (VDI 4075) zum nachhaltigen Umweltschutz in der Produktion.

Über diese Aktivitäten hatten sich SHS-Akteure und ZENIT-Berater
kennengelernt. Schon mehrfach konnte das junge Unternehmen von den Leistungen und guten Kontakten der GmbH profitieren, weshalb der Schritt in das Netzwerk ZENIT e. V. für Kenny Saul nur eine logische Konsequenz aus dieser fruchtbaren Verbindung ist.

www.shs-plus.de

Veranstaltungstipps (Auswahl)

29. 6. 2017: Halbzeitveranstaltung Brückenbildung NRW, Düsseldorf
Vorgestellt und diskutiert werden Potenziale, Ansätze und Instrumente zur Nutzung von Synergieeffekten zwischen den Förderprogrammen Horizon 2020 und EFRE. Zielgruppe sind u.a. Multiplikatoren und beauftragte Einrichtungen.
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Kontakt:
Dr. Uwe Birk
Telefon: 0208 30004 49
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29. bis 30. 6. 2017: SportTechMatch, Düsseldorf
Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network mit dem Schwerpunkt „Radsport- und andere Sporttechnologien“ sowie Company Mission zum Auftakt der Tour de France in Düsseldorf.
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Kontakt:
Agnieszka Kaminska-Swiat
Telefon: 0208 30004 25
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06.07.2017: Wettbewerbsvorteile durch Normen & Standards in Innovationsvorhaben, Mülheim an der Ruhr
Die gemeinsam vom DIN e.V. und dem NRW.Europa-Team bei ZENIT organisierte Veranstaltung bietet den Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Einblick in das vielfältigeZusammenspiel zwischen Normen und Standards mit Forschung, Entwicklung und Innovation sowie in damit verbundene öffentliche Fördermöglichkeiten.
Details
Kontakt:
Sergej Paveliev
Telefon: 0208 30004 62
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22. bis 24. 8. 2017: gamesmatch@gamescom2017, Köln
Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network mit dem Schwerpunkt interaktive Unterhaltungselektronik, insbesondere Video- und Computerspiele.
Details
Kontakt:
Sabrina Wodrich
Telefon: 0208 30004 44
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14. 9. 2017: NRW-FIT in Europa: Antragstellung und Projektentwicklung im Bereich NMBP in Horizon 2020, Aachen
In der Veranstaltung werden Möglichkeiten und Tipps zur Antragstellung gegeben, Erfahrungen der Antragssteller weitergegeben und über die Möglichkeiten zur Kooperationspartnersucheim Bereich NMBP informiert.
Details
Kontakt:
Anna Reck
Telefon: 0208 30004 55
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19. 9. 2017: Horizon 2020 Business opportunities in the circular economy – Reducing, Reusing and Recycling, Oslo, Norwegen
Informationsveranstaltung und internationale Kooperationsbörse zu Horizon 2020-Projektideen in der Kreislaufwirtschaft.
Details
Kontakt:
Sabrina Wodrich
Telefon: 0208 30004 44
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21. bis 22. 9. 2017: Business Event 2017 China Europe Water Platform (CEWP) Annual High Level Dialogue Conference, Turku, Finnland
Kooperationsbörse anlässlich eines Kongresses, der die Rolle von Wasser bei der grünen Entwicklung und in der Kreislaufwirtchaft in China und der EU beleuchtet.
Details 
Kontakt:
Sabrina Wodrich
Telefon: 0208 30004 44
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26. 9. 2017: NRW-FIT in Europa: Möglichkeiten der Beteiligung in Horizon 2020, Dortmund
Die Veranstaltung informiert über allgemeine Strukturen, Ziele und Inhalte des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizon 2020. Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen undWissenschaftler aus Hochschulen, Forschungszentren und Industrie sowie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus NRW.
Details
Kontakt:
Heike Hoffzimmer
Telefon: 0208 30004 35
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5. bis 6. 10. 2017: 7th Italian Forum on Industrial Biotechnology and Bioeconomy (IFIB), Rom, Italien
Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network parallel zur 7. Konferenz im Bereich Bioökonomie und Biotechnologie. Ziel ist es, Projektideen für EU-Programme wie Horizon2020 zu diskutieren und internationale Geschäftskontakte im Bereich Forschung und Technologietransfer zu initiieren.
Details
Kontakt:
Astrid Pauli
Telefon: 0208 30004 42
E-Mail senden

6. 10. 2017: Tour d‘Europe, Köln
Pre-Event zur ANUGA 2017. Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network, auf der Distributoren und Importeure aus Deutschland gezielt Gespräche mit europäischen Lebensmittelproduzentenführen.
Details
Kontakt:
Marie Terese Kraienhorst
Telefon: 0208 30004 21
E-Mail senden

11. bis 13. 10. 2017:Meet in Italy for Life Sciences, Turin, Italien
Kooperationsbörse und Konferenz zu den Themen Arzneimittel, nutrazeutische Produkte, Biologie, Biotechnologie, Medizintechnik, Medizin/Gesundheit, IT-Anwendungen im Gesundheitsbereichetc. Im Vorjahr gab es mehr als 300 Teilnehmer aus 29 Ländern und über 1500 Gespräche.
Details
Kontakt: Astrid Pauli
Telefon: 0208 30004 42
E-Mail senden

12. 10. 2017: „Innovationsmanagement in der Praxis“ für KMU aus dem Kreis Unna, Beckum
Diskussion konkreter Fälle aus der Beratungspraxis nebst methodischer Lösungsansätze mit KMU aus dem Kreis Unna.
Kontakt:
Dr. Bernhard Iking
Telefon: 0208 30004 73
E-Mail senden

19. 10. 2017: Innovationsmanagement in KMU finanzieren und durchführen, Düsseldorf
Der Dialogworkshop stellt den Teilnehmern über konkrete Fälle aus der Unternehmenspraxis Innovationsmanagementprojekte neben dazugehöriger methodischer Lösungsansätzevor.
Details
Kontakt:
Dr. Bernhard Iking
Telefon: 0208 30004 73
E-Mail senden

14.-16.11.2017: Healthcare Brokerage Event auf der MEDICA 2017, Düsseldorf
Internationale Kooperationsbörse, die alle Bereiche der Medizintechnik abdeckt.
Details
Kontakt:
Juan Carmona-Schneider
Telefon: 0208 30004 54
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Weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender

Termine des Netzwerks ZENIT e. V.
31. 8. 2017: Auftaktveranstaltung zum Innovationspreis 2017/18:Erfolg durch Kooperation

5. 9. 2017: Unternehmertreff mit Prof. Dr. Michael Schreckenberg
„Braucht das Auto den Menschen noch? – Autonomes Fahren und die Folgen“

Kontakt:
Simone Stangier
Telefon: 0208 30004 75
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www.netzwerk.zenit.de

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Impressum

Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen GmbH (ZENIT)
Bismarckstraße 28 • 45470 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208 30004-0 • E-Mail: info@zenit.de • www.zenit.de
ZENIT ist auch zu finden bei www.xing.com

Informationsbrief ZENIT Aktuell
Juni 2017
Redaktion (verantwortlich): Anja Waschkau
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