Aktuelles von Zenit


Wie lassen sich die Anforderungen von NIS-2 im Mittelstand pragmatisch umsetzen? Und wie werden Produktionsdaten zur Grundlage für mehr Effizienz, Automatisierung und KI? Zwei Impulsseminare des Netzwerk ZENIT e. V. am 3. und 4. November 2026 greifen aktuelle Herausforderungen der digitalen Transformation auf und zeigen konkrete Lösungsansätze für Unternehmen.
Den Auftakt macht am 3. November 2026 von 11:00 bis 12:30 Uhr die „NIS-2 im Mittelstand: Chance oder Pflicht?“ in Mülheim an der Ruhr, die auch online übertragen wird.
Cyberangriffe, steigende Haftungsrisiken und regulatorische Anforderungen erhöhen den Handlungsdruck auch für mittelständische Unternehmen. Gleichzeitig kann ein systematischer Umgang mit Informationssicherheit dazu beitragen, Risiken zu reduzieren, die Resilienz zu erhöhen und das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern zu stärken.
Referent ist Aristidis Selalmazidis, Geschäftsführer des Netzwerk ZENIT-Mitglieds TEAM A.S. GmbH, der zeigt, wie Unternehmen NIS-2 und Informationssicherheit pragmatisch und wirtschaftlich angehen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Anforderungen an die Geschäftsführung, ein strukturiertes Risikomanagement und die Frage, wie Informationssicherheit in bestehende Unternehmensprozesse integriert werden kann.
Einen Tag später richtet sich der Blick auf die Produktion. Im Online-Impulsseminar „Valide Produktionsdaten als Grundlage für Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit“ am 4. November von 11:00 bis 12:30 Uhr erläutert Markus Morawe, Mitgründer, Prokurist und Business Development Manager der Tessitura GmbH – ebenfalls Mitglied im Netzwerk ZENIT – wie Unternehmen aus heterogenen Maschinenparks eine belastbare und einheitliche Datenbasis schaffen können.
Gerade historisch gewachsene Produktionsumgebungen mit unterschiedlichen Maschinen, Steuerungen und Datenformaten erschweren häufig die durchgängige Analyse. Anhand der ODEON-Plattform zeigt Morawe, wie Daten aus älteren und modernen Anlagen zusammengeführt und standardisiert werden können. Stillstände, Microstops, Rüstzeiten oder Auftragswechsel werden dadurch transparent und vergleichbar. Die Daten können anschließend für Prozessoptimierung, Reporting und Business Intelligence genutzt werden und bilden zugleich eine wichtige Voraussetzung für zukünftige KI-Anwendungen.