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Für deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen gibt es eine neue Möglichkeit, gemeinsam mit japanischen Partnern Forschungs- und Entwicklungsprojekte umzusetzen. Der „Globalstars Call with Japan 2026“ des internationalen Eureka-Netzwerks startete im Oktober 2026. Für deutsche KMU sind Zuschüsse von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Projektkosten möglich. Antragsschluss ist der 20. Januar 2027. Foto: AdobeStock, KI-generiert
Voraussetzung für die Teilnahme an den Globalstars Japan 2026 ist ein internationales Konsortium mit Unternehmen aus Japan und mindestens einem der am Call beteiligten Eureka-Länder. Die Projekte müssen auf ein innovatives Produkt, Verfahren oder eine Dienstleistung mit späterer kommerzieller Verwertung ausgerichtet sein und ausschließlich zivilen Zwecken dienen. Kein einzelner Partner und kein Land darf mehr als 70 Prozent des Projektbudgets übernehmen.
Der Call ist grundsätzlich technologieoffen und umfasst unter anderem Quantentechnologien, Künstliche Intelligenz, Robotik, Halbleiter, Elektronik, Energie- und Umwelttechnologien, Biotechnologie, neue Materialien, Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt. Ausgeschlossen sind Kernenergie sowie Pharma- und regenerative Medizinproduktentwicklung.
Für deutsche Antragsteller gelten allerdings engere thematische Vorgaben. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert Projekte insbesondere in den Bereichen Cybersecurity und Kommunikationstechnologien sowie Künstliche Intelligenz und innovative Methoden und Werkzeuge des Software Engineering. Dazu zählen beispielsweise industrielle und domänenspezifische KI, Edge AI, Embodied AI, Smart Manufacturing sowie neue Ansätze für vertrauenswürdige KI- und Softwaresysteme.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss. KMU können bis zu 60 Prozent, Großunternehmen bis zu 40 Prozent und Hochschulen beziehungsweise Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Deutsche Partner müssen zusätzlich zum internationalen Eureka-Antrag eine Projektskizze in deutscher Sprache einreichen.
Die Frist für Anträge endet am 20. Januar 2027; der Projektstart wird ab August 2027 erwartet.
Wer Informationen über die Fördermöglichkeit interessiert, kann sich an das NRW.Europa-Team bei ZENIT wenden.