Zuschüsse für Unternehmen bis zu 50 Prozent: BMWK fördert innovative Klimaschutzprojekte

Zuschüsse für Unternehmen bis zu 50 Prozent: BMWK fördert innovative Klimaschutzprojekte

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Ministerium umsetzungsorientierte, nicht-investive Projekte zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz sowie deren bundesweite Verbreitung und Verankerung. Dazu gehören Projekte in Kommunen, Krankenhäusern oder im Bildungssektor. Die Einreichung von Projektskizzen ist bis zum 15. September 2023 möglich.

Förderfähig sind innovative und modellhafte Klimaschutzprojekte, bei denen der schonende und nachhaltige Umgang mit wichtigen Ressourcen, wie Wasser und anderen Rohstoffen geplant wird. Der Ressourcenverbrauch soll dabei reduziert und Abfälle vermieden oder deutlich reduziert werden.

Mit dem Förderaufruf soll:

  • die Entwicklung und pilothafte Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz initiiert (Modul 1),
  • die Verstärkung bereits pilothaft erprobter, erfolgreicher Ansätze durch eine bundesweite Verbreitung erreicht (Modul 2) sowie
  • die systematische lokale Verankerung und breite Umsetzung von ambitioniertem Klimaschutz in bundesweit tätigen Organisationen verstärkt werden (Modul 3)

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Gefördert werden projektbezogene Ausgaben bzw. Kosten, die im Rahmen einer wirtschaftlichen und sparsamen Kalkulation zur Erreichung der Projektziele erforderlich sind. Die Auswahl zur Förderung erfolgt für alle drei Module in einem wettbewerblichen, zweistufigen Verfahren. Nicht gefördert werden Baumaßnahmen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Bei Unternehmen wird ein Eigenmittelanteil in Höhe von mindestens 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten vorausgesetzt. Eine Deckelung gibt es nicht: je größer die Einsparpotenziale sind, desto höher können die Zuschüsse ausfallen – bis zu einstelligen Millionenbeträgen. Bei Antragstellern wie Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser oder Kommunen sind rund 90 Prozent möglich.  

Mit den geförderten Projekten sollen über die Wirkdauer der Maßnahmen bis Juni 2024 direkte beziehungsweise angestoßene Minderungen in Höhe von mindestens 1.000.000 Tonnen CO2-Äquivalent (brutto) eingespart werden.

Quellen: Newsletter „Förderberatung Forschung und Innovation“ und BMWK; Projektträger: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

Weitere Informationen

Wer dazu oder auch zu anderen umweltspezifischen Förderprogrammen Fragen hat, kann sich an das ZENIT-Förderberatungsteam wenden.

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Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
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