Zusammenbringen, was zusammen gehört: Schweißtechnikexperte SVS bringt´s auf den Punkt

Zusammenbringen, was zusammen gehört: Schweißtechnikexperte SVS bringt´s auf den Punkt

Wer nach Produkten rund um die Themen Widerstandsschweißen und Frästechnik sucht, wird seit den 1960er Jahren in Mülheim fündig. Entstanden aus dem AEG-Konzern, gehört die SVS Schweißtechnik GmbH zu den international führenden Unternehmen auf den Gebieten Elektrodenwerkstoffe, Fertigteile und Fräsgeräte für die elektrische Widerstandsschweißtechnik. Schwerpunkt mit einem Umsatz von rund 70 Prozent ist der Automotivesektor, Kunden gibt es aber auch aus vielen anderen Branchen. Bei Themen wie Digitalisierung, Internationalisierung und Zollfragen greift das Unternehmen auch auf das ZENIT-Know-how zurück.

Die Automobilindustrie entwickelt sich rasant. Das Ergebnis sind zeitgemäße Fahrzeugtypen, die die Umwelt entlasten und zunehmend Energie sparen. Zu den großen Herausforderungen gehört dabei, die Autos leichter und sicherer zu machen. Als Experte in allen Fragen der Schweiß- und Frästechnik unterstützen die Experten aus Mülheim an der Ruhr Autobauer und Zulieferer dabei mit Qualitätsprodukten und exzellentem Service.

Im Markt bekannt sind die Hochleistungs-Elektrodenwerkstoffe unter dem Markennamen WIRBALIT®, angeboten werden sie in allen gängigen Profilen und Abmessungen sowie Sonderformaten.

Zurückblicken können die Verantwortlichen auf eine lange, erfolgreiche Geschichte. So kam die erste Elektrodenkappe in fließgepresster Form von SVS. Inklusive der Zeit als AEG-Konzerntochter ist SVS damit das Unternehmen mit der längsten Historie am Markt, mit der Standards gesetzt wurden.

„Wir begeistern uns für technische Weiterentwicklungen und wissen, dass sie zum wirtschaftlichen Erfolg führen“ fasst Geschäftsführer Dr. Aike Hansen die Firmenphilosophie zusammen. Recht geben ihm die Zahlen. Mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von jährlich rund 30 Millionen Euro. Gut die Hälfte davon wird in Deutschland gemacht, der andere Teil vorrangig in Europa. Partner gibt es in Portugal und Spanien, Polen, UK und Italien. Aber auch in Brasilien, den USA, China und Vietnam ist das Unternehmen vertreten.

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Elektrodenkappe

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Elektrodenfräsgerät

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Halbzeug

Zum Umsatz tragen neben der Automobilindustrie auch Kunden aus der Elektro- und Hausgeräteindustrie oder dem Maschinen- und Schiffbau bei. So wird Wirbalit® N unter anderem für Stromschienen, Formen und Kokillen verwendet. Besonders wichtig sind die hohe Leitfähigkeit und die Fähigkeit, bei relativ hoher Festigkeit Wärme abzuleiten. Im Kaltkammer-Magnesium- und Aluminiumdruckgussverfahren werden Wirbalit® D und Wirbalit® B als Materialien für die Druckgusskolben verwendet.

Unabhängig davon, aus welcher Branche die Abnehmer kommen: „Wir kennen die Prozessketten unserer Kunden seit Jahren. Das befähigt uns dazu, Produkte im Bereich Schweiß- und Frästechnik anzubieten, die sich im Sinne unserer Kunden optimal ergänzen. Wir bieten Lösungen, die darauf ausgelegt sind, die Effizienz und die Sicherheit innerhalb der Prozesse gezielt zu steigern. Unser Ehrgeiz ist es, optimale und wirtschaftlichste Lösung zu finden – kombiniert mit Serviceleistungen, die einen nachweislichen Mehrwert bieten“, beschreibt Aike Hansen die Zusammenarbeit mit den Kunden.

Um das Punktschweißen noch besser zu machen und möglichst viele Werkstoffe punktgenau miteinander verbinden zu können, arbeitet man in Mülheim auch an innovativen Verfahren und betreibt Forschungsprojekte gemeinsam mit verschiedenen Hochschulen und weiteren Projektpartnern.

NRW.Europa-Unterstützung

Um sich für die Zukunft bestmöglich aufzustellen, greift SVS auch auf die Beratung des NRW.Europa-Teams bei ZENIT zurück. So unterstützten die Fördermittelexperten bei einem Antrag für verschiedene Digitalisierungsthemen.
Wertvolle Hilfe gab es auch beim Aufbau von Business-Kontakten in Richtung Osteuropa.
Praxisnah war darüber hinaus ein Workshop zu Ausfuhren in Drittländer inklusive der Beratung zur Optimierung von internen Prozessen, um Kosten und Ressourcen im Export einsparen zu können.
„Die Schulung hat mir sehr gut gefallen und ist meines Erachtens nach wirklich sehr hilfreich, um bei den Kollegen ein besseres Verständnis für die Herausforderungen im Umgang mit Drittlandsgeschäften zu erzeugen“, erinnert sich Aike Hansen.
Über die NRW.Europa-Kollegen der NRW.BANK gab es außerdem Antworten auf die Frage, ob die Gründung eines Konsignationslagers in den USA die einzige bzw. beste Möglichkeit zur Absicherung der Ware sei oder es andere Wege wie Warenkreditversicherung oder Bürgschaften gibt.

Angst vor der Zukunft hat Aike Hansen nicht: „Wenn wir die Zukunftsthemen Digitalisierung und Internationalisierung weiter so intensiv verfolgen wie wir das zurzeit tun, bin ich sehr optimistisch. Gerne greifen wir dabei auf die praxisorientierte Expertise der ZENIT-Kolleginnen und Kollegen zurück.“

Unternehmenshomepage SVS Schweißtechnik GmbH

Kontakt NRW.BANK

Peter Hentschel
Telefon: 0211 / 91741 1346
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