Zukunftszentrum KI NRW: Mit Elan den digitalen Wandel gestalten

Zukunftszentrum KI NRW: Mit Elan den digitalen Wandel gestalten

Der Transformationsdruck hin zum Einsatz digitaler Technologien ist auch in mittelständischen Unternehmen erheblich. Mit acht Partnern will das Zukunftszentrum KI NRW deshalb Impulse für zukunftsorientierte und beschäftigungswirksame Maßnahmen setzen und die betroffenen Belegschaften in diesem Prozess mitnehmen. Wichtig dafür sind allerdings Verständnis und Akzeptanz für digitale Transformation und Künstliche Intelligenz. Sorgen werden dafür passgenaue, kostenlose Qualifizierungs- und Beratungsangebote.

Hinter dem Zukunftszentrum stehen acht starke Partner: das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft (BWNRW), die Technologieberatungsstelle beim DGB (TBS NRW) die Gewerkschaften IG Metall NRW und die IGBCE Nordrhein, die Universität Siegen und die FernUniversität in Hagen, stellvertretend für die NRW-Regionalagenturen die agentur Mark sowie ZENIT als Innovationsagentur des Mittelstands und des Landes NRW.

Das Gemeinschaftsprojekt wird zunächst für ca. zwei Jahre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) mit rd. 5,3 Mio. EUR gefördert. Unterstützt wird das Zukunftszentrum von der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e. V. (unternehmer nrw) sowie dem Deutschen Gewerkschaftsbund DGB NRW als NRW-Sozialpartner.

Die ZuZ-Akteure wollen dazu beitragen, die Chancen des digitalen Wandels und von KI-Anwendungen für Beschäftigte und Unternehmen herauszuarbeiten, bestehende Bedenken durch praxisnahe Beratung und Qualifizierung abzubauen und dadurch neue und innovative Arbeits- und Geschäftsprozesse anzustoßen.

Dafür entwickeln die Konsortialpartner praxisnahe Unterstützungsformate für eine partizipative, menschenzentrierte Arbeits- und Technikgestaltung zur Einführung von KI in mittelständischen Unternehmen. Die Angebote sollen diese dabei unterstützen, Chancen von KI-Verfahren für optimierte Arbeits- und Geschäftsprozesse zu erkennen und mithilfe von individuellen Qualifizierungs-, Lern- und Lehrkonzepten, neue Formen der Arbeitsgestaltung zu kreieren und den Aufbau passender Kompetenzen zu unterstützen.

Der Fokus des KI-Einsatzes liegt auf der Erweiterung der Potenziale menschlicher Tätigkeiten. Ziel ist es, fachliche Qualifikationen weiterzuentwickeln, flexibilitätsförderliche Arbeitsstrukturen zu steigern und die Innovationskraft nachhaltig zu fördern. Dafür gibt es eine große Bandbreite von Aktivitäten, die zukunfts- und beschäftigten-orientiert gestalten werden soll.

Hintergrund

Fünf Zukunftszentren werden vom Bundesarbeitsministerium bereits seit 2020 in den ostdeutschen Bundesländern gefördert. Mit dem Zukunftszentrum KI NRW starten insgesamt sechs regionale Einrichtungen im Westen.

Finanziert wird das Projekt aus dem Programm „Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung“ (KI-Strategie) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Düsseldorfer Arbeitsministeriums.
Eine Weiterförderung der Zukunftszentren bis 2027 ist angedacht.

Das Zukunftszentrum KI NRW auf der ZENIT-HP

ZENIT-Kontakt

Alexandra Veit
Alexandra Veit Dipl.-Betriebsw.
  • Fachkräftesicherung
  • Internationalisierung

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