Zukunftszentrum KI NRW: 500 Beratungen zu Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit

Zukunftszentrum KI NRW: 500 Beratungen zu Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit

Satte 500 Intensiv- und Kurzberatungen stehen auf dem Konto des im März 2021 gestarteten Zukunftszentrums KI NRW. Am häufigsten nachgefragt wurden bislang die Themen Prozesse, Datenverarbeitung und Geschäftsmodelle. Noch bis 2026 werden die fünf ZuZ-Partner mit der bei ZENIT angesiedelten Geschäftsstelle mittelständische Unternehmen und Betriebsräte praxisnah und menschenzentriert beraten. Foto: iStock

Um die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu erhöhen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen, haben die fünf Konsortialpartner ein breites Angebotsspektrum entwickelt.

Die Themen reichen von IT bis Logistik und seit kurzem gibt es auch Angebote zum Themenfeld Nachhaltigkeit. Dreiviertel aller Beratungen konzentrieren sich bislang auf die betrieblichen Funktionsbereiche IT, Produktion, Kundenservice und Personalwesen.

Zu den von den Unternehmen am häufigsten genannten Beratungszielen gehörten die Bereiche Innovation, Angebotserweiterung, Angebotsoptimierung, Entscheidungsfindung, Effizienzsteigerung und Qualitätssteigerung.

Das Gros der wahrgenommenen Angebote waren Kurzberatungen von Unternehmen (rund 72 Prozent), gefolgt von Intensivberatungen für diese (knapp 14 Prozent). Der Rest verteilt sich auf die Beratung von Betriebsräten.

Darüber hinaus gab es über 50 Veranstaltungen mit etwa 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Neben der Information und Beratungen hat das Zukunftszentrum KI NRW mit der Qualifikation als Grundstein für eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie einen dritten Aufgabenschwerpunkt.
Gemeinsam mit Unternehmen entwickelt es innovative Lehr- und Lernkonzepte und erproben diese in Modellbetrieben mit dem Ziel:

  • KMU bei der Einführung von KI und digitalen Technologien zu unterstützen
  • Eine partizipative, menschenzentrierte Arbeits- und Technikgestaltung zu fördern
  • KI und Digitalisierung als Lernprozess in Organisationen zu begreifen
  • Qualifizierung im Arbeitsprozess zu denken
  • Co-kreativ mit Unternehmensleitung und allen beteiligten Mitarbeitenden und deren Interessensvertretungen passgenaue Lösungen zu finden

Gerne können sich Fach- und Führungskräfte, Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitende und Unternehmensmanagement bei uns melden, um gemeinsam passende Angebote für ihren individuellen Bedarf zu entwickeln

Bislang wurden elf Qualifizierungskonzepte entwickelt, mit denen das ZuZ passgenaue Schulungen für die Qualifikationsbedarfe der Unternehmen und der Mitarbeitenden anbieten kann. Beispiele dafür sind Schulungsangebote zur Energie- und Maschineneffizienz durch Retrofitting der Anlagen, zur Resilienz und Flexibilität durch den digitalen Wandel oder Einstiegsqualifizierungen zur KI.

Hintergrund

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Zukunftszentren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Träger des Zukunftszentrums KI NRW sind die ZENIT GmbH als Projektleitung, das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft, die TBS NRW, die FernUniversität in Hagen und die Regionalagentur mark.

„Wir glauben, dass Künstliche Intelligenz und Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöht und Arbeit besser machen kann. Dafür braucht es eine praxisnahe und menschenzentrierte Herangehensweise, die neue Wege geht. Dafür steht das Zukunftszentrum KI NRW“ beschreibt ZuZ-Projektleiter und ZENIT-Berater Michael Guth den Beratungsansatz und freut sich auf weitere drei Jahre mit interessanten Aufgaben.

Homepage Zukunftszentrum KI.NRW

ZENIT/ZuZ-Kontakt)

Michael Guth
Michael Guth Dipl. Oec.
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Alexandra Veit
Alexandra Veit Dipl.-Betriebsw.
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