ZIM: Aussetzung ZIM-Anträge ab 07. Oktober 2021, 20:00 Uhr

ZIM: Aussetzung ZIM-Anträge ab 07. Oktober 2021, 20:00 Uhr

In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach Förderung aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erheblich gestiegen.

Vor dem Hintergrund der begrenzten verfügbaren Mittel und der bereits sehr deutlich verlängerten Bearbeitungszeiten sind gem. Nr. 1.2 der ZIM-Richtlinie steuernde Maßnahmen notwendig. Daher können nach dem 07. Oktober 2021, 20:00 Uhr, vorübergehend keine Anträge mehr für Zuschüsse im ZIM angenommen werden (befristeter Antragsstopp); dies gilt auch für Projektskizzen. Die mit dieser Maßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr.

Bis zum 07. Oktober 2021, 20:00 Uhr, werden beim zuständigen Projektträger in Papierform oder elektronisch eingegangene Anträge entgegengenommen, wenn sie Nr. 4.5.2 Buchstabe b) Satz 3 der ZIM-Richtlinie erfüllen und vollständigen Anträgen gem. Nr. 6.1.1 a) bis e) bzw. 6.1.2 a) oder 6.1.2 b) der ZIM-Richtlinie entsprechen.

Auf die Bearbeitung bereits vorliegender bzw. noch rechtzeitig eingereichter Anträge sowie auf Auszahlungen bewilligter Vorhaben hat die Maßnahme keine Auswirkungen.

Vom befristeten Antragsstopp ausgenommen sind Anträge mit internationalen Partnern im Rahmen von bilateralen und multilateralen Ausschreibungen mit anderen Ländern (mit längeren Bearbeitungszeiten ist zu rechnen) sowie Anträge für Leistungen zur Markteinführung. Die Anwendung der Fristenregelung in Nr. 6.1.2 b) der ZIM-Richtlinie für die Beantragung der zweiten Förderphase bei Innovationsnetzwerken wird für die Dauer der Maßnahme befristet ausgesetzt.

Anträge, die nach dem 07. Oktober 2021, 20:00 Uhr, eingehen, werden nicht angenommen und bewertet. Die betroffenen Antragsteller werden entsprechend informiert.

Über die Wiederaufnahme der Antragsannahme wird in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Mitteln für 2022 und Folgejahre, die im Bundeshaushalt 2022 festgelegt werden, zu entscheiden sein.
Quelle: BMWi

Von der Programmaussetzung nicht betroffen sind grenzüberschreitende ZIM-Projekte. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren in diesem Rahmen von IraSME, einem Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen.

Ausschreibungsrunden gibt es jährlich Ende März und September.

Mit Unterstützung des Enterprise Europe Network, zu dem auch das NRW-Europa-Team bei ZENIT gehört, bietet das Netzwerk am 24. November ein online-Webinar an, zu dem Interessenten herzlich eingeladen sind. Anschließen wird sich daran eine drei Wochen andauernde virtuelle Kooperationsbörse. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Unternehmen und Forschungstreibende aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem wissenschaftlichem Hintergrund für gemeinsame FuE-Projekte zusammenzubringen. 

Weitere Informationen und Anmeldung zum IraSME-Webinar und der Kooperationsbörse.

Beratungen zu alternativen Fördermöglichkeiten gibt es bei den ZENIT-Förderexperten. Dazu gehören die Antragsberatung zum Forschungszulagengesetz oder auch Informationen über Programme, die speziell die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Fokus haben.

Weitere Informationen zur Programmaussetzung (ZIM-HP)

ZENIT-Kontakt

Bernd Meyer
Bernd Meyer Prokurist
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