ZENIT-Umfrage: Auswirkungen von Pandemie, Krieg, Energiekrise und Klimadebatte

ZENIT-Umfrage: Auswirkungen von Pandemie, Krieg, Energiekrise und Klimadebatte

Sechzig Prozent der NRW-Unternehmen sind von der Pandemie und 80 Prozent von der aktuellen Energiemisere betroffen. Aber zumindest 45 Prozent spüren noch keine Einbußen bei der Versorgung mit Rohstoffen oder Materialien. Die im August durchgeführte kleine ZENIT-Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, zeigt aber, welche Themen den Mittelstand zurzeit bewegen. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung gelegt. iStock Thanrada1988

Obwohl die aktuelle Wirtschaftslage zweifellos problematisch ist, gibt es auch Lichtblicke. So hat die Pandemie bei 84 Prozent der Umfrageteilnehmer zu positiven Effekten hinsichtlich neuer Arbeitsmethoden wie der Digitalisierung von Prozessen geführt. Knapp 90 Prozent haben, häufig mit ZENIT-Unterstützung, bereits mit der Digitalisierung ihrer Prozesse und Produkte begonnen. Für rund die Hälfte der Befragten ist die Digitalisierung zu einem kontinuierlichen Beschäftigungsfeld für Unternehmensführung und Mitarbeitende geworden. Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle stellt für jedes zweite Unternehmen eine große Herausforderung dar.

Spezifisch beschäftigt sich ZENIT damit bereits seit einigen Jahren und kann Unternehmen im Zukunftszentrum KI NRW bei der Identifikation und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle unterstützen. Dabei geht es vor allem um die digitale Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmodelle, die auch als hybride Ansätze bezeichnet werden.

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Auch die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit wächst in den Unternehmen. Allerdings erfolgt die Umsetzung nur sehr langsam. Bei rund 77 Prozent der Befragten gibt es bislang noch keine Berichterstattung nach DNK, dem deutschen Nachhaltigkeitskodex.
Dennoch bejaht mehr als die Hälfte der Unternehmen die Frage, bereits eine Strategie zum Thema Nachhaltigkeit entwickelt zu haben. Nur ein gutes Drittel verneint dies.
Extern vermarktet wird die bestehende Strategie von 33 Prozent der Unternehmen.


Wer in das Thema einsteigen möchte, ist bei den ZENIT-Nachhaltigkeitsexpertinnen und -Experten gut aufgehoben. Das Team berät insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, kennt die spezifischen Förderprogramme und hat ein kostenloses Circular Economy-Audit-Tool als Basis für den Beratungseinstieg entwickelt. Einen Überblick über das spezifische Angebot beschreibt der Beitrag „ZENIT-Nachhaltigkeitsberatung: Erst Audit, dann Know-how-Aufbau.

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Auswirkungen von Pandemie, Krieg und Energiemisere
Für rund 60 Prozent der Umfrageteilnehmer hat die Pandemie wirtschaftliche Auswirkungen, für knapp die Hälfte aber keine negativen Folgen für die interne Zusammenarbeit.

Wirtschaftliche Kriegsfolgen beklagt gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer, nur 43 Prozent haben keine Einbußen bei der Versorgung mit Rohstoffen oder Materialien für die Produktion.

Knapp 80 Prozent der Unternehmen sind von den aktuellen Preissteigerungen für Energie betroffen, Konzepte zu alternativen, eigenen Energieversorgung zum Beispiel über Wärmepumpen oder Solaranlagen haben 35 Prozent.
Ein aktueller Stopp der Gas-Versorgung aus Russland hätte für 33 Prozent der Befragten konkrete Auswirkungen.

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Wer Fragen rund um die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit oder auch zu Fördermöglichkeiten oder Lieferkettenproblemen hat, findet Antworten beim ZENIT-Expertinnen und -experten-Team.

ZENIT-Kontakt Digitalisierung (Guth) und Nachhaltigkeit (Schüürmann)

Michael Guth
Michael Guth Dipl. Oec.
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Tim Schüürmann
Tim Schüürmann M. A.
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