ZENIT-Kooperation mit WiFös: KMU profitieren bei Innovationen, Technologietransfer, Fördermitteln und Internationalisierung

ZENIT-Kooperation mit WiFös: KMU profitieren bei Innovationen, Technologietransfer, Fördermitteln und Internationalisierung

Neben den Hausbanken kennen und begleiten die Wirtschaftsförderer „ihre“ Unternehmen vor Ort in der Regel von der Gründung bis zur Nachfolge. Sie wissen, wo der „Schuh drückt“ und wer welche Informationen benötigt, haben aber oft zu viele andere Aufgaben und zu wenig Zeit, um sich intensiv darum kümmern zu können. Ergänzende Beratungen dazu gibt es deshalb immer häufiger von den ZENIT-Expertinnen und -Experten, die in gemeinsamen Veranstaltungen mit den WiFös über Innovationsförderung, Digitalisierung, das Forschungszulagengesetz oder die erfolgreiche Suche nach neuen Vertriebspartnern informieren. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Multiplikatoren wie die Wirtschaftsförderungseinrichtungen selbst. Rund 70 solcher Kooperationen gab es bereits in diesem Jahr. Foto: iStock

Von der Zusammenarbeit profitieren vor allem diejenigen Unternehmen, die von ihren WiFös gezielt auf für sie relevante Veranstaltungsangebote angesprochen werden. Besonders nachgefragt sind zurzeit Themen rund um Finanzierung und öffentliche Zuschüsse für Innovations- und Digitalisierungsvorhaben. Sowohl digital als auch zunehmend wieder analog vor Ort wird in meist kleinen Runden intensiv über Angebote, Chancen und Risiken informiert und diskutiert.

Ein eigenes Format für die Veranstaltungskooperation hat Anfang des Jahres die Pro Wirtschaft GT, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Gütersloh, etabliert. Unter der Überschrift Innovations.Dialog.GT lädt sie Unternehmen aus der Region regelmäßig zu 45-minütigen kostenlosen 1.1-Beratungsgesprächen mit ZENIT-Technologieberater Michael Nolden ein.

Für das Jahresende ist eine gemeinsame Veranstaltung zur EU-Industriestrategie angedacht, in der Themen wie Resilienz, Lieferkettensicherung und der Green Deal eine große Rolle spielen sollen. Bereiche, um die sich ZENIT als Internationalisierungsagentur des Landes NRW bereits seit fast 40 Jahren kümmert.

Auf große Resonanz stießen auch andere Online-Workshops, wie die regelmäßige ExpertSession-Reihe mit KölnBusiness zu Förderthemen für Forschung & Entwicklung, digitale Transformation oder zur steuerlichen F&E-Förderung. Abgerundet wird das Angebot durch 1:1-Beratungen, die ein paar Tage nach den Expert Sessions stattfinden. Gemeinsame Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen gibt es auch mit der GfW Warendorf, der EN Agentur oder der Business Metropole Ruhr und Greentech.Ruhr. Thema bei Letzterer war kürzlich die Finanzierung von IoT-Projekten in der Umweltwirtschaft.
Die Nachfrage ist so groß, dass ZENIT-Förderexperte Sergej Paveliev mehrere Anfragen pro Woche für eine Veranstaltungsmitarbeit erhält.

Gestiegen ist das Interesse zur Kooperation unter anderem seit ZENIT letztes Jahr Mitglied im VWE, dem Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften in NRW e.V., ist. Zehn Jahre lang war Jürgen Schnitzmeier, der mit Dr. Karsten W. Lemke heute ZENIT-Geschäftsführer ist, dessen Vorsitzender. Zu den 140 Mitgliedern gehören rund 85 WiFös und zahlreiche Technologie- und Innovationszentren. Die enge Kooperation mit den Akteuren vor Ort gehört zu den ZENIT-Schwerpunktthemen.

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„Sergej Paveliev von ZENIT ist ein Berater mit fundierter Expertise und hoher Professionalität. Im Rahmen unserer gemeinsamen Veranstaltungen wurden die Förderbedarfe der Unternehmen analysiert und durch gezielte Fragen das Programm identifiziert, das optimal zur individuellen Situation passt. Die Unternehmen wurden zu den Förderkonditionen relevanter Programme umfassend und tiefgehend beraten. Alle Unklarheiten auch zu hochkomplexen Innovations- und Digitalisierungsvorhaben konnten so ausgeräumt werden. Darüber hinaus unterstützt Sergej Paveliev auch bei den weiteren Schritten der Antragsstellung. Hierbei auf ZENIT als Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung bauen zu können, schafft eine Win-win-Situation für die beratenen Unternehmen und für uns in der Wirtschaftsförderung.“ Dr. Dorit Meyer, Business Development Innovationsförderung & Technologietransfer, KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH

Kostenlose Angebote für Multiplikatoren und KMU

Wirtschaftsförderer wollen „ihre“  Unternehmen vor Ort bei aktuellen Fragestellungen zeitnah und kompetent unterstützen. Um dafür fit zu sein, nutzen sie unter anderem die Angebote des landesweiten Projekts NRW.Innovationspartner, bei dem die NRW.BANK und ZENIT das zentrale Back Office bilden. Im Rahmen des Angebots qualifiziert ZENIT lokale Multiplikatoren wie die Wirtschaftsförderer und erarbeitet Konzepte für gemeinsame KMU-Veranstaltungen. Für erstere interessant sind besonders Angebote wie Workshops zur Einführung in das Informationsmanagement im Technologie-Scouting, dem Einstieg in die Förderberatung für Digitalisierungsvorhaben oder die Einführung in nachhaltigkeitsgetriebenes Innovationsmanagement.

Finanziert werden die Angebote für kleine und mittlere Unternehmen auch aus dem Topf des NRW.Europa-Konsortiums aus ZENIT und NRW.BANK. Die beiden sind die für NRW zuständigen Mitglieder des Enterprise Europe Network, dem von der EU finanzierten weltweit größten Technologietransfer-Netzwerk für KMU. Es unterstützt diese bei Innovation und Wachstum auf internationaler Ebene und stärkt ihre Anpassungsfähigkeit in Europa und darüber hinaus.

ZENIT-Kontakt

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Michael Nolden Dipl.-Ing.
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