„Wir sind die Garage für die Genies von morgen“: Logistik-Gründerschmiede startport

„Wir sind die Garage für die Genies von morgen“: Logistik-Gründerschmiede startport

Wie lässt sich über die Logistik und Supply Chain ein Mehrwert für die Wirtschaft und die Gesellschaft schaffen und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren? Die Antwort der 2017 in Duisburg gegründeten Gründerschmiede startport: Nur durch Innovationen. Rund 100 Startups nutzten die Unterstützung bislang, ließen sich coachen, knüpften Kontakte und fanden Partner, Kunden und/oder Investoren. Als neues Mitglied im Netzwerk ZENIT will die GmbH die Kontaktanbahnung zwischen Startups und Mittelstand vorantreiben.

Duisburg ist ein international bedeutender Logistikstandort. Diesen zu stärken, innovativer zu machen und Stadt und Region zu einem Hotspot für Startups der Logistikbranche zu entwickeln, ist erklärtes Ziel der elf startport-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum vierjährigen Bestehen gab es Ende Oktober gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine digitale Geburtstagsfeier. Gratuliert haben nicht nur die Duisburg Hafen AG (duisport) als Muttergesellschaft, sondern auch die mittlerweile rund 40 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft.

„Wir sind die Garage für die Genies von morgen“ fasst Geschäftsführer Peter Trapp das Selbstverständnis der im Duisburger Innenhafen beheimateten Ideenschmiede zusammen. „Wir helfen dabei, innovative Lösungen für digital gesteuerte Lieferketten, vernetzte Modalität und die Automatisierung logistischer Abläufe zu finden. Und wie alle anderen Branchen, sehen wir die Themen Digitalisierung und Klimawandel als zentrale Herausforderungen.“

Geboten wird den zurzeit in das Programm eingebundenen 65 Startups viel. Dazu gehört die Nutzung der Infrastruktur in einem attraktiven Arbeitsumfeld, ein Mentoring und Coaching durch startport-Partner, der Zugang zu einem Netzwerk aus Industrie und Logistik und der Kontakt zu potenziellen Kunden, Partnern und Investoren. Um die einjährige Förderung beworben haben sich in der letzten Ausschreibungsrunde rund 100 Interessenten aus 25 Ländern.

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„Dinge zu bewegen ist die Grundidee der Logistik. Gleichzeitig bewegt die Digitalisierung die Logistik: Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und die Blockchain. Die Herausforderungen und Technologien von morgen sind vielfältig. Diese Zukunft gestalten wir mit: Durch Startups mit spannenden Technologien, Unternehmen mit Visionen und Antrieb und Investoren, die in die Zukunft investieren“, weiß Peter Trapp.

Zu den absoluten Zukunftsthemen gehören für ihn Lösungen im Bereich von 5G bei der Ausstattung von Terminals sowie Wasserstoff als Antrieb der Zukunft.

Breites Partnernetzwerk für mehr zukunftsweisende Logistiklösungen

Um die Startups bestmöglich zu unterstützen und neue Produkte und Services auf direktem Weg in die Logistikbranche zu treiben, setzt startport auf ein breites, wachsendes Partnernetzwerk. Rund 40 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützen die Ideenschmiede. So sitzen die RAG-Stiftung, duisport, der Initiativkreis Ruhr, die DIT Duisburg Intermodal Terminal GmbH, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Borussia Dortmund und Bohnen Logistik als Exklusivpartner im Beirat. Sie alle verbindet dasselbe Ziel: den Weg zu ebnen für mehr zukunftsweisende Logistiklösungen.

Weil das Thema Vernetzung eine wichtige Rolle in der Arbeit der Duisburger spielt, ist startport seit kurzem auch Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. Zusammenarbeiten tut man schon seit einigen Jahren. So sind ZENIT und startport unter anderem gemeinsame Veranstalter des European Logistics Innovation Day, an dessen zweiter Auflage im Juli 2021 rund 480 digitale Gäste aus 53 Ländern teilnahmen.

„Wir wollen Startups mit etablierten mittelständischen Unternehmen zusammenbringen und gemeinsam an innovativen Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit arbeiten. Dafür ist das Netzwerk ZENIT e.V. der richtige Ort“, freut sich Peter Trapp auf die Zusammenarbeit.

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