Weibliche Prominenz bei ZENIT: Generalkonsulinnen informieren sich über NRW.Europa-Angebote und Synergien von EU-Förderprogrammen

Weibliche Prominenz bei ZENIT: Generalkonsulinnen informieren sich über NRW.Europa-Angebote und Synergien von EU-Förderprogrammen

v.l.: Pauline Kao (United States of America); Sabine Oberpriller (Alpha Leverkusen); Lalla Loubna Ait Bassidi (Marokko); Lídia Bandeira Nabais (Portugal);
Olivia Christmann (Frankreich); Kristina Larischová (Tschechien); Dr. Karsten Lemke Sabrina Wodrich und Anne Müngersdorff (alle ZENIT)

Gleich fünf Generalkonsulinnen, die ihre Heimatländer in Nordrhein-Westfalen repräsentieren, folgten am 26. Juli einer Einladung des NRW.Europa-Teams bei ZENIT. In Mülheim an der Ruhr informierten sie sich unter anderem über Angebote und Arbeitsweise des Enterprise Europe Network (EEN) bzw. die für NRW zuständige Anlaufstelle NRW.Europa. Einblicke gab es auch in das vom NRW-Wissenschaftsministerium initiierte Projekt Synergien.NRW, das Vernetzungspotenziale der beiden Förderprogramme Horizont Europa und EFRE ausschöpfen möchte.

Die Generalkonsullinnen Kristina Larischová, Tschechien, Olivia Christmann, Frankreich, Lalla Loubna Ait Bassidi, Marokko, Lídia Bandeira Nabais, Portugal, Pauline Kao, United States of America, wurden informiert von ZENIT-Beraterin und Synergien.NRW-Projektleiterin Anne Müngersdorff und ZENIT-Geschäftsführer Dr. Karsten Lemke. Sabine Oberpriller stellte außerdem ihr Start-up Alpha Leverkusen vor.

Begrüßt wurden die Gäste von Kristina Larischová, Generalkonsulin aus Tschechien, und Dr. Karsten Lemke, der in der ZENIT-Geschäftsführung das Thema Europa verantwortet.

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Auf großes Interesse stieß die Vorstellung des NRW.Europa-Konsortiums aus ZENIT und NRW.BANK sowie den assoziierten Partnern NRW.Global Business und IHK NRW e.V. Seit Anfang 2008 bietet es im Auftrag der EU und mit finanzieller Unterstützung des Landes und der NRW.BANK vielfältige Dienstleistungen rund um die Themen Fördermittel-, Internationalisierungs- und Innovationsberatung sowie Kooperationspartnervermittlung und Technologietransfer.

Ähnliche Konsortien unter dem EEN-Schirm gibt es bereits in rund 60 Ländern, also weit über die EU-Grenzen hinaus, was auch aus diesem Grund interessant war für die Besucherinnen.

Praxisfall aus der NRW.Europa-Welt

Wie das NRW.Europa-Team arbeitet, erzählte Sabine Oberpriller, die mit ihrem Start-up „Alpha Leverkusen“ in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein einen innovativen, biogenen und lichthärtenden Nagellack entwickelt.
Seit September 2021 arbeitet sie mit der Hochschule daran, eine kostengünstige Vorrezeptur des Lacks zu entwickeln.

Auf der Suche nach Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für weitere Entwicklungsschritte hatte sie sich Anfang 2021 an die NRW.Europa-Förderexpertinnen und -Experten gewandt. Nach einem intensiven Gespräch über Bedarfe, Spezifikationen und weitere Schritte empfahl das Team die Gutscheinvariante MID-Analyse aus dem Programm Mittelstand Innovativ & Digital des Landes NRW und half bei der Antragstellung.

Im Januar 2022 erhielt das junge Unternehmen für die Entwicklung eine Auszeichnung im Rahmen des Innovationspreises des Netzwerks ZENIT e.V.

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Auch aktuell nutzt Oberpriller die Angebote des NRW.Europa-Teams. So sucht sie über eine internationale Datenbank des Enterprise Europe Network sowohl einen Hersteller für eine spezielle Lampe zum Lacktrocken als auch besondere Nagellackfläschchen. Moderiert hat das Team darüber hinaus eine über die Datenbank eingegangene Anfrage eines schwedischen Naturkosmetik-Unternehmens.

Verzahnung von Förderprogrammen

Abgerundet wurde der Besuch der Konsulinnen durch die Vorstellung des Projekts Synergien.NRW, das europaweit eines der ersten war, um die von der EU angestrebte Verzahnung des EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont Europa und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) voranzutreiben. Fokussiert ist das Projekt auf die Felder „Gesundheit, Food und Energie“. Finanziert wird es vom NRW-Wissenschaftsministerium, umgesetzt von ZENIT unter Mitwirkung des DLR-PT.

ZENIT-Kontakt

Anne Müngersdorff
Anne Müngersdorff Rechtsanwältin
  • Innovative Beschaffung
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