Vom Feld ins Regal: Foodhub NRW bringt Innovationsakteure zusammen

Vom Feld ins Regal: Foodhub NRW bringt Innovationsakteure zusammen

Nichts weniger als die Themen Landwirtschaft, Essen und Ernährung neu zu denken, hat sich das Netzwerk ZENIT-Mitglied Foodhub NRW vorgenommen. Die Initiatoren der 2015 gegründeten Innovationsplattform vernetzten dafür Akteure aus unterschiedlichsten Branchen und treiben notwendige Innovationen voran. Organisiert werden vom Verein deshalb nicht nur Veranstaltungen wie die „Ideenfutter Expo“ am 14. September in Neuss.

Die Land- und Ernährungswirtschaft in NRW gehört mit einem Umsatz von jährlich rund 55 Milliarden Euro zu den wichtigsten im Land. Allerdings ist sie von der Landwirtschaft über das Handwerk bis hin zum Handel extrem zerstückelt. Allen gemein ist jedoch der große Handlungsdruck unter dem sie stehen. Nicht nur die Politik fordert Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Biodiversität und die Reduktion von Umweltschäden z.B. durch Verpackungsmüll. Auch die Verbraucher stellen mittlerweile hohe Ansprüche an die Produktion und Qualität ihrer Lebensmittel.

Um all dem gerecht zu werden, braucht es unter anderem neue (digitale) Technologien, weiß Lee Greene, die in dem dreiköpfigen, ehrenamtlich arbeitenden Team des Foodhub NRW Ansprechpartnerin für Unternehmen und Institutionen ist und das Marketing macht: „Nur so sichern wir die  Zukunftsfähigkeit unseres Sektors hier in Deutschland und schaffen einen echten Systemwechsel. Wir selbst verstehen uns dabei als Mittler.“

Dass diese Idee gut ankommt, zeigt ein Blick ins Mitgliederverzeichnis. Dort finden sich neben großen Playern wie ZENTIS auch kleine und mittlere Unternehmen, Universitäten, Landwirte, Technologieunternehmen, Wirtschaftsförderer und viele Start-ups. Gerichtet ist ihr Fokus auf Trends und Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um dann im engen Austausch gemeinsam neue Ideen weiterzudenken und zu pilotieren.

Vor deren Umsetzung in innovative Lösungen stehen unendlich viele Fragen: Mit welchen Ideen können wir zum Beispiel die Ernährung für 10 Mrd. Menschen sichern? Oder wie Food-Abfall reduzieren, Kreislaufwirtschaft realisieren oder resiliente Lieferketten und Ernährungssysteme gestalten? Und – last but not least – mit welchen Ideen können wir gut schmeckende und nahrhafte Lebensmittel zu anspruchsvollen Konsumenten bringen?

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Die ehrenamtlichen Macherinnen und Macher des Foodhub NRW (v.l.):
Florian Dieterle, Co-Founder & Vorstandsmitglied, M. Lee Greene, Co-Founder & VorstandsmitgliedPeter Wiedeking, Co-Founder & Vorstandsvorsitzender

Lee Greene zum Eintritt des Foodhub in den Netzwerk ZENIT e.V.
„Wenn sich Netzwerker gegenseitig unterstützen und Innovationspotenziale bündeln, trägt das Engagement dazu bei, den Herausforderungen unserer Zeit aktiv zu begegnen und notwendige Innovationen anzustoßen.“ Lee Greene

Angebote

Zentrale Kommunikationsplattform der in Düsseldorf beheimateten Streiter für eine bessere Food-Welt ist der Internetauftritt. Dort gibt es Infos zu neuen Start-ups, Interessantes aus der Food-Szene NRW und die Möglichkeit für Mitglieder, Gesuche und Fragen einzustellen. Neben der Online-Plattform liefern auch diverse Eventformate Ideenfutter zu Innovationsthemen und Trends, schaffen Transparenz und bieten immer wieder neue Anlässe zur Vernetzung.

Beraten werden Mitglieder auch individuell. Im Mittelpunkt stehen dabei die Begleitung unternehmerischer Innovationsprozesse und das Matching potenzieller Partner. Geht es dabei zum Beispiel um detaillierte Fördermöglichkeiten für Start-ups, greifen die Foodhub NRW-Akteure gerne auf das Knowhow des NRW.Europa-Teams bei ZENIT zurück. Gemeinsame Aktivitäten gab es in der Vergangenheit zum Beispiel auf der Anuga oder demnächst mit zwei Workshops zum Thema „Fördermittel 1×1“ im Rahmen der Ideenexpo.

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Im Fokus der diesjährigen Ideenfutter Expo am 14.9. in Neuss steht das persönliche Netzwerken und der direkte Austausch zwischen Start-ups, Landwirten, Produzenten, Handel, Investoren und Wissenschaft an den Ständen der Aussteller, an runden Tischen und in ausgewählten Podiumsdiskussionen. Unter dem Motto „(Digitale) Innovationen für den Food System Change“  bietet sie Teilnehmenden unter anderem Messe, Impulsvorträge, Thementische und jede Menge Raum zum Netzwerken.

Nutzer der ZENIT-Homepage oder Abonnenten des ZENIT-Newsletters können die Ideenexpo mit um 20 % vergünstigten Tickets besuchen. Mit dem Code ZENIT20 erhalten sie 20 % auf die Tagestickets zu 29 € (Start-ups) bzw. 99 €

Webseite Foodhub

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Adina Golombeck-Tauyatswala
Adina Golombeck-Tauyatswala B.A.
  • Internationalisierung
  • Start-ups

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