Update der EU-Industriestrategie mit ehrgeizigen Zielen: Unterstützungsangebote für den Mittelstand in NRW

Update der EU-Industriestrategie mit ehrgeizigen Zielen: Unterstützungsangebote für den Mittelstand in NRW

Ökologischer, digitaler, weniger abhängig von den USA und Asien und damit insgesamt krisenfester soll die EU-Wirtschaft werden – und das möglichst schnell. Eine Überarbeitung der erst vor 14 Monaten vorgestellten Industriestrategie war notwendig geworden, weil sie vor Corona entwickelt worden und damit nicht mehr aktuell war. Die Ziele sind hoch gesteckt, aber es gibt zahlreiche Unterstützungsangebote in Richtung Wirtschaft, um diese zu erreichen. Für Mittelständler in NRW heißt die Anlaufstelle NRW.Europa, ein Konsortium aus ZENIT und NRW.BANK.
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Ein zentrales Element in der Anfang Mai veröffentlichten aktualisierten Strategie sind kleine und mittlere Unternehmen. Verschiedene Maßnahmen sorgen für Unterstützung, mit deren Hilfe KMU und Start-ups die Transformation zu mehr Digitalisierung und den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft bewältigen sollen.

Die für den Bereich „Ein Europa für das digitale Zeitalter“ zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager erklärte: „Mit der heute vorgelegten, aktualisierten Industriestrategie soll sichergestellt werden, dass unsere Industrie dafür gerüstet ist, den digitalen und den ökologischen Übergang in unserer Wirtschaft voranzutreiben. Gleichzeitig soll die Strategie – auch vor dem Hintergrund der Erholung von der Coronakrise – dafür sorgen, dass unsere Industrie wettbewerbsfähig bleibt.

Dafür braucht es jetzt neue Investitionen in Menschen, in Technologien und in den richtigen, Fairness und Effizienz garantierenden Regelungsrahmen. Im Zuge der Förderung und des Ausbaus bereits vorhandener Schlüsselinstrumente stellen wir heute unsere bisherigen Erfahrungen vor und bekräftigen unsere Entschlossenheit, mit den Wirtschaftsakteuren aus ganz Europa zusammenzuarbeiten.“

Schon heute bietet das in das Enterprise Europe Network der EU eingebundene NRW.Europa-Team zahlreiche praxisorientierte Beratungsangebote rund um die Themen Innovation, Kooperationsvermittlung und Technologietransfer, Internationalisierung sowie Fördermittel.

  • Zielgruppe sind Unternehmen, Hochschulen und Forschungs-einrichtungen, die
  • Marktchancen realisieren möchten
  • internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte nutzen wollen
  • Kooperationspartner weltweit suchen
  • Zugang zu Know-how und Technologien suchen
  • vorhandenes Wissen extern vermarkten möchten
  • Unterstützung für ihr Innovationsmanagement benötigen
  • Bedarf an Finanzierungen und Förderung in Bezug auf Auslandsaktivitäten und Innovationen haben

Themen (Grafik: EU)

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Generell gilt: Green Deal, Resilienz und Krisenbewältigung sind politische Prioritäten der Europäischen Kommission, untern diesem Motto werden die Haushaltsmittel ausgeschüttet, etwa über in NextGeneration EU oder für F&E in Horizot Europa. Zudem verlangen die EU-Programmen Beiträge zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen: Nur wenn Ideen hier passen, können sie finanziert werden.

Wer Fragen oder Beratungsbedarf hat, kann sich über die Hotline 0208 30004-0 an die Teammitglieder wenden oder an einem der häufig angebotenen NRW.Europa-Sprechtage teilnehmen.

Pressemitteilung der EU zur aktualisierten Industriestrategie

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Tim Schüürmann
Tim Schüürmann M. A.
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