Universitätsallianz Ruhr: Zusammenarbeit für internationale Spitzenforschung

Universitätsallianz Ruhr: Zusammenarbeit für internationale Spitzenforschung

Der Ausbau der internationalen Spitzenforschung der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) kann starten: Am 7. Juli unterzeichneten die drei Rektoren der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen im Beisein von Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen einen Kooperationsvertrag zur Gründung der Research Alliance Ruhr. Damit können die vier Research Center und das College nun beginnen, internationale Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für ihre zukunftsweisenden Forschungsvorhaben zu gewinnen. Für die Aufbauphase stellt die Landesregierung hierfür bis 2024 aus Mitteln der Ruhr-Konferenz bis zu 75 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit dem Aufbau der Research Alliance Ruhr bündeln wir die universitäre Spitzenforschung der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen in zukunftsweisenden Forschungs-feldern. In den 1960er Jahren hat die Gründung der Ruhrgebietsuniversitäten den Struktur-wandel des Ruhrgebiets maßgeblich vorangetrieben. Mit der jetzt geschlossenen Kooperation wird ein neuer, hoch innovativer Universitätsverbund geschaffen, der höchsten wissenschaftlichen Exzellenzkriterien entspricht. Damit wollen wir als Landesregierung gemeinsam mit den Hochschulen die internationale Strahlkraft des Ruhrgebiets als exzellenter Wissenschaftsregion auf ein neues Niveau heben“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Im Zentrum der Forschung stehen drängende Zukunftsfragen wie die ganzheitliche Gesundheit von Mensch und Umwelt, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie sowie Vertrauen in digitale Systeme. Dazu forschen die vier Research Center „One Health – from Molecules to Systems“, „Chemical Sciences and Sustainability“, „Future Energy Materials and Systems” sowie „Trustworthy Data Science and Security“. Das College for Social Sciences and Humanities hingegen bietet eine themenoffene Plattform für den internationalen Austausch in den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Quelle: Universitätsallianz Ruhr

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