Umweltinnovationsprogramm: großes Potenzial gerade für den Mittelstand

Umweltinnovationsprogramm: großes Potenzial gerade für den Mittelstand

Wer in großtechnische Anlagen investiert, könnte  beim Umweltinnovationsprogramm des Bundes gut aufgehoben sein. Förderfähig sind Investitionsvorhaben mit Vorbildcharakter (erstmalige großtechnische Demonstration), bei denen Umweltbelastungen in verschiedenen Anwendungsbereichen unmittelbar vermieden werden. Beratungen dazu gibt es beim ZENIT-Expertenteam.

Gerade bei der erstmaligen Überführung von Umweltschutzinnovationen aus der Phase der Forschung und Entwicklung in die praktische Anwendung gibt es für Unternehmen besondere Herausforderungen. Die Ausgaben für Maschinen- und Anlagenkomponenten, Umbau, Montage bis zur Inbetriebnahme können enorm sein und sind vor allem für kleine und mittlere Unternehmen nur schwer zu bewältigen. Beratungen zur Skalierung von Technologien gehören für die ZENIT-Förderexperten deshalb zum Alltag. „Im Umweltinnovationsprogramm spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Eigenentwicklung handelt oder ein Transfer von externen Anbietern stattfindet – wichtig ist, dass die Technologie in Deutschland erstmalig großtechnisch umgesetzt wird“ weiß ZENIT-Förderexperte Sergej Paveliev.
Und Umwelt- und Technologieberater Michael Nolden ergänzt: „Das Umweltinnovationsprogramm bietet die Möglichkeit, den produktionsintegrierten Umweltschutz einzuführen, um sich ökologische und ökonomische Vorteile zu sichern.“

Förderfähig sind modellhafte Investitionen zur Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen in den Bereichen
• Abwasserbehandlung
• Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung
• Circular Economy
• Bodenschutz
• Luftreinhaltung, Klimaschutz
• Minderung von Lärm und Erschütterungen
• Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien
• Ressourceneinsparung und -effizienz, Materialeinsparung und -effizienz

Die Anlagen und Verfahren müssen
• über den Stand der Technik hinausgehen oder
• eine neuartige Verfahrenskombination im ausgewählten Anwendungsbereich darstellen
und im technischen Sinne Demonstrationscharakter (großtechnische Demonstration) haben.

Zuwendungen können grundsätzlich nur für solche Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen worden sind. Als Vorhabenbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines dem Projekt zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags zu werten.

Die Förderung erfolgt durch nicht rückzahlbare Zuschüsse (Zuwendungen), die entweder als Zinszuschuss zur Verbilligung eines Kredits oder als Investitionszuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt werden.

Investitionszuschüsse können in der Regel bis zu folgender Höhe gewährt werden
• 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Großunternehmen,
• 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für KMU, sonstige juristische Personen des privaten Rechts
sowie Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände, Zweckverbände, sonstige Körperschaften und An-
stalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften.

Der mögliche Investitionszuschuss ist in der Regel auf den Höchstbetrag von 7,5 Millionen Euro begrenzt.
Quelle: u.a. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Vollständige Richtlinie zum Programm

Wer Fragen zum Programm oder anderen Fördermöglichkeiten rund um den Umweltsektor hat, ist bei den ZENIT-Umwelt- und Förderexperten an der richtigen Adresse.

ZENIT-Kontakt

Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
  • Fördermittel
  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • Technologien
  • Zirkuläre Wertschöpfung
Sergej Paveliev
Sergej Paveliev M.A.
  • Fördermittel
  • Innovationen
  • Internationalisierung
  • Nachhaltigkeitsmanagement