Für alle, die mal richtig abfahren wollen

Für alle, die mal richtig abfahren wollen

Harrel-RacingStandard heißt die konsequente Vollendung eines seit über 50 Jahren nahezu unveränderten Spielzeugs, der Autorennbahn. Und sie ist mehr als die Plastikbahn aus Kindheitstagen, nämlich die erste modulare Slot-Car-Autorennbahn, die sich Straße nennt. Entwickelt wurde sie von Harald Dannert aus Solingen, der kürzlich Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. wurde und Autofans, Rennfahrer, SlotCar Clubs, Kindheitsträumer und Freunde schöner Dinge begeistern möchte. Beim Weg in das spezielle Luxus-Segment unterstützt ihn das NRW.Europa-Team bei ZENIT.

Eigentlich stellt Harald Dannert in seinem 1917 gegründeten Unternehmen PKKT vor allem Kunststoffteile her. Das macht er unter anderem für die Automobilindustrie. Seine Maxime: Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Funktionalität.  Mit dieser Messlatte geht er auch sein neues Produkt an. Seine patent-geschützte Erfindung sei die erste modulare SlotCar Straße der Welt, die stabil und verwindungssteif einen stabilen Aufbau ermögliche und auf langen Strecken ohne Zwischenstromeinspeisung auskomme. Dafür vereinte Dannert das Beste aus zwei Welten und heraus kam ein Hybrid aus Holz, Kunststoff und Metall. Aus dem soliden Werkstoff MDF entstanden Straßenmodule, die durch Verbinder aus stabilem Kunststoff zu einer befahrbaren Strecke wurden. Die Stromversorgung erfolgt wie bei alle Anbietern über Metallstreifen aus Edelstahl, allerdings, so Dannert, deutlich ausgereifter: „Der eigentliche Clou steckt im Inneren der Module. Solide montierte Kupferkabel verbinden Buchsen und Stecker und geben den Strom an die Edelstahlstreifen lediglich ab. Damit ist die Ringleitung bei Harrel-RS ab Werk fest verbaut und der Spannungswiderstand minimal. Wir versprechen damit eine stabile Stromversorgung für Strecken bis zu 100 Metern und das mit nur einem Trafo.“

Vorerst ist die Harrel-RacingStandard als klassische analoge SlotCar Rennstrecke konzipiert. Für die Zukunft jedoch sind Weichenmodule geplant, mit denen ein digitaler Fahrbetrieb möglich wird. Als Übergangslösung gibt es ein Adaptermodul, mit dem der Wechsel auf Kunststoffschienen anderer Hersteller möglich wird. Auf diese Weise lassen sich schon heute Digitalelemente in die Strecke integrieren und ganz nebenbei ermöglicht der Adapter die schrittweise Migration auf das Harrel-RS System.

Produziert werden die Module in Handarbeit im eigenen Manufakturbetrieb in Solingen. Als Zielgruppe ist  nicht nur die SlotCar Szene im Blick. Dannerts Vision ist es vielmehr, das SlotCar Racing mit seiner Straße ins 21. Jahrhundert zu führen, das Hobby zu beleben und eine neue Begeisterung für das Thema zu erwecken.

Vertriebsmodelle und Märkte
Bislang läuft der Vertrieb ausschließlich über das Direktgeschäft, wobei die Harrel-RS Crew jeden Kunden individuell betreut  – von der Bestellung bis hin zur Konfektionierung und Lieferung der gewünschten Strecke. Um den Vertrieb zu professionalisieren und perspektivisch auch im Ausland zu agieren, nutzt Dannert das Know-how der NRW.Europa-Expertinnen und Experten bei ZENIT. Zurzeit unterstützen sie ihn bei der Entwicklung von Vertriebsmodellen für das hochpreisige Produkt, recherchieren nach Plattformen, die im Luxussegment angesagt sind und suchen nach Vertriebsquellen auch im Ausland.

„Die Angebote von ZENIT sind sehr interessant und hilfreich. Das gilt vor allem für kleine, mittelständische Betriebe, die heiß auf ein Weiterkommen und dauerhaften Erfolg und stolz darauf sind, Produkte „Made in Germany“ herzustellen. Und sich dabei gleichzeitig als wichtigen Teil von Europa verstehen,“ so Harald Dannert zum Eintritt seines Unternehmens in das Netzwerk ZENIT e.V..

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Ansperchpartner:

Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
  • Fördermittel
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • Technologien
  • Zirkuläre Wertschöpfung
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