Studie: Beschäftigte wünschen sich mehr Homeoffice

Studie: Beschäftigte wünschen sich mehr Homeoffice

Die Coronapandemie hat die Einstellung zum Homeoffice verändert. Fast 90 Prozent der Beschäftigten können sich vorstellen, zumindest teilweise weiterhin zuhause zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Fachhochschule Dortmund. Befragt wurden rund 1.300 Arbeitnehmer der Versicherungsbranche. Die Haltung zur Arbeit am heimischen Schreibtisch hat sich besonders bei den Beschäftigten verbessert, die durch Corona vorrangig zuhause gearbeitet haben.

Der Wunsch nach Homeoffice wächst laut Studie mit der täglichen Fahrzeit ins Büro. Fast 44 Prozent der Befragten haben durch Homeoffice täglich mindestens eineinhalb Stunden Zeit gespart. Als Vorteil wird zudem die leichtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf genannt.

Die heimischen Arbeitsbedingungen beeinflussen die Haltung zum Homeoffice. Wer keinen ruhigen Raum, keinen separaten Tisch oder ungenügend Licht hat, will lieber zurück ins Büro. Gleiches gilt, wenn zuhause nicht die gewohnte Leistung erbracht werden kann. Ganz überwiegend haben die Befragten jedoch eine Produktivitätssteigerung im Homeoffice erlebt. Nachholbedarf besteht laut Studie bei der Trennung von Arbeit und Privatem im Homeoffice. Fast drei Viertel der Befragten haben eine Entgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit wahrgenommen.
Quelle: Informationsdienst Ruhr

Homeoffice-Studie FH Dortmund  

Eine weitere Studie zum Thema Homeoffice wurde am 17. Dezember auf Spiegel Online unter der Überschrift Umfrage zum Homeoffice Das Büro bleibt der wichtigste Arbeitsort veröffentlicht

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