Start-up Transfer.NRW: Land und EU fördern Start-ups aus Hochschulen mit insgesamt 40 Millionen Euro

Start-up Transfer.NRW: Land und EU fördern Start-ups aus Hochschulen mit insgesamt 40 Millionen Euro

Am 12. Dezember startete der Förderwettbewerb „Start-up Transfer.NRW“, mit dem die Landesregierung das große Ausgründungspotenzial der Hochschulen heben und innovative Produkte und Dienstleistungen erfolgsversprechend umsetzen möchte. Insgesamt stellen die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2027 hierfür 40 Mio. Euro zur Verfügung. Das Einreichen von Anträgen ist bis zum 31. Januar möglich.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Neubaur: „Start-ups aus den Hochschulen sind Treiber der Transformation: Sie tragen wissensbasierte Lösungen in die Gesellschaft, schaffen Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Sie sind bedeutender Impulsgeber und schaffen Lösungen, die wir für die Herausforderungen unserer Zeit wie den Weg zur Klimaneutralität und die Energiewende dringend benötigen.“

Das Programm „Start-up Transfer.NRW“ fördert:

  • Gründerinnen und Gründer aus nordrhein-westfälischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen,
  • die am Markt orientierte Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen und Know-how zu Produkten, Dienstleistungen und Verfahren (Validierung, Proof of Concept, Prototyping),
  • die Vorbereitung einer Unternehmensgründung durch die Weiterentwicklung eines Geschäftsplanes für die Gründungs- und frühe Wachstumsphase,
  • die projektbegleitende Beratung durch einen branchenerfahrenen Coach.

Die Förderanträge werden von der Hochschule oder Forschungseinrichtung gestellt. Die Unternehmensgründung soll im Laufe des Projektes erfolgen; die Gründung selbst wird nicht gefördert.

Das Förderangebot Start-up Transfer hat sich bereits in der EFRE-Förderperiode 2014-2020 erfolgreich etabliert. Im Rahmen von elf Wettbewerbsrunden wurden 239 Anträge von Fachhochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen eingereicht; 120 Vorhaben wurden von der Jury zur Förderung empfohlen und bewilligt. Bis Juli 2022 wurden 64 Unternehmen gegründet und 316 Arbeitsplätze geschaffen. Da 44 Projekte noch nicht abgeschlossen sind, wird die Auswertung in 2023 vervollständigt.

Anträge auf Förderung können bis zum 31. Januar 2023 bei der Innovationsförderagentur NRW eingereicht werden.
Weitere Informationen
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

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