Sechs neue Sonderforschungsbereiche an NRW-Universitäten

Sechs neue Sonderforschungsbereiche an NRW-Universitäten

An nordrhein-westfälischen Universitäten entstehen ab dem kommenden Jahr sechs neue Sonderforschungsbereiche (SFB) zur Stärkung der Spitzenforschung an den Hochschulen. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) entschieden. Die Bereiche entstehen an den Universitäten Bonn, Duisburg-Essen, Köln, Münster und Siegen. Die DFG bewilligte außerdem die Fortsetzung von neun bestehenden SFB in Nordrhein-Westfalen. Bundesweit belegt Nordrhein-Westfalen damit ein weiteres Mal mit insgesamt 65 SFB den ersten Platz. Ab Januar 2021 richtet die DFG bundesweit insgesamt 20 neue Sonderforschungsbereiche für zunächst vier Jahre ein und fördert diese mit rund 254 Millionen Euro.

Die sechs neuen Sonderforschungsbereiche in Nordrhein-Westfalen

  • SFB „Degradation und Erholung von Fließgewässer-Ökosystemen unter multiplen Belastungen“, Universität Duisburg-Essen
  • SFB „Darstellung organspezifischer Entzündung durch multiskalige Bildgebung“, Universität Münster
  • SFB „Schlüsselmechanismen normaler und krankheitsbedingt gestörter motorischer Kontrolle“, Universität Köln
  • SFB „Metaflammation und zelluläre Programmierung“, Universität Bonn
  • SFB „Intelligente Materie: Von responsiven zu adaptiven Nanosystemen““, Universität Münster
  • SFB „Transformationen des Populären“, Universität Siegen

Die Sonderforschungsbereiche werden von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert. In den auf Langfristigkeit angelegten SFB arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Während der klassische Sonderforschungsbereich an einer Hochschule angesiedelt ist, wird die Programmvariante Transregio (TRR) von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam getragen. Nordrhein-Westfalen stellt mit den 65 Sonderforschungsbereichen rund 23 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. Besonders erfolgreich sind die Universitäten Köln, Bonn und Münster. Die DFG fördert künftig insgesamt 282 Forschungsverbünde in ganz Deutschland.
Quelle: NRW-Wissenschaftsministerium

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