Ruhrgebiet bei Wasserstoff „Spitze“ in Deutschland: ZENIT berät KMU

Ruhrgebiet bei Wasserstoff „Spitze“ in Deutschland: ZENIT berät KMU

Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) rangiert die Metropole Ruhr im Vergleich mit acht deutschen Wasserstoffregionen im Spitzenfeld. Für den Erfolg der nationalen Wasserstoffstrategie empfiehlt das IW u.a. eine regionale Spezialisierung der H2-Kompetenzen und den Aufbau einer bundesweiten Koordinierungsstelle. Diese will das Land nach Duisburg holen. ZENIT berät kleine und mittlere Unternehmen in NRW, wie auch der Mittelstand vom Energieträger der Zukunft profitieren kann. Foto: iStock Petmal

Das Wasserstoff-Ranking ist die erste Studie, die einen deutschlandweiten Blick auf die Kompetenzen der Metropolregionen in Bezug auf Wasserstoff richtet. Dabei gibt die Erhebung auch Aufschluss darüber, mit welchen Stärken die einzelnen Regionen zu einer erfolgreichen nationalen H2-Strategie beitragen können. „Die Wasserstoffindustrie der Metropole Ruhr ist vergleichsweise weit entwickelt. Als einzige Region im Ranking erlaubt sich das Ruhrgebiet keine echte Schwäche“, so Hanno Kempermann, Leiter Branchen und Regionen beim IW.

Mit dem Engagement rund um den vom Bundesverkehrsministerium ausgeschriebenen Standort für ein deutsches Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologien (TIW) setzt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen nun ein weiteres Zeichen dafür, dass Nordrhein-Westfalen zu einem Wasserstoff-Hot-Spot in Deutschland und Europa werden soll. Das TIW soll unter anderem dabei helfen, die Märkte der Zukunft für die deutsche Automobilzulieferbranche und Wasserstoffwirtschaft zu erschließen.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Über 100 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände unterstützen die Bewerbung. Das ist ein klares Signal. Ein deutsches Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologien in Nordrhein-Westfalen wird ein Magnet für die Branche. Die Landesregierung unterstützt ausdrücklich die Bewerbung des Zentrums für Brennstoffzellentechnik (ZBT) als federführendes Institut eines nordrhein-westfälischen Konsortiums um den Standort eines Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie am Standort Duisburg-Hüttenheim.“

„Duisburg ist eine gute Wahl“ meint ZENIT-Wasserstoffexperte Dr. Uwe Birk. „Dort werden die Themen Wasserstoff und Brennstoffzellen seit etwa 20 Jahren vom Zentrum für Brennstoffzellentechnik, mit dem wir eng kooperieren, intensiv und erfolgreich verfolgt. Das Institut gehört mit seinen rund 100 Beschäftigten zu den führenden europäischen Forschungseinrichtungen und ist ein idealer Nukleus für diese Wasserstofftechnologien.“

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ZENIT-Mittelstandsberatung

Wasserstoff gehört seit jeher zur starken chemischen Industrie in NRW und ist für sie, ihre Zulieferer und Kunden nichts Neues. Sie alle richten ihre Produktportfolios bereits heute neu aus. Ein Beispiel dafür ist das Mülheimer Netzwerk ZENIT-Mitglied Andreas Hofer Hochdrucktechnik GmbH. Seit fast 100 Jahren produziert sie Kompressoren, heute u.a. für Wasserstofftankstellen und Biogas. Auch branchenfremde Unternehmen wie Softwareanbieter und andere Dienstleister steigen in die Wasserstoffwirtschaft ein. An wasserstoffbasierten Alternativen arbeiten außerdem solche, die heute fossile Brenn- und Kraftstoffe nutzen – von der Stahlindustrie bis zum kleinen Spediteur.

ZENIT verfolgt das Thema Wasserstoff schon lange. EU, Bund und Land definierten in 2020 in ihren Wasserstoffstrategien und -roadmaps klare Ziele und die finanzielle Flankierung bei Forschung, Investitionen und auch für die anfänglich höheren Betriebskosten. Zum Jahreswechsel wurden neue Fördermaßnahmen für Wasserstoffprojekte veröffentlicht, weitere werden folgen. ZENIT verfolgt diese intensiv und berät zu Förder- und Finanzierungsoptionen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, diskutiert und bewertet Projektideen und Innovationsansätze und begleitet Antragstellende von der Projektentwicklung bis zum Projektabschluss.

Wasserstoff: Energieträger der Zukunft ist auch für den Mittelstand interessant (ZENIT-Homepageveröffentlichung)

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Dr. Uwe Birk
Dr. Uwe Birk Dipl.-Ing.
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