Roboter gegen den Pflegenotstand: Partner für neues ZIM-Kooperationsnetzwerk gesucht

Roboter gegen den Pflegenotstand: Partner für neues ZIM-Kooperationsnetzwerk gesucht

Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA plant ZENIT ein ZIM-Innovationsnetzwerk zum Thema „Assistenzrobotik in der stationären Pflege“. Auch wenn Mittel aus dem Bundeshaushalt wohl erst nach der Sommerpause wieder fließen werden, wird bereits jetzt nach potenziellen Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendungssektor gesucht. Foto: iStock miriam-doerr

Weil die Bevölkerung altert und damit der Pflegenotstand wächst, wird das Thema Automatisierung zur Unterstützung und Entlastung des Pflegepersonals immer wichtiger. Erste Lösungsansätze und Ideen aus der Wissenschaft gibt es bereits, jetzt gilt es, einen lukrativen Markt zu erschließen.

Zum Einsatz kommen sollen Produkte vor allem für pflegeferne Routinetätigkeiten wie Transport oder Reinigung. Darüber hinaus können handelsübliche Pflegehilfsmittel von teilautonomen Assistenzfunktionen hinsichtlich ihrem effizienten und ergonomischen Einsatz sowie weitere Dienstleistungen durch Robotertechnologien verbessert werden.

Wir suchen innovative Mittelständler

  • Roboterhersteller, die ihr Produktportfolio erweitern oder die Pflege als neuen Markt erschließen möchten und
  • Unternehmen, die Produkte in der Medizintechnik anbieten und diese jetzt automatisieren/digitalisieren möchten

Zum Mitmachen eingeladen sind auch Wissenschaftsakteure wie Hochschulen und Anwender zur Testung von Prototypen sowie größere Unternehmen, die einen Beitrag im Netzwerk leisten können und als assoziierte Projektpartner mitarbeiten wollen.

Nutzen & Formales

Im Netzwerk „Assistenzrobotik in der stationären Pflege“ profitieren die Mitglieder vom umfassenden Fachwissen und vorhandenen Technologien des IPA, dem ZENIT-Know-how als erfahrenem Netzwerkmanager, erhalten detaillierte Einblicke in den Pflegemarkt, entwickeln Produkte oder passen diese zielgenau an.

Pflegeeinrichtung oder -Dienstleister haben darüber hinaus die Möglichkeit, Lösungsideen mitzugestalten und zu erfahren, was technisch zukünftig möglich sein wird.

Die Arbeiten innerhalb eines Innovationsnetzwerks, das Management des ZIM- Netzwerkes als auch die Aktivitäten zur Entwicklung von F&E-Projekten, werden mit öffentlichen Fördergeldern sowie Beiträgen der Netzwerkpartner finanziert.

Die Kosten für die erste 12-monatige Projektphase betragen für ein KMU in Deutschland maximal 3.000 Euro und sind abhängig von der Anzahl der beteiligten Unternehmen. In einer möglichen zweiten 2-jährigen Phase wird die erarbeitete technologische Roadmap in Förderprojekten, schwerpunktmäßig ZIM-Projekten, umgesetzt und mögliche erste Lösungen getestet. Die Förderquoten von F&E-Projekten liegen zwischen 25 und 55 Prozent.

Ein ZIM-Innovationsnetzwerk besteht aus mindestens sechs kleinen bzw. mittleren Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Ziel ist es, gemeinschaftlich innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln und Verwertungskonzepte zu erarbeiten. Synergetisch zusammen gearbeitet wird auf einem oder mehreren Technologiefeldern – von der Forschung und Entwicklung bis zur Vermarktung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse.

Für Interessenten haben wir einen kleinen Fragebogen entwickelt, der bis zum 30. April 2022 freigeschaltet ist.
Fragen zum geplanten ZIM-Innovationsnetzwerk beantworten wir Ihnen gerne persönlich.

ZENIT-Kontakt

Nazan Aynur
Nazan Aynur B.A.
  • Fachkräftesicherung
  • Internationalisierung
Sabine Widdermann
Sabine Widdermann Dipl.-Math.
  • Technologien
  • ZIM-Netzwerke

X