Ressourceneffizient und kostensparend: Mülheimer Unternehmen vertreibt System zur vorbeugenden Instandhaltung und Wartung

Ressourceneffizient und kostensparend: Mülheimer Unternehmen vertreibt System zur vorbeugenden Instandhaltung und Wartung

Das Netzwerk ZENIT e.V. freut sich über sein zweihundertstes Mitglied. Die PAD GmbH (Predictive Acoustical Detection) aus Mülheim an der Ruhr will den bestehenden Markt für Wartungssysteme nachhaltig verändern, Pannen und Unfälle verhindern und die Lebensdauer verschiedenster Mechanischer Baugruppen und Geräte erhöhen. Hilfe im Bereich Innovationsmanagement hat sie sich dafür mit dem NRW.Europa-Team bei ZENIT ins Haus geholt.

Erst im März 2019 gegründet, hat das junge Ingenieurbüro um Edgar Masch gleich zwei internationale Investoren gewinnen können, um mit dem bereits getesteten zerstörungsfreien Fehlerdiagnosesystem auch den deutschen Markt zu beliefern.

In einem Workshop mit ZENIT-Technologieberater Michael Nolden wurde unter anderem der Status Quo vorhandener Produkte ermittelt. „Die Schadenerkennung konkurrierender Systeme funktioniert über Vibration, Wärme oder Akustik und erkennt Schäden erst in einem sehr späten Stadium oder kann diese nicht exakt lokalisieren. Hier setzt unsere Innovation an“, fasst Masch den aktuellen Stand vorhandener Angebote zusammen.

Die Vorteile seines eigenen Produkts aus der Kombination von Hard- und Software lägen bei der

  • direkten Angabe zur Restnutzungsdauer
  • Früherkennung von potenziellen Fehlerquellen vor Schadenseintritt (Reparaturmöglichkeiten noch einleitbar)
  • permanenten Überwachung (real time)
  • Erhöhung der Lebensdauer / Nutzungsdauer aller Anlagenteile
  • Reduzierung von Stillstandzeiten, Reparaturteilen und Lagerhaltungskosten für Ersatzteile sowie der
  • Erkennung aller möglicher Fehlerquellen und Fehlerarten

PAD bietet Lösungen für drei Einsatzfelder: ein tragbares, einkanaliges Auslesegerät, ein portables, mobiles „on board“ Mehrkanalsystem zum Beispiel für Eisenbahnen und ein stationäres, in Geräte eingebautes System.

Das Produkt, das Masch perspektivisch auch in Deutschland produzieren möchte, überzeuge unter anderem durch die konkrete Angabe von Restnutzungszeiten und der frühen Erkennung von Schäden. Damit trage es zur Langlebigkeit der überwachten Produkte bei und leiste einen wichtigen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit.

ZENIT unterstützt ihn in der Gründungsphase und bei der Suche nach möglichen Anwendungsfeldern sowie passenden Messeangeboten. „Ich glaube, dass es schon unter den Mitgliedern des Netzwerks ZENIT e.V. zahlreiche Unternehmen gibt, für die diese Technologie sehr interessant sein könnte“ freut sich Michael Nolden über das von ihm gewonnene 200ste Mitgliedsunternehmen.

Das Netzwerk ZENIT e.V.

„Gemeinsam mehr bewegen“ ist der Slogan des Netzwerksinnovativer und technologieorientierter Unternehmen und ein Forum von Unternehmern für Unternehmer. Neben dem Land NRW und einem Bankenkonsortium ist es einer von drei Gesellschaftern der ZENIT GmbH. Diese nutzt es, um gemeinsam mittelstandsrelevante Angebote zu entwickeln und den Standort NRW zu stärken. Der Verein repräsentiert 200 Unternehmen und ist mit Mitgliedern aus den Niederlanden, Frankreich und Russland auch international vernetzt.

Mitglieder

  • erhalten Erstinformationen über neue Förderprogramme aus Land, Bund und EU
  • erhalten Unterstützung bei Internationalisierungsvorhaben und enge Kontakte zur Kreditwirtschaft
  • profitieren von unternehmensübergreifenden Kontakten und dem Erfahrungsaustausch innerhalb des Netzwerks
  • haben direkten Einfluss auf die Themenfelder und strategische Ausrichtung der GmbH
  • haben einen persönlichen Ansprechpartner aus dem Team der ZENIT GmbH und
  • können sich in spezifischen Veranstaltungsformaten präsentieren

Unternehmenswebseite PAD (momentan im Umbau)

Zum Netzwerk ZENIT e.V.

Kontakt

Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
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