Regionale Wirtschaftsförderung: Land vervierfacht Fördermittel für Unternehmensinvestitionen auf mehr als 150 Millionen Euro

Regionale Wirtschaftsförderung: Land vervierfacht Fördermittel für Unternehmensinvestitionen auf mehr als 150 Millionen Euro

Angesichts starker Nachfrage vervierfacht das Land NRW die Mittel des regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms für die gewerbliche Wirtschaft auf mehr als 150 Millionen Euro. Profitieren können davon Unternehmen in strukturschwachen Regionen. Neue Anträge können seit Januar 2022 gestellt werden. Unter der Federführung des NRW-Wirtschaftsministeriums sind ZENIT bzw. die NRW.BANK auch weiterhin Ansprechpartner für Mittelständler bzw. Kommunen. Inklusive einer kostenlosen Intensivberatung.

Bund und Landesregierung investieren deutlich mehr als in der vergangenen Förderperiode in die Modernisierung von Wirtschaft und Regionen des Landes. Rund 1,3 Milliarden Euro stehen in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum 2022 bis 2027 zur Verfügung.

Über die etablierte Information und Beratung zu Förderprogrammen hinausgehend, können Unternehmen eine „Intensivberatung“ im Vorfeld einer Antragstellung erhalten. Damit verbunden ist unter anderem eine Eignungsprüfung, also die Beantwortung der Frage, ob ein Bedarf bzw. eine Projektidee überhaupt in die verschiedenen Förderprogramme passt. Noch wichtiger aber ist das inhaltliche Coaching, also die Qualifizierung der Bedarfe / Projektideen im Sinne einer Antragstellung.

Wer profitiert

Wer von der Förderung profitieren will, muss in einer strukturschwachen Region beheimatet sein. Grundlage ist eine neue Gebietskarte für die Förderung des regionalen Strukturwandels, die Bund und Länder gemeinsam beschlossen haben. Die Karte bildet die Regionen ab, in denen Fördermittel aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) eingesetzt werden können. Maßgeblich ist sie auch für andere Programme des Gesamtdeutschen Fördersystems.

Eine Neuabgrenzung des Fördergebiets war aus beihilferechtlichen Gründen erforderlich und steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäische Kommission. Das Fördergebiet wird in zwei Kategorien unterteilt: Die sogenannten C- und D-Fördergebiete. Wirtschaftsnahe Infrastrukturen können in C- und D-Fördergebieten gleichermaßen gefördert werden. Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft erhalten in C-Fördergebieten in aller Regel eine höhere Förderung als in D-Fördergebieten.
Quelle: u.a. Land NRW

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Richtlinie für die Gewährung von Finanzierungshilfen zur Förderung der ge­werblichen Wirtschaft einschließlich des Tourismusgewerbe

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Bernd Meyer
Bernd Meyer Prokurist
Dipl.-Ing. Raum- und Stadtplanung
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