Probleme mit Lieferketten: NRW.Europa-Team hilft bei Strategieentwicklung und mit neuen Kontakten

Probleme mit Lieferketten: NRW.Europa-Team hilft bei Strategieentwicklung und mit neuen Kontakten

Am 25. Oktober stellten die Ruhr-IHKs die Ergebnisse ihrer aktuellen Konjunkturumfrage vor, die wenig überraschen: Mehr als jedes zweite Unternehmen sieht die Zukunft pessimistisch. Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK zu Dortmund sagte dazu: „Einen vergleichbaren Pessimismus gab es als Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise in unserer Umfrage zuletzt Anfang 2009.“ Als Hauptprobleme benennt die Umfrage die enormen Preisanstiege bei den Energiekosten sowie die weltweit gestörten Lieferketten. Bei Problemen damit hilft das NRW.Europa-Team.

Die Welt der globalen Lieferketten ist zwar komplex aber (eigentlich) effizient. Dafür sorgte seit den 1990er Jahren nicht zuletzt eine wachsende Anzahl von Freihandelsabkommen. Die Covid-Pandemie brachte dieses System auf eine bisher unbekannte Art und Weise aus dem Takt. Lockdowns, Nachfrageschwankungen und Unsicherheiten führten zu Lieferverzögerungen, Engpässen und Produktionsstopps bei kritischen Komponenten und damit zu exponentiell gestiegenen Preisen.

Weitere Unsicherheit bringt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, wegen dem die Wirtschaft im Hinblick auf Energiepreise und -verfügbarkeit vor kritischen Monaten steht. Hinzu kommen protektionistische Tendenzen in einigen Ländern, die den freien Handel bedrohen.

Die einst so (preis-) effizienten Lieferketten zeigen also eine starke Verwundbarkeit und eine enorme Schwäche, adäquat auf unvorhersehbare Situationen reagieren zu können.

Während die globalen Krisen natürlich auch große Unternehmen treffen, stehen KMU vor ungleich größeren Herausforderungen, weil sie ihre Lieferketten mit weniger Mitteln resilienter gestalten müssen. Um das zu schaffen, haben auch die InternationalisierungsberaterInnen bei ZENIT kein Patentrezept, können aber dabei helfen, die passende Strategie zu entwickeln und bei deren Umsetzung zu unterstützen. In der Praxis kann das die Suche nach neuen Zulieferern aus der EU oder das Erschließen bisher unbekannter Märkte außerhalb der EU sein.

Durch die Arbeit im weltweit aktiven Enterprise Europe Network und die Einbindung in die Gruppe der NRW-Außenwirtschaftsakteure erkunden wir auch für Sie neue Möglichkeiten, z.B im Rahmen unserer Reise nach Vietnam im November.

Wir freuen uns darauf, auch für Sie aktiv werden zu können.

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Adina Golombeck-Tauyatswala
Adina Golombeck-Tauyatswala B.A.
  • Internationalisierung
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