NRW-Start-up Monitor 2020: Neugründungen nehmen weiter zu

NRW-Start-up Monitor 2020: Neugründungen nehmen weiter zu

Nordrhein-Westfalen verfügt über ein vernetztes und aktives Start-up-Ökosystem, die Gründungszahlen der Start-ups zeigen auch in der Corona-Krise nach oben. Damit es weiter aufwärtsgeht, brauchen die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer stärkere Impulse in den Bereichen Wachstum und Finanzierung. Das sind die Ergebnisse des Nordrhein-Westfalen Startup Monitors 2020, den Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart gemeinsam mit Christian Miele, Präsident des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., vorgestellt hat.

Die wichtigsten Ergebnisse des Start-up Monitors 2020 für Nordrhein-Westfalen:

  • Nordrhein-Westfalen hat ein vernetztes und aktives Ökosystem: Mit einem Anteil von 19 Prozent haben zum dritten Mal in Folge so viele Start-ups teilgenommen wie in keinem anderen Bundesland. Dabei sind Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen vergleichsweise jung: Während sich auf Bundesebene rund 22 Prozent der Start-ups in der Seed Stage – also der frühesten Entwicklungsphase – befinden, sind dies hier 31 Prozent.
  • Erstgründer spielen in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle: Laut Umfrage fallen hierzulande 63 Prozent in diese Kategorie (Bund: 53 Prozent).
  • B2B ist für viele Start-ups entscheidend: Rund 65 Prozent der Befragten erwirtschaften mehr als 50 Prozent ihrer Umsätze im Geschäftskunden-Bereich.
  • Das Ökosystem in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch Offenheit aus: Der Anteil der Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund entspricht mit 28 Prozent etwa dem Anteil in der Erwerbsbevölkerung. (Bund: 20 Prozent Anteil an den Gründern, 25 Prozent an der Erwerbsbevölkerung).
  • Trotz Corona-Krise nimmt die Gründungsaktivität zu: Im ersten Halbjahr 2020 gab es in Nordrhein-Westfalen 17 Prozent mehr Start-up-Gründungen als im Vorjahreszeitraum. Mit den politischen Maßnahmen konnten viele Start-ups in der Krise unterstützt werden. Insgesamt bewerten 66 Prozent der nordrhein-westfälischen Start-ups die wirtschaftspolitischen Initiativen positiv (Bund: 56 Prozent).
  • Wachstum erfordert zusätzliche Ressourcen: So haben bereits 57 Prozent der Befragten externes Kapital aufgenommen und 18 Prozent beschäftigen mehr als zehn Personen.
  • Hochschulen stärken das Ökosystem: Viele Gründerinnen und Gründer haben an den nordrhein-westfälischen Hochschulen studiert, 84 Prozent bewerten die Nähe zu Universitäten als (sehr) gut. Bei der Anziehungskraft auf Talente aus anderen Regionen besteht jedoch noch Verbesserungspotenzial.

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Benno Weißner
Benno Weißner Dipl.-Geogr.
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