NRW.BANK.Infrastruktur Corona

NRW.BANK.Infrastruktur Corona

Bis zum Ende des Jahres gewährt die NRW.BANK Betriebsmitteldarlehen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Krise. Die Darlehen dienen zur Abdeckung des kurzfristigen Corona-bedingten Betriebsmittelbedarfs der öffentlichen und/oder sozialen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen.

Umschuldungen von Kontokorrent-/Betriebsmittellinien, die nach dem 12. März 2020 bis zum 15. Juli 2020 für den Antragsteller bei der darlehensgebenden Hausbank aufgebaut und vor dem 15. August 2020 bei der NRW.BANK beantragt wurden, sind möglich.

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen mit mindestens 50%igem öffentlichen Gesellschaftshintergrund,
  • als gemeinnützig anerkannte Unternehmen/Organisationsformen (unabhängig von deren Träger),
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – unabhängig vom Jahresumsatz,
  • Angehörige der freien Berufe und
  • private Investoren

unabhängig von der Rechtsform.

Eine Antragsberechtigung besteht nur dann, wenn zum Zeitpunkt des Eingangs des (Refinanzierungs-)Antrages bei der NRW.BANK eine Antragsberechtigung für Förderdarlehen mit Haftungsentlastungen für Hausbanken bei der KfW oder für mit  Haftungsentlastungen der KfW versehene Förderdarlehen bei der NRW.BANK, deren Antragsvoraussetzungen mit den Antragsvoraussetzungen des im Rahmen des Programmes NRW.BANK.Infrastruktur Corona beantragten Förderdarlehens übereinstimmen, nicht vorliegt. Dies gilt nicht, wenn die KfW oder die NRW.BANK die Annahme des Refinanzierungsantrages abgelehnt haben. Wird der gewünschte Darlehensbetrag nur anteilig mittels eines von der KfW oder von der NRW.BANK angebotenen Förderdarlehens finanziert, kann die NRW.BANK den noch offenen Darlehensbetrag unter Beachtung der jeweils geltenden europäischen beihilferechtlichen Bestimmungen im Rahmen des Programmes NRW.BANK.Infrastruktur Corona finanzieren.

Die Unternehmen wurden vor dem 31. Dezember 2019 gegründet und müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung mind. in der Preisklasse I (Bonitäts- und Besicherungsklasse 6/3, 7/1 bzw. 7/2) oder besser einzuordnen sein.

Unternehmen, die zum 31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gemäß EU-Definition waren, sind von einer Förderung ausgeschlossen.
Quelle: NRW.BANK

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