Neue Themen, Projekte und Angebote für den Mittelstand – Netzwerk ZENIT e.V. wächst: Innovationspreisträger Damann entwickelt Sprunginnovation

Neue Themen, Projekte und Angebote für den Mittelstand – Netzwerk ZENIT e.V. wächst: Innovationspreisträger Damann entwickelt Sprunginnovation


Die Zukunftsthemen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz sowie GreenDeal und wie kleine und mittelständische Unter-nehmen (KMU) davon profitieren können, standen im Mittelpunkt eines Unternehmertreffs der Mitglieder des Netzwerks ZENIT e.V., das endlich wieder analog stattfinden konnte. „In der Corona-Pandemie ist der Mehrwert einer guten Vernetzung mit praxisorientierten Impulsen von Unternehmen für Unternehmen noch stärker wahrgenommen worden. Wir freuen uns über ein Mitgliederwachstum von über zehn Prozent“, begrüßte Thomas Eulenstein als Vorsitzender des Netzwerks ZENIT e.V. die Mitglieder sowie Vertreter aus Ministerien und Verbänden. Vorgestellt wurden das neue Zukunftszentrum Künstliche Intelligenz NRW und die Chancen des Green Deals der EU für KMU. Roland Damann, der mit seinem Unternehmen enviplan bereits seit 20 Jahren Mitglied im Netzwerk ist, stellte seine bahnbrechende Innovation zur Isolierung von Mikroplastik aus Gewässern vor, für die er von der Bundesagentur für Sprunginnovationen als eins der ersten Unternehmen in Deutschland ausgewählt und mit zweistelligen Fördermitteln zum Aufbau der Microbubbles GmbH gefördert wird.

Bei herrlichem Wetter stellten die ZENIT-Vertreter den Gästen des Netzwerknachmittags in einer lockeren Gesprächsrunde neue Beratungsangebote und Projekte vor. ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier stellte ein neues Angebot für KMU zum Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz vor: „Wir haben unsere KI-Kompetenz schon in einigen Projekten bewiesen und freuen uns, mit dem Zukunftszentrum KI NRW jetzt ein Projekt mit einem partizipativen Ansatz aufzubauen, das nicht die Technologie, sondern die beteiligten Menschen – Geschäftsführungen und Mitarbeiter – als Träger des Veränderungsprozesses in den Fokus nimmt. Das Projekt wird u.a. von den Arbeitgeberverbänden NRW und dem DGB sowie deren jeweiligen Bildungswerken gleichermaßen getragen und soll die Akzeptanz von KI in den Betrieben von vorne herein erhöhen.

Die Potenziale von Projekten, in denen Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an Lösungen arbeiten, betonte Geschäftsführungs-Kollege Dr. Karsten W. Lemke: „Wir sind Netzwerkmanager für viele öffentlich geförderte Kooperationsprojekte und vernetzen seit vielen Jahren erfolgreich verschiedenste Akteure. Das tun wir immer mit einem Fokus auf das Ergebnis. Denn unser Ziel ist es, Innovationen in die Praxis umzusetzen.“

Eine zentrale Rolle bei der Förderung von Innovationen spielt künftig auch der Green Deal, der sowohl auf nationaler wie europäischer Ebene eine Richtung vorgibt. Auch hierzu berät ZENIT. Integriert ist das Thema in den Auftrag der EU zur kostenlosen Beratung und Unterstützung von KMU in NRW aus dem weltweit größten Technologietransfer-Netzwerk, dem Enterprise Europe Network, das in NRW unter dem Namen NRW.Europa auftritt. Als für Nordrhein-Westfalen zuständiges Konsortium können ZENIT und die NRW.BANK mit Unterstützung des Landes NRW vielfältige, praxisorientierte Beratungsleistungen anbieten.

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Roland Damann (rechts) berichtete über seine Förderung durch die Bundesagentur für Sprunginnovation
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Rund 60 Gäste aus Wirtschaft und Politik genossen den analogen Austausch
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Gut gelaunt wie das Wetter: das Duo aus Marco Silvestri und Jupp Götz
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Führten durch den Netzwerknachmittag: ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier und Dr. Karsten W. Lemke, Netzwerk-Vorsitzender Thomas Eulenstein und Vorstandsmitglied Gerd Kleemeyer (v.l.)

Dass davon auch die Mitglieder des Netzwerks ZENIT immer wieder profitieren, wurde nicht nur im informativen, sondern auch dem sich daran anschließenden informellen Teil deutlich. Zahlreiche Mitglieder berichteten oder erinnerten sich an erfolgreiche Fördermittelanträge, die Unterstützung bei innovativen unternehmerischen Vorhaben oder der Hilfe bei der Suche nach internationalen Geschäftspartnern. „Kein Wunder, dass der Verein weiter wächst. Viele der von der GmbH kompetent beratenen Unternehmen treten dem Verein bei, um die dahinterstehende Idee zu unterstützen“, weiß Thomas Eulenstein. Und betonte, wie wichtig es sei, sich endlich wieder einmal persönlich austauschen zu können.

Aus dem Mittelstand für den Mittelstand entwickelt wurde zum Beispiel der alle zwei Jahre ausgeschriebene Innovationspreis des Netzwerks ZENIT. Die aktuelle Wettbewerbsrunde ist offen bis Ende September. Unter der Überschrift „Nachhaltigkeit und Resilienz“ werden Koopera-tionsprojekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Start-ups oder Unternehmen bzw. Start-ups und Hochschulen / Forschungseinrichtungen gesucht. Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro.

Netzwerk ZENIT e.V.

Das branchenübergreifende, 1984 initiierte Forum von Unternehmern für Unternehmer mit 210 Mitgliedern ist neben dem Land NRW und einem Bankenkonsortium einer von drei Gesellschaftern der ZENIT GmbH. Diese nutzen die Mitglieder, um gemeinsam mittelstands-relevante Angebote zu entwickeln und den Standort NRW zu stärken.

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