Mit Hirn und Nervensystem: die sichere, umweltfreundliche und vernetzte Zukunft der Mobilität

Mit Hirn und Nervensystem: die sichere, umweltfreundliche und vernetzte Zukunft der Mobilität

Gleich, ob das Auto der Zukunft elektrisch, mit einem Verbrennungsmotor oder Wasserstoffantrieb unterwegs sein wird: Für alle sieht das US-amerikanische, börsenorientierte Technologieunternehmen Aptiv innovative Lösungen, die die Welt ein klein wenig besser machen sollen. Dass die Deutschlandzentrale in Wuppertal sitzt, ist ebenso wenig Zufall wie der Eintritt der Aptiv Services Deutschland GmbH ins Netzwerk ZENIT.

Auf rund 180.000 Mitarbeiter in 124 Produktionsstätten und 12 großen Technikzentren baut der global agierende Technologieführer, der in 44 Ländern vertreten ist. In Deutschland sind es 2.600 an 12 Standorten, allein in Wuppertal rund 900. Zwei Drittel von ihnen arbeiten dort im Bereich der Produktentwicklung.

Die Kernbereiche im bergischen Land umfassen Kabelsätze, Steckverbinder, Fahrerassistenzsysteme und das große Thema KI. „Wir sind damit der einzige Standort, der alle Produktbereiche an einem einzigen Ort anbietet und damit einzigartig im Konzern“ beschreibt Matthias Laumann als Sprecher der Geschäftsführung die Bedeutung der Niederlassung.

Dass die deutsche Zentrale in Wuppertal liegt, ist kein Zufall. Der Grundstein dafür wurde bereits im 19. Jahrhundert gelegt, als sich ein Textilunternehmen mit der Ummantelung von Kupferkabeln beschäftigte. Die Firmengeschichte wurde unter verschiedenen Namen fortgeschrieben und firmiert seit 2018 unter Aptiv Services Deutschland GmbH – quasi einem Start-up mit rund 140-jähriger Erfahrung. Was seinen Ursprung in Kabelsätzen hatte, ist im Konzern in den Bereichen Technologie und Engineering heute federführend.

Arbeitsschwerpunkte in Wuppertal

Entwicklung für Advanced Safety & User Experience

  • Vorentwicklung Elektrik & Elektronik
  • Smart Vehicle ArchitectureTM (SVA)
  • Universal Compute Platform
  • Machine Learning
  • Agile Innovation Platform
  • Testwagen/Prototypen Werkstatt
  • Prototypenentwicklung

Entwicklung für Signal & Power Solutions

  • Bordnetzsysteme und Systemarchitektur, einschließlich der Highspeed-Daten- und Hochleistungselektriksysteme
  • Hochspannungsverkabelung
  • Hochspannungskonnektor (Connectors)
  • Ladekabelsätze und -eingänge

Produktion für Signal & Power Solutions

  • 2 Komponenten-Silikon-Produktion (Silikondichtungen „Seals“)
  • Werkzeugbau
  • Musterbau Hochvoltsysteme
  • ComputertomographieQualitätsmanagement & ISO 17025
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Einzigartig ist auch die Verbindung von „Hirn“ (Software und Computer) und „Nervensystem“ des Produktportfolios. Erst diese Verbindung, so Laumann, ermögliche es, die fortschrittlichen Fahrzeugarchitekturen der Zukunft zu konzipieren, zu spezifizieren und bereitzustellen. „Wir glauben, dass die Macht der neuen Mobilität – sicherer, umweltfreundlicher und vernetzter – die Welt verändern kann. Und wir wissen, wie man das erreicht. Wir bieten Softwarefunktionen, fortschrittliche Computing-Plattformen und Netzwerkarchitekturen, mit denen Mobilität funktioniert.“

Beispiel Sicherheit: Flexible und skalierbare fortschrittliche Sicherheitslösungen hin zum autonomen Fahren

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Aptiv mit Systemen für innovative Sicherheitskonzepte. Die Rolle des Unternehmens beschreibt Laumann zusammenfassend: „Wir waren 1999 die ersten, die Radar für adaptive Geschwindigkeitsregler in einem Fahrzeug eingesetzt haben. Seitdem waren wir häufig Pioniere bei der Einführung neuer Technologien, mit denen die Branche sicherere und praktischere Mobilitätslösungen realisieren kann. Wir wollen eine Gesellschaft ohne Todesfälle, ohne Verletzungen und ohne Unfälle. Genau dafür entwickeln und bauen wir Wahrnehmungs- und Sensorsysteme mit höchster Genauigkeit & Zuverlässigkeit, aktive Sicherheitssoftware, Bewegungs- und Spracherkennung für freihändige Bedienung und Prüfungs- und Sicherheitssysteme.“

ZENIT-Unterstützung und Netzwerkmitgliedschaft

Kennengelernt hat Matthias Laumann ZENIT-Berater und -Prokurist Bernd Meyer 2021, als dieser bei der Initiative automotiveland.nrw über ein Förderprogramm des BMWi informierte. Kurze Zeit später konnte er bei der Antragstellung für Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie Programm zur Umsetzung von Ziffer 35c im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung helfen.

Weil das Unternehmen erhebliche Mittel für die Forschung investiert, berät Meyer aktuell auch zur steuerlichen Förderung über das Forschungszulagengesetz.

Der Schritt zur Mitgliedschaft im Netzwerk ZENIT e.V. war nicht weit, obwohl dessen Fokus auf der Zielgruppe KMU liegt. „Als forschungsaffines Unternehmen wissen wir, dass sich die Themen der Zukunft am besten lösen lassen, wenn sich fachliche Kompetenzen verschiedener Akteure ergänzen. Die Herausforderung, förderfähige Projekte zu entwickeln und die richtigen Partner zu finden, gelingt in einem Netzwerk wie dem Netzwerk ZENIT besonders gut.“ ist sich Eileen Paas, die bei Aptiv unter anderem für das Projektmanagement zuständig ist, sicher.

Homepage Aptiv Service Deutschland GmbH

ZENIT-Kontakt

Bernd Meyer
Bernd Meyer Prokurist
Dipl.-Ing. Raum- und Stadtplanung
  • Controlling
  • Fördermittel
  • Innovationen

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