MID-Invest: Höhere Förderquote erleichtert Kleinstunternehmen Investitionen in Hard- und Software

MID-Invest: Höhere Förderquote erleichtert Kleinstunternehmen Investitionen in Hard- und Software

Investitionen in die Digitalisierung tragen entscheidend dazu bei, wettbewerbsfähig zu bleiben und die Folgen der Corona-Krise nachhaltig zu überwinden. Die Landesregierung unterstützt mit dem im Juli 2021 gestarteten Programm MID-Invest branchenübergreifend mittelständische Unternehmen auf dem Weg in die digitale Zukunft. Mit einer Erhöhung der Förderquote von 50 Prozent auf 60 Prozent wird das Programm für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden nun noch attraktiver. Zugleich wird die Mindestfördersumme von 4.000 Euro auf 3.000 Euro reduziert. Maximal 25.000 Euro Zuschuss können Unternehmen beantragen. Insgesamt stellt die Landesregierung für die Erweiterung des Programms Mittelstand Innovativ & Digital 30 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm bis Ende 2022 zur Verfügung.

Mittelständische Unternehmen, die sich für die Förderung interessieren, können sich hier registrieren. In einem monatlichen Losverfahren werden bis zu 180 registrierte Unternehmen zufallsgestützt ausgewählt.
Seit dem Start des Teilprogramms wurden bisher 720 Unternehmen ausgelost. Mehr als 250 Anträge wurden bewilligt – unter anderem für Dokumenten-Management-Systeme, Software für Kundenverwaltung sowie Qualitätsmanagement. Die durchschnittliche Förderhöhe liegt bei 16.000 Euro. 30 Prozent der Betriebe nehmen die maximale Fördersumme von 25.000 Euro in Anspruch.
 
Das Wirtschaftsministerium hat im Juni 2020 das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital gestartet. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei Digitalisierungsvorhaben mit Zuschüssen für externe Beratungs-, Analyse- und Umsetzungsdienstleistungen (MID-Gutscheine), die projektbezogene Beschäftigung von Hochschulabsolventinnen und –Hochschulabsolventen (MID-Assistent/in). Seit Juli 2021 werden über MID-Invest Investitionen in IKT-Hard- und Software unterstützt.
Quelle: NRW-Wirtschaftsministerium

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Dr. Mark Kaspers
Dr. Mark Kaspers Dipl.-Phys.
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