Lunchtime-Veranstaltung am 29. August: Wissenswertes zum Thema Hinweisgeberschutzgesetz

Lunchtime-Veranstaltung am 29. August: Wissenswertes zum Thema Hinweisgeberschutzgesetz

Am 2. Juli 2023 trat das „Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG)“ in Kraft, das der Umsetzung einer EU-Richtlinie zum Schutz von sogenannten Whistleblowern bzw. „Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden“ dient. Der deutsche Gesetzgeber hat in diesem Zug nicht nur die Richtlinie umgesetzt, sondern den sachlichen Anwendungsbereich der Regelungen verbreitert bzw. umfangreicher festgelegt. In der Online-Veranstaltung Ende August informiert das Netzwerk ZENIT über alles, was Unternehmen darüber wissen müssen.

Von der Richtlinie betroffen sind alle sogenannten Beschäftigungsgeber bzw. Arbeitgeber. Bei denen mit über 250 Beschäftigten gilt die Richtlinie seit Anfang Juli, ab dem 17.12.023 auch bei solchen mit mehr als 50 Beschäftigten.

Was regelt das Gesetz?

Die primär arbeitsrechtlichen bzw. dienstrechtlichen Regelungen gehen mit flankierenden Organisationspflichten einher, deren Nichterfüllung ergänzend als Ordnungswidrigkeit bewertet wird. Erstmals im deutschen Recht wird ein Schutz der Beschäftigten vor Repressalien geregelt, wenn auch nur bezogen auf den Kontext des Offenlegens von Insiderwissen. Das neue Gesetz ändert die bisherige Rechtslage. Bei Einhaltung bestimmter Vorgaben durch den Hinweisgeber darf dieser nun Insiderwissen „nach draußen tragen“, ohne dafür seinen Job zu riskieren bzw. Repressalien fürchten zu müssen.

Webinarinhalte

Die Lunchtime am 29. August zwischen 12 und 13 Uhr informiert über die Grundzüge des Gesetzes und insbesondere die umzusetzenden Organisationspflichten.

Programm

•             Hintergrund & Anwendungsbereich

•             Europäische Richtlinie und deutsche Umsetzung

•             Gesetzliche Eckpunkte & Rechtsfolgen

•             Schutz der hinweisgebenden Person

•             Anforderungen an Meldestellen & dazugehörige Optionen

•             Empfehlungen zur Umsetzung

Referent

Stefan Sander ist Software-Systemingenieur, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht bei SDS Rechtsanwälte Sander Schöning PartG mbB (Duisburg). Durch die Verbindung von Informatik und Rechtswissenschaften in Personalunion gehört Stefan Sander zu einer deutschlandweit sehr kleinen Gruppe hochspezialisierter Berater. SDS ist Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V.

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Netzwerk ZENIT-Kontakt

Simone Stangier
Simone Stangier
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